Elon Musk nennt die wahre Kraft hinter seiner europäischen Politik
Musk weist das Etikett „Rechtsextrem“ zurückMinton Beddoes konfrontierte den Tesla- und SpaceX-Chef zu Beginn des Gesprächs mit dem Vorwurf, er unterstütze in einigen Ländern Europas Randparteien. Musk wies. . .

Musk weist das Etikett „Rechtsextrem“ zurückMinton Beddoes konfrontierte den Tesla- und SpaceX-Chef zu Beginn des Gesprächs mit dem Vorwurf, er unterstütze in einigen Ländern Europas Randparteien. Musk wies diese Einordnung entschieden zurück und bestand darauf, dass dieser Teil der Unterhaltung im endgültigen Schnitt erhalten bleibt. „Es sind ganz normale Menschen“, sagte er, und zählte drei Grundsätze auf: sichere Grenzen, sichere Städte und solides Haushalten. Er fragte, welcher dieser Punkte als rechtsextrem oder randständig gelte. Musk ging auch die Presse selbst an. Er warf den Medien vor, den Begriff „Rechtsextrem“ absurd und irreführend einzusetzen. Minton Beddoes hielt dagegen und erinnerte ihn an einen seiner Beiträge, in dem er einen Bürgerkrieg in Großbritannien als „unvermeidlich“ bezeichnet hatte. Sie verwies darauf, dass er das Vereinigte Königreich seit Jahren nicht besucht habe, und betonte, dass die Gewaltkriminalität dort sinke und London sicherer sei als viele US-Städte. Musk zog seine Warnung nicht zurück. Er argumentierte, eine wachsende Gruppe mit Überzeugungen, die den westlichen Werten entgegenstehen, werde irgendwann zu einer Auseinandersetzung führen. Der Westen als Ganzes als treibende KraftAuf die Frage, warum er als Außenstehender die europäische Politik beeinflussen wolle, gab Musk seine aufschlussreichste Antwort. Er nannte keine einzige Partei. „Ich betrachte es als eine Art kollektiven Westen“, sagte er. Damit beschrieb er sein Engagement nicht als Unterstützung für eine politische Kraft, sondern als Verteidigung einer gesamten Lebensweise. Musk verfügt über die Mittel, um diesen Anspruch praktisch umzusetzen. Er gilt als reichster Mensch der Welt mit einem Vermögen von mehr als 800 Milliarden US-Dollar. Er ist Eigentümer der Plattform X, der nach eigenen Angaben rund 250 Millionen Menschen folgen. Rassismusvorwürfe und Kritik an den MedienIm Gespräch wies Musk auch Rassismusvorwürfe zurück. Er verwies auf seine Partnerin, die zur Hälfte indischer Herkunft sei, auf ihre vier gemeinsamen Kinder sowie auf Führungskräfte unterschiedlicher Herkunft in seinen Unternehmen. Auf die Frage, ob er verstehe, warum manche Menschen ihn ablehnten, zeigte er sich unbeeindruckt. „Mir ist das gleichgültig“, sagte er, und fügte hinzu, dass ihm die Zahl von einer Viertelmilliarde Followern zeige, dass ihn weit mehr Menschen schätzten als ablehnten. Den Abschluss des Gesprächs bildete ein direkter Konter an die Adresse der Chefredakteurin. Musk sagte, viele Menschen hätten eine tiefere Abneigung gegen sie und die Medien, als ihr bewusst sei. Das vollständige Interview ist am Donnerstagabend auf der Website desEconomistabrufbar. Krypto News DeutschlandDas beliebte Magazin für die aktuellsten Krypto News zu Kryptowährungen auf deutsch. Experten-Analysen, Prognosen, Nachrichten und Kurse zu allen Coins, findest du zuverlässig und in Echtzeit auf unserem Magazin.