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EU-Rückkehrzentren in Afrika sollen 2027 starten | Tiroler Tageszeitung Online

Ländergruppe arbeitet an PlänenVöllig unkontrolliert strömten Ende Juli zehntausende Menschen aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta. Die Debatte um Rückkehrzentren wurde dadurch befeuert. © IMAGO/Marcos. . .

Von Tiroler Tageszeitung · · 2 min Lesezeit

EU-Rückkehrzentren in Afrika sollen 2027 starten | Tiroler Tageszeitung Online

Ländergruppe arbeitet an PlänenVöllig unkontrolliert strömten Ende Juli zehntausende Menschen aus Marokko in die spanische Exklave Ceuta. Die Debatte um Rückkehrzentren wurde dadurch befeuert. © IMAGO/Marcos MorenoDonnerstag, 13. 08. 2026, 16:05Innenminister Karner (ÖVP) reist Anfang September zu entscheidenden Gesprächen nach Kopenhagen. Eine offizielle Bestätigung zum Standort Uganda steht aber noch aus. Wien – Das Innenministerium will Berichte über ein geplantes Rückführungszentrum für Migrantinnen und Migranten in Uganda vorerst nicht bestätigen. Bei den Verhandlungen der sogenannten „Gruppe der Umsetzer“ sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte ein Sprecher am Donnerstag gegenüber der APA. Grundsätzlich sei Österreich aber schon seit Jahren als Vorreiter in dieser Frage unterwegs. Im September ist ein Treffen der Gruppe in Kopenhagen geplant. EU-Asylpakt schafft neue MöglichkeitenNeben Österreich sind in der „Gruppe der Umsetzer“ Deutschland, die Niederlande, Griechenland und Dänemark. Seit Anfang des Jahres arbeitet diese an der raschen Inbetriebnahme der Rückkehrzentren. Diese soll durch den neuen EU-Asylpakt möglich werden. Auch über Asylverfahren außerhalb der EU wird diskutiert. Am Mittwoch war aus Medienberichten bekannt geworden, dass sich die fünf Länder in fortgeschrittenen Gesprächen über die Einrichtung eines Rückführungszentrums im afrikanischen Land Uganda befinden. Die Anlage könne demnach bis 2027 ihren Betrieb aufnehmen. Am 4. September treffen sich die zuständigen Ressortspitzen der „Umsetzer“ in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, um über den Stand der Verhandlungen zu beraten. Aus Österreich wird Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) dabei sein. Ceuta befeuerte das Thema neuNach den bisherigen Plänen könnten in Uganda zunächst bis zu 10. 000 Migranten untergebracht werden, deren Asylanträge in EU-Staaten bereits abgelehnt wurden, hieß es in den Berichten. Wie genau die Rückführungen organisiert und welche rechtlichen Bedingungen dafür gelten würden, ist Gegenstand der Verhandlungen. Das Thema ist mit der Ankunft Zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika Ende Juli wieder aktuell geworden. Wenig Gutes hat die FPÖ für die Pläne übrig. „Weltmeister im Ankündigen, Totalversager im Umsetzen – das ist diese Regierung“, sagte Generalsekretär Michael Schnedlitz in einer Aussendung. Rückführungen würden nicht an Uganda scheitern, sondern am Unwillen der österreichischen Regierung. ÖVP-Klubobmann und Sicherheitssprecher Ernst Gödl wies die Kritik zurück: „Die FPÖ lebt von Problemen, wir lösen sie“, meinte er. (TT, APA)

Quelle: tt.com

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