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Das sind die größten Schwänzer im Bundestag: Wer am häfigsten fehlte

Bis zu 90 Prozent Abwesenheit:Das sind die größten Bundestags-SchwänzerZwei Polit-Promis sind hingegen fast immer daEine Auswertung der Protokolle namentlicher Abstimmungen zeigt: Vor allem Politiker der. . .

Von @Bild · · 2 min Lesezeit

Das sind die größten Schwänzer im Bundestag: Wer am häfigsten fehlte

Bis zu 90 Prozent Abwesenheit:Das sind die größten Bundestags-SchwänzerZwei Polit-Promis sind hingegen fast immer daEine Auswertung der Protokolle namentlicher Abstimmungen zeigt: Vor allem Politiker der Opposition fehlen überdurchschnittlich oftFoto: dpa26. 05. 2026 - 11:35 UhrTTS-Player überspringenArtikel weiterlesenBerlin –Wenn im Bundestag abgestimmt wird, bleiben auffallend viele Plätze leer. Die Protokolle der namentlichen Abstimmungen zeigen: Vor allem Politiker der Opposition schwänzen überdurchschnittlich oft. Und das bei Entscheidungen, bei denen es politisch richtig zur Sache geht. Abgeordnete fehlen wie normale Arbeitnehmer auch wegen Krankheit, Mutterschutz, Dienstreisen oder Terminen im Wahlkreis. Abwesenheit heißt also nicht automatisch Faulheit. Doch manche Zahlen stechen heraus. AfD-Chefin Alice Weidel (47) verpasste fast 30 Prozent der namentlichen AbstimmungenFoto: AFPAbgeordnete verpasst 90 ProzentDer fraktionslose Sieghard Knodel (65) verpasste im vergangenen Jahr 90 Prozent der namentlichen Abstimmungen. Das ehemaligeAfD-Mitglied sagte nach seinem Parteiaustritt dem SWR, er habe keine Gewissensbisse wegen der vielen Abwesenheiten. Seine Firma habe so viel Steuern an den Staat gezahlt, dass er jetzt auch mal etwas zurückbekommen könne. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) wertete die laufende Legislaturperiode aus. Die AfD-Abgeordnete Angela Rudzka (42) und dieGrünen-Abgeordnete Denise Loop (32) versäumten wegen Mutterschutz viele Entscheidungen. Der LinkeGregor Gysi(78) blieb bislang jeder zweiten Abstimmung fern. Er arbeitet nebenbei als Rechtsanwalt und betreibt einen Podcast. Nebentätigkeiten sind erlaubt. ABER: Die Ausübung des Mandats soll eigentlich im Mittelpunkt stehen, vor allem dieBundestags-Sitzungen. 100-Prozent-Quote: Arbeitsministerin Bärbel Bas (58, SPD) nahm an allen 51 namentlichen Abstimmungen teil. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa200 Euro Abzug bei FehlzeitUnion undSPDverschärften die Geschäftsordnung. Hintergrund ist die Kostenpauschale von 5467 Euro monatlich für An- und Abreisen nach Berlin. Wer eine namentliche Abstimmung versäumt, dem werden 200 Euro abgezogen. Schon während der Ampelregierung führtenLinke, AfD und Union die Rangliste an. Auch jetzt fehlt die Opposition besonders häufig. An der Spitze: Gerhard Trabert (69). Der Linken-Abgeordnete erlitt mehrere Schlaganfälle und verpasste deshalb zuletzt sämtliche Abstimmungen. Bas sticht herausKanzlerFriedrich Merz(70,CDU) verpasste mehr als jede dritte Abstimmung. Auch AußenministerJohann Wadephul(63, CDU) fehlte häufig. Philipp Amthor (33, CDU), Staatssekretär im Digitalministerium, und ArbeitsministerinBärbel Bas(58, SPD) stechen hingegen mit 100-Prozent-Quoten heraus. Zum Vergleich: AfD-ChefinAlice Weidel(47) verpasste fast 30 Prozent, Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner (46) fast 40 Prozent. Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.

Quelle: bild.de

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