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Abschied von früheren Bundestagsabgeordneten: Die Saar-Politik erwies Hans-Werner Müller die letzte Ehre

In der Pfarrkirche in seinem Heimatort Nunkirchen nahmen zahlreiche Menschen Abschied von dem langjährigen CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Werner Müller. Politische Weggefährten und Vertreter der Landespolitik würdigten die Verdienste des Verstorbenen.

Von SZ Redaktion · · 3 min Lesezeit

Abschied von früheren Bundestagsabgeordneten: Die Saar-Politik erwies Hans-Werner Müller die letzte Ehre

SaarlandMerzig-WadernAbschied von früheren BundestagsabgeordnetenDie Saar-Politik erwies Hans-Werner Müller die letzte EhreWadern-Nunkirchen·In der Pfarrkirche in seinem Heimatort Nunkirchen nahmen zahlreiche Menschen Abschied von dem langjährigen CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Werner Müller. Politische Weggefährten und Vertreter der Landespolitik würdigten die Verdienste des Verstorbenen. 13. 08. 2026 , 11:41 UhrIn der Pfarrkirche in seinem Heimatort Nunkirchen fand die Trauerfeier für den langjährigen CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Werner Müller statt. Foto: Jochen RöderViel Politprominenz aus der Landes-, Bundes- und Europapolitik kam am vergangenen Samstag in Nunkirchen zusammen: Mit einer feierlichen Zeremonie nahm die Region an diesem Tag Abschied von dem am 7. Juli verstorbenen Bundes- und Europapolitiker Hans-Werner Müller. Mehr als 325 Gäste aus der europäischen, Bundes- und Landespolitik sowie Vertreter aus Wirtschaft, Gesellschaft und der Bevölkerung aus dem Hochwaldraum erwiesen dem Politiker in der Herz-Jesu-Kirche seines Heimatortes die letzte Ehre. Bereits bei der Ankunft der Trauergäste wurde die Bedeutung des Tages sichtbar. Die Trauerbeflaggung vor dem Gotteshaus und das professionelle Akkreditierungszelt signalisierten den feierlichen Charakter. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten das Ordnungsamt der Stadt Wadern, die Polizeiinspektion Nordsaarland sowie die Freiwillige Feuerwehr Nunkirchen. Im Eingangsbereich erwartete die Trauernden ein Schreibtisch mit Kondolenzbuch, ergänzt mit einem Porträt des Verstorbenen, einer brennenden Kerze und einem Blumengesteck. Flankiert wurde dies von einer Ehrenwache des Bergmannsvereins Nunkirchen, die die tiefe Verbundenheit des Verstorbenen zur Heimat und zur Montanregion symbolisierte. Zeremonie mit kirchlichem und weltlichem TeilDie gesamte Zeremonie gestaltete sich in zwei Teilen – in einen kirchlichen und einen weltlichen. Der feierliche Gottesdienst stand unter der Leitung von Pfarrer Stefan Sänger, begleitet von Diakon Bernhard Weber und dem evangelischen Prädikanten Dr. Alexander Sudahl. Die Begrüßung der Besucher übernahm einer der Gastgeber, der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Stefan Thielen. Einen besonders persönlichen Moment bildeten die anschließenden Fürbitten. Die Personen, die diese Bitten vortrugen, waren: Müllers Tochter Bärbel, Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, die örtliche CDU-Vorsitzende Dr. Kathrin Müller, sein früherer Mitarbeiter Lothar Wiemer sowie der jüngste Nachfolger Müllers im Parlament, MdB Philip Hoffmann. Mit ausgewählten Strophen des Liedes „Großer Gott, wir loben dich“ fand der kirchliche Teil seinen Abschluss. Ex-Minister Altmaier würdigt Müllers LebenswerkDen anschließenden weltlichen Teil eröffnete eine emotionale und bewegende Hauptrede von Ex-Bundesminister Peter Altmaier. Es folgten Grußworte der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger sowie des CDU-Landesvorsitzenden Stephan Toscani. Die großen Verdienste Müllers für und in Europa würdigte seine Nachfolgerin im Amt, die Generalsekretärin von SMEunited – dem europäischen Dachverband des Handwerks und der kleinen und mittleren Unternehmen – Veronique Willems. Ihre Rede in englischer Sprache wurde durch den JU-Landesvorsitzenden Damian Specht übersetzt. Nach dem Erklingen der Europahymne zeichnete Tochter Bärbel Müller in einer persönlichen Würdigung das Bild ihres Vaters, wie ihn die Familie abseits der politischen Bühne erlebt hatte. Mit der protokollarischen Verlesung sämtlicher Orden und Auszeichnungen leitete Christoph Neisius, der zudem eine kurze persönliche Würdigung einfügte, zum Abschluss der Feier über, die von ihm und seinem Team vorbereitet worden war. Teilnehmer der Trauerfeier waren (von links) Ex-Bundesminister Peter Altmaier, der aktuelle CDU-Landeschef Stefan Toscani, Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und Daniela Schlegel-Friedrich, Landrätin des Kreises Merzig-Wadern. Foto: Jochen RöderFoto: Jochen RöderDie Gestaltung der Feier spiegelte die kulturelle Traditionen der Region wider: Neben den Bergmannsvereinen mit ihren Fahnenabordnungen aus saarländischen Traditionsvereinen unter Führung ihres Landespräsidenten Bernd Mathieu wurde die Feier von den Bergsängern des Kupferbergwerks Düppenweiler (Leitung: Erhard Seger) getragen. Ein eigens für diesen Anlass aus verschiedenen Orten des Landkreises formiertes CDU-Orchester überzeugte unter der Leitung von Rafael Kunz (Hausbach). Abgerundet wurde das musikalische Gesamtbild durch den Trompetensolisten Maximilian Schneider und Dekanatskantor Lukas Schmidt an der Orgel. (cbe/lal)

Quelle: saarbruecker-zeitung.de

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