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EU-Migrationspolitik: EVP-Chef Weber fordert Einführung von Abschiebezentren in Afrika

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Von @zeitonline · · 2 min Lesezeit

EU-Migrationspolitik: EVP-Chef Weber fordert Einführung von Abschiebezentren in Afrika

BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholenManfred Weber will Abschiebezentren außerhalb der EU einführen. Laut dem EVP-Chef darf die Migrationspolitik nicht »vom Willen einzelner Mitgliedstaaten abhängen«. Quelle: DIE ZEIT, dpa, KNA,manAktualisiert am 10. August 2026, 9:02 UhrIhr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zon-speechbert-production. s3. eu-central-1. amazonaws. com/articles/ba848eac-8e46-4530-afd4-85795bbbe193/full_9e1f3fc13c6a2112e2de9427fca9bbe343767ecfaedb28309ae916a8807a09ed4ee99b7261e292745d8566408580369a. mp357KommentareDer EVP-Chef Manfred Weber (CSU) fordert in Folge der Krise in Ceuta eine schnelle Einführung von Abschiebezentren in Afrika. © Michael Kappeler/ dpaAngesichts derEreignisse in der spanischen Exklave Ceutahat sich der Chef derEuropäischen Volkspartei(EVP),Manfred Weber, für eine schnelle Einführung von Abschiebezentren in Afrika ausgesprochen. »Europa muss rasch Return-Hubs in Afrika verwirklichen«, schrieb der CSU-Europapolitiker in einem Gastbeitrag für dieFrankfurter Allgemeine Zeitung. »Die EU hat mit guten Handelsbeziehungen, wirtschaftlicher Zusammenarbeit und auch legaler Migration enorme Angebote für Länder, die mit uns bei diesen Return-Hubs kooperieren. «Für die Umsetzung von Abschiebezentren brauche es »einen klaren Auftrag an dieKommission«, und man dürfe »nicht länger auf den langsamsten Mitgliedstaat warten«, schrieb Weber. Auch Rückführungen dürften »nicht länger vom politischen Willen einzelner Mitgliedstaaten abhängen«. Mehr Einsatzkräfte für FrontexWeber sprach sich zudem für eine Ausweitung der EU-Grenzschutzbehörde Frontex aus. Diese müsse zu einer »echten europäischen Grenzschutzagentur mit 50. 000 Einsatzkräften ausgebaut werden« und »den Mitgliedstaaten auch auf die Finger schauen«, schrieb er. Vor etwa zwei Wochen hatten rund 72. 000 Menschen vorübergehend die Grenze von Marokko zurspanischen Exklave Ceutaüberquert. Dabei starben mindestens100 Menschen, wie der Regierungschef vonCeuta, Juan Jesús Vivas, mitteilte. Fast alle erwachsenen Migranten konnten zurückgeschickt werden. Seit Jahren wird über mögliche Abschiebezentren außerhalb der EU und die Auslagerung von Asylverfahren diskutiert. Im Juni machte eine EU-Verordnung denWeg für Abschiebezentren in Drittstaaten frei.

Quelle: pdfarchiv.zeit.de

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