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Der Traum von einem Afrika „ohne Grenzen für Menschen und Waren“

Aufbruch. 2050 verfügt Afrika über die größte erwerbsfähige Bevölkerung des Kontinents. Aber wie wirkt sich das aus? Vier junge Afrikaner teilen ihre Vision. Elliot Randriamandrato führt die GenZ-Bewegung auf. . .

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Der Traum von einem Afrika „ohne Grenzen für Menschen und Waren“

Aufbruch. 2050 verfügt Afrika über die größte erwerbsfähige Bevölkerung des Kontinents. Aber wie wirkt sich das aus? Vier junge Afrikaner teilen ihre Vision. Elliot Randriamandrato führt die GenZ-Bewegung auf MadagaskarLeonie March29. 06. 2026 um 08:09vonunserer Korrespondentin Leonie MarchDie Presse auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle hinzufügen. Jubilé Kasay hat einen Traum. Er handelt von einem Afrika ohne Grenzen und von einem friedlichen Kontinent mit einer gemeinsamen Vision, auf dem 2050 nicht mehr länger Konflikte wegen Rohstoffen ausgetragen werden. „Ich hoffe, dass unsere natürlichen Ressourcen der Entwicklung zugutekommen“, sagt der 25-jährige Menschenrechtler aus dem Dauerkrisengebiet im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Fast 3000 Kilometer Luftlinie entfernt, im Inselstaat Madagaskar, hofft auch Elliot Randriamandrato auf einen Kontinent, der bis 2050 sein enormes Potenzial ausschöpft. „Wo es wie in Europa keine Visa mehr gibt und wo sich Menschen und Waren auf dem Kontinent frei bewegen. “ Diese Träume werden von der 2019 beschlossenen Freihandelszone für die 54 Mitgliedsstaaten derAfrikanischen Uniongenährt, die schrittweise umgesetzt wird. Vor allem in den Bereichen Technologie, nachhaltige Landwirtschaft, erneuerbare Energien und Unternehmertum könnte Afrika eine Vorreiterrolle einnehmen, sagt Taciana Fortunato, Start-Up-Gründerin aus Angola. „Viele Herausforderungen von heute könnten durch die Kreativität und Widerstandsfähigkeit der Afrikaner in Chancen verwandelt werden. “Urbaner und besser vernetztOb das auch geschieht, hänge jedoch wesentlich von der Regierungsführung ab, sagt Nurulhudah Okwayo. Die Kenianerin ist 26 und arbeitet für das Institut für Sicherheitsstudien in Südafrika, das Zukunftsszenarien für Afrika modelliert. 2050 wird der Kontinent die weltweit größte Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter haben. Jünger, besser vernetzt und urbaner als früher. Ob sie zu „einer Dividende oder zu einer Quelle der Instabilität“ werde, sagt Okwayo, hänge davon ab, ob Arbeitsplätze, Bildung und verantwortungsvolle Institutionen in dem Tempo geschaffen würden, die die junge Generation fordert. „Die Länder, denen das gelingt, werden echte Fortschritte machen, die anderen werden weiter zurückfallen. Diese Kluft ist die Divergenz, die wir bereits in unseren Modellen abbilden. “Taciana FortunatoDie Presse Fotos externDie Zukunft für Kenia und Südafrika sieht sie, trotz unterschiedlicher wirtschaftlicher und demografischer Voraussetzungen mit Zuversicht, ebenso wie die 25-Jährige Taciana Fortunato ihre Heimat: „Wenn ich an Angola im Jahr 2050 denke, stelle ich mir ein wirtschaftlich vielfältigeres Land vor. “ Ein Land, das nicht mehr von der Ölförderung abhängt, sondern dem es gelungen ist, „soziale Ungleichheit und Armut deutlich zu verringern und die Talente seiner Bürger zu fördern“. Als Voraussetzung nennt sie unter anderem eine bessere Infrastruktur, ähnlich wie der 31-Jährige Elliott Randriamandrato aus Madagaskar, der sich Chancen für junge Leute in allen, auch derzeit vernachlässigten Regionen wünscht. Als Protestführer der GenZ-Bewegung war er im Herbst am Sturz der korrupten Regierung beteiligt. Im Jahr 2050 sehe er „ein Land, in dem Grund- und Bürgerrechte respektiert und geschützt werden“. Alte Eliten in UngnadeRandriamandrato kann sich vorstellen, 2050 in der Regierung eine Rolle zu spielen und weiter „für ein besseres Madagaskar“ zu arbeiten. Der Kongolese Kasay Posten für zweitrangig. „Sicher ist, dass ich mich weiter dafür einsetze, dass die Bevölkerung ihre Rechte auch einfordert: „Das führt automatisch zu einer verantwortungsbewussteren Führung. “ Auf die Versprechen alter Eliten, die sich auf Kosten aller bereichern, gibt die junge Generation nichts mehr. Taciana Fortunato sieht sich 2050 als etablierte Firmen mit einer glücklichen Familie, die zur Entwicklung ihrer Heimat beiträgt. Sie will Jobs schaffen und andere inspirieren, ein „positives Vermächtnis für kommende Generationen hinterlassen“. Ähnlich äußert sich Zukunftsforscherin Okwayo: „Bis 2050 möchte ich die Entwicklung Afrikas nicht länger nur analysieren, sondern mitgestalten. “ Das haben alle vier jungen Afrikaner gemeinsam: Sie wollen auf ihrem Kontinent bleiben und selbst aktiv zu einer besseren Zukunft beitragen. „Wir sind bereits dabei, das Afrika im Jahr 2050 zu erschaffen“, sagt Jubilé Kasay.

Quelle: tennistv.com

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