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Grimm kritisiert Politik: „Von Krise zu Krise" – DB reaktiviert 900 alte Waggons | Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt - upday News

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat steigende Preise als Folge des Niedrigwassers auf deutschen Flüssen vorhergesagt. Die Transportprobleme führen zu Engpässen in wichtigen Wirtschaftsbranchen und zwingen Unternehmen zu kurzfristigen Notmaßnahmen – während die Politik nach Ansicht der Ökonomin zu wenig Vorsorge betreibt. | Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt - upday News

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Grimm kritisiert Politik: „Von Krise zu Krise" – DB reaktiviert 900 alte Waggons | Aktuelle Nachrichten aus Deutschland und der Welt - upday News

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat steigende Preise als Folge des Niedrigwassers auf deutschen Flüssen vorhergesagt. Die Transportprobleme führen zu Engpässen in wichtigen Wirtschaftsbranchen und zwingen Unternehmen zu kurzfristigen Notmaßnahmen – während die Politik nach Ansicht der Ökonomin zu wenig Vorsorge betreibt. Grimm sagte demKölner Stadt-Anzeiger: «Bei ineffizienter Rationierung kann Niedrigwasser die Preise auch unnötig in die Höhe treiben. » Betroffen seien vor allem die Chemie- und Energiebranche. «In der Chemie gibt es Effekte, auch im Energiemarkt. Der Transport von Öl zu Raffinerien ist von den niedrigen Pegelständen betroffen», so Grimm. Wie stark die Preise reagieren, hänge von den Lagerkapazitäten der Unternehmen ab. Die Ökonomin kritisierte eine mangelnde Weitsicht der Politik bei der Anpassung an den Klimawandel. Die Lockerung des Sonntagsfahrverbots für Lastwagen sei zwar richtig, «allerdings wäre es gut, wenn man auf solche Situationen vorbereitet wäre, anstatt ad hoc Notmaßnahmen zu diskutieren». Diese Auswirkungen des Klimawandels seien vorhersehbar. «Politik macht keinen guten Eindruck, wenn sie sich von Krise zu Krise hangelt und nicht systematisch Strategien zur Anpassung an den Klimawandel entwickelt», erklärte Grimm. Eine Vertiefung von Flüssen sei keine einfache Lösung – ökologische Folgen müssten berücksichtigt werden. «Vertiefungen an einzelnen Stellen der Fahrrinnen könnten angezeigt sein, aber eine Vertiefung schafft ja kein zusätzliches Wasser. » Die Politik solle daher auch Pläne zur Priorisierung von Transporten ausarbeiten. DB Cargo reaktiviert alte GüterwaggonsDie Bahn-Tochter DB Cargo will nach Informationen derRheinischen Postalte Güterwaggons reaktivieren, um ausfallende Schiffstransporte zu kompensieren. Laut einem der Zeitung vorliegenden Papier wird «die Reaktivierung dauerhaft abgestellter Güterwagen geprüft und vorbereitet». Das Unternehmen könne «unmittelbar» 900 Wagen mobilisieren, davon 300 sofort. 900 Wagen könnten nach Angaben von DB-Cargo-Chef Bernhard Osburg 200 Binnenschiffe ersetzen. Der Fahrgastverband Pro Bahn bewertet dies positiv, befürchtet aber Einschränkungen im Personenverkehr. «Mehr Güter auf die Schiene: ja. Weniger Züge für Fahrgäste: nein», sagte Bundesvorsitzender Lukas Iffländer laut einer Mitteilung. «Regional- und Fernverkehr dürfen weder ausgedünnt noch unzuverlässiger werden. Wer Güter- und Personenverkehr um dieselben knappen Trassen kämpfen lässt, hat den Ausbau zu lange verschleppt. »Iffländer nahm auch die Unternehmen in die Verantwortung: «Niedrigwasser am Rhein ist kein überraschendes Ereignis. Wer seine Lieferketten trotzdem so aufstellt, dass bei Niedrigwasser hektisch nach zusätzlichen Transportkapazitäten gesucht werden muss, hat nicht ausreichend vorgesorgt. » «Hektik im Krisenfall ersetzt keine langfristige Logistikstrategie», betonte der Chef von Pro Bahn. Der Landesvorsitzende Rheinland-Pfalz/Saarland des Verbandes, Noah Wand, kritisierte die politischen Prioritäten: «Sobald wirtschaftliche Lieferketten unter Druck geraten, findet kurzfristig eine Ministerrunde statt. Fahrgäste warten dagegen oft vergeblich auf Gehör. » Was im Güterverkehr kurzfristig möglich gemacht werde, dürfe im Personenverkehr nicht an fehlender Infrastruktur oder starren Rahmenbedingungen scheitern. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) setzt sich wegen des Niedrigwassers dafür ein, Schiffsfracht auf Schienen und Straßen zu verlagern. Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

Quelle: upday.com

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