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5 Minuten Wissenschaft Dezember 2024

Der Wirkstoff Propentofyllin (PP) ist bereits seit 1991 auf dem Markt und verbessert die Durchblutung des Gehirns, indem es die Fließeigenschaften des Blutes durch Veränderung der Thrombozytenaggregation. . .

Von ctubana · · 2 min Lesezeit

5 Minuten Wissenschaft Dezember 2024

Der Wirkstoff Propentofyllin (PP) ist bereits seit 1991 auf dem Markt und verbessert die Durchblutung des Gehirns, indem es die Fließeigenschaften des Blutes durch Veränderung der Thrombozytenaggregation verbessert12,13. Es ist ein Xanthinderivat und gehört zu den Vasodilatatoren mit zentraler und peripherer Wirkung. Studien an Ratten konnten zeigen, dass PP Gliazellen aktiviert und dadurch entzündliche Prozesse im Gehirn reduziert sowie neuronale Vernarbungen vermeidet und vor ischämischen Schäden schützt, wodurch das Infarktrisiko gesenkt wird14,15. Die klinische Studienlage in der Tiermedizin war bisher recht überschaubar. Der Wirkstoff Propentofyllin (PP) ist bereits seit 1991 auf dem Markt und verbessert die Durchblutung des Gehirns, indem es die Fließeigenschaften des Blutes durch Veränderung der Thrombozytenaggregation verbessert12,13. Es ist ein Xanthinderivat und gehört zu den Vasodilatatoren mit zentraler und peripherer Wirkung. Studien an Ratten konnten zeigen, dass PP Gliazellen aktiviert und dadurch entzündliche Prozesse im Gehirn reduziert sowie neuronale Vernarbungen vermeidet und vor ischämischen Schäden schützt, wodurch das Infarktrisiko gesenkt wird14,15. Die klinische Studienlage in der Tiermedizin war bisher recht überschaubar. Daher untersucht eine aktuelle, noch nicht veröffentlichte Studie der FU Berlin in Zusammenarbeit mit BrainCheck. Pet® den Einsatz von Propentofyllin beim geriatrischen Hund anhand epidemiologischer Daten. Erste Ergebnisse dieser retroperspektiven Studie konnten zeigen, dass PP bei dreimonatiger Dauergabe die geistige Leistungsfähigkeit und den mentalen Status verbesserte, ebenso waren die klinischen Symptome der CCD rückläufig und Impulsivität und Hyperaktivität wurden reduziert. Zur Beurteilung der Effekte wurden die angeratenen, validierten Fragebögen genutzt und Verhaltens-Scores in einem verblindeten Studiendesign miteinander verglichen. Der CCD-Score verschob sich, bei fast allen Hunden, von erkrankt zu gefährdet bis normal. Zudem berichteten viele Tierbesitzer:innen von positiven Effekten, wie z. B. , dass ihr Hund wesentlich interessierter und aufmerksamer war. Auch für die Tierbesitzer war der Alltag mit ihrem Hund wieder lebenswerter. Ein weiterer Vorteil von Karsivan® ist, dass Nebenwirkungen nur selten auftreten und damit eine sichere Therapieoption von CCD darstellt. Sollten Nebenwirkungen, wie z. B. Utikaria, Ataxie, Hyperaktivität oder Atemnot auftreten, verschwinden die Symptome mit dem abrupten Absetzten des Medikaments. (Andere Medikamente, die zur Behandlung von CCD eingesetzt werden können, sind Selegilin, Adrafinil, Gabapentin, Pregabalin und Levetiracetam. Es gilt zu beachten, dass es sich bei Adrafinil, Gabapentin und Pregabalin um Humanpräparate handelt, die keine Zulassung in der Veterinärmedizin haben und es daher einer Off-Label-Anwendung bedarf).

Quelle: fruchtbarkeitsmanagement.de

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