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Handball-Boss Michelmann will zurück in die Politik

Es ist eine der ersten größeren Überraschungen im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September und der neuen Handball-Saison: Der frühere Ascherslebener Oberbürgermeister und amtierende. . .

Von @Bild · · 2 min Lesezeit

Handball-Boss Michelmann will zurück in die Politik

Es ist eine der ersten größeren Überraschungen im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September und der neuen Handball-Saison: Der frühere Ascherslebener Oberbürgermeister und amtierende Präsident desDeutschen Handballbundes (DHB), Andreas Michelmann (66), tritt als Direktkandidat für das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Wahlkreis 18 (Aschersleben) an. Seit 2015 ist Andreas Michelmann der Präsident des DHB nun will er offensichtlich zurück in die Politik. Auf seinem Instagram-Account schreibt er: „Ich möchte in einer Welt leben, in der auch meine Enkel noch eine sichere und friedliche Zukunft haben. “ Von 1994 bis 2022 war Michelmann bereits Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Aschersleben, damals parteilos. Jetzt tritt er für das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) an. Er erklärt seine Gründe so: „Das Thema Frieden wird aktuell von keiner Partei so ernsthaft und glaubwürdig vertreten wie vom BSW. Ich trete aus tiefem Herzen für Aschersleben und mit voller Kraft für unsere gesamte Region an. “Foto: BILDVor vier Tagen wurde Michelmann als Direktkandidat vom Kreiswahlleiter offiziell bestätigt und zugelassen. Im Handball engagierte sich Andreas Michelmann unter anderem als Präsident des Landesverbandes Sachsen-Anhalt. Seit September 2015 steht er an der Spitze des DHB, nachdem er das Amt von Bernhard Bauer übernommen hatte. Bis zum Jahr 2022 vereinte Michelmann dabei zwei Funktionen auf sich: Er war gleichzeitig DHB-Präsident und Oberbürgermeister. Handball-Boss Michelmann geht zurück in die PolitikDie Frage liegt nahe, ob seine geplante Rückkehr in die Politik Konsequenzen für seine Tätigkeit beim DHB haben könnte. Der Verband sieht dafür jedoch keinen Anlass. Auf Anfrage von handball-world erklärte der DHB: „Mit der von Andreas Michelmann initiierten Strukturreform des Deutschen Handballbundes, mit der 2017 die operative Verantwortung vom ehrenamtlichen Präsidium an den hauptamtlichen Vorstand überging, hat sich das Ehrenamt des DHB-Präsidenten hin zur Rolle eines Aufsichtsratsvorsitzenden entwickelt. “Nach Angaben des Verbandes hat Michelmanns Kandidatur keinerlei Einfluss auf seine Aufgaben oder die ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen im Deutschen Handballbund. Michelmann strebt damit erneut an, politische Verantwortung und sein Ehrenamt im Handball parallel auszuüben.

Quelle: redhawks.ch

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