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Ceuta: Über 1. 000 Migranten aus Subsahara-Afrika campieren am Strand

Neben marokkanischen Migranten befinden sich in Ceuta nun auch mehr als 1000 Menschen aus dem subsaharischen Afrika, berichtet Focus. Sie könnten im Gegensatz zu den Marokkanern nach Spanien durchreisen.

Von @apollo_news_de · · 2 min Lesezeit

Ceuta: Über 1. 000 Migranten aus Subsahara-Afrika campieren am Strand

Während Europa auf die Rückführung der marokkanischen Migranten aus der spanischen Stadt Ceuta blickt, zeigt sich an der Strandpromenade der spanischen Enklave ein weiteres, weniger beachtetes Bild. Wie derFocusberichtet, haben sich nach Angaben von Anwohnern mehr als 1. 000 Menschen aus dem subsaharischen Afrika am Strand und in einem Waldstück in Strandnähe niedergelassen. Hinzu kommen 600 bis 700 weitere im Erstaufnahmezentrum Ceti aus Subsahara-Afrika. Europa hat es längst nicht nur mit Marokkanern zu tun, sondern auch mit rechtlich gesehen kaum rückführbaren Menschen. Laut einem Einwohner vor Ort, der mit demFocussprach, sollen die meisten von ihnen gemeinsam mit den Marokkanern nach Ceuta gelangt sein. Und sie kamen erst infolge der jüngsten Entwicklung: Vor etwa einer Woche waren sie noch nicht da, so der Einwohner. Das Problem: Im Gegensatz zu den Marokkanern, die als Staatsangehörige eines sicheren Herkunftslandes schnell nach Marokko zurückgeschickt werden können, ist eine Rückführung der Menschen aus anderen afrikanischen Staaten rechtlich deutlich schwieriger. Stattdessen sollen sie laut Einheimischen, so derFocus, so bald wie möglich auf das spanische Festland verteilt werden, in Städte wie Bilbao, Barcelona oder Sevilla. Erst dort würde dann über ihren Aufenthaltsstatus entschieden werden – sie setzen also zunächst auf das spanische Festland über, so der Bewohner Ceutas. Nach der massenhaften Einreise vorwiegend marokkanischer Migranten ist das Alltagsleben in der spanischen Exklave Ceuta immer noch nur eingeschränkt möglich. Zwar sollen von den ursprünglich etwa 6. 000 Migranten nur noch einige Tausend in Ceuta verblieben sein, an Normalität ist für die Bewohner Ceutas jedoch nach wie vor nicht zu denken. jw

Quelle: apollo-news.net

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