Österreich tief gespalten: Zuwanderung und Politik sorgen für große Gegensätze
(Symbolbild)KI-Generiert/ChatGPT67 Prozent sehen Österreich politisch als gespalten. Zuwanderung, Sozialsystem und Religion gelten laut einer aktuellen IMAS-Umfrage als zentrale Bruchlinien. Gleichzeitig. . .

(Symbolbild)KI-Generiert/ChatGPT67 Prozent sehen Österreich politisch als gespalten. Zuwanderung, Sozialsystem und Religion gelten laut einer aktuellen IMAS-Umfrage als zentrale Bruchlinien. Gleichzeitig fehlt vielen Menschen Orientierung. AnzeigeAnzeigeÖsterreich erlebt sich selbst zunehmend als gespaltenes Land. Laut einer aktuellen Untersuchung des Linzer Meinungsforschungsinstituts IMAS stimmen 67 Prozent der Bevölkerung zumindest eher der Aussage zu, dass sich in politischen Fragen deutliche Gegensätze auftun. Jeder Dritte ist sogar „voll und ganz“ dieser Ansicht. Nur fünf Prozent sehen überhaupt keine gesellschaftliche Spaltung in Bezug auf politische Themen. Wahrgenommene Spaltung nimmt seit Jahren zuBesonders auffällig ist der Blick zurück. Seit 2016 hat die Wahrnehmung einer politischen Spaltung deutlich zugenommen. Der Anteil jener, die Österreich „voll und ganz“ als gespalten betrachten, ist laut IMAS innerhalb dieses Zeitraums um 17 Prozentpunkte gestiegen. Passend zum ThemaDabei handelt es sich offenbar nicht um ein Phänomen einzelner Bevölkerungsgruppen. Nach Angaben des Instituts verteilt sich das Ergebnis relativ gleichmäßig über die untersuchten soziodemografischen Gruppen. Zuwanderung gilt als stärkste BruchlinieWo verlaufen die größten Gräben? An erster Stelle steht laut IMAS derzeit die Zuwanderung. Dahinter folgen das Sozialsystem und der Umgang mit unterschiedlichen Religionen. Passend zum ThemaAuch die Coronapolitik sorgt weiterhin für Polarisierung. Rund zwei Fünftel der Befragten empfinden sie stark als spaltendes Thema. Allerdings hat ihre Bedeutung als gesellschaftliche Bruchlinie gegenüber früheren Messungen abgenommen. Exkurs: Einbürgerungen in ÖsterreichJa, ich möchte Inhalte von Sonstige angezeigt bekommen. Ich bin einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Zwei Drittel fehlt die klare OrientierungParallel zur wahrgenommenen Spaltung zeigt die Studie eine ausgeprägte Unsicherheit. Mehr als zwei Drittel der Befragten haben zumindest eher den Eindruck, nicht mehr ganz sicher zu sein, was in Politik, Wirtschaft und allgemeinen Lebensfragen richtig und falsch ist. Nur sechs Prozent geben in dieser Frage eine klare Orientierung an. Passend zum ThemaSeit 2022 ist diese Einschätzung laut IMAS weitgehend stabil. Im längerfristigen Vergleich zeigt sich allerdings eine deutliche Veränderung: Gegenüber 2018 ist der Anteil jener, die der Aussage über fehlende Orientierung „voll und ganz“ zustimmen, um 15 Prozentpunkte gestiegen. Besonders hoch fällt der Wert bei Menschen aus, die sich nach wie vor intensiv mit der Coronapandemie beschäftigen. In dieser Gruppe geben 85 Prozent an, vieles nicht mehr einschätzen zu können. (VOL. AT)