„Ich ging durch Höhen und Tiefen“: Lisa Müller über die Trennung und ihren Neustart in der Politik
tzMünchenStadtStand:23. 07. 2026, 06:30 UhrKommentareUns auf Google folgenNeue Liebe? Nein: Lisa Müller und ihr bester Freund, Michael James Murphy, beim traditionellen Sommerempfang des Bayerischen Landtags. . .

tzMünchenStadtStand:23. 07. 2026, 06:30 UhrKommentareUns auf Google folgenNeue Liebe? Nein: Lisa Müller und ihr bester Freund, Michael James Murphy, beim traditionellen Sommerempfang des Bayerischen Landtags auf Schloss Schleißheim bei München. © Api (c) Michael Tinnefeld/Agency People ImageDie 36-Jährige begleitet seit Monaten Verkehrsminister Bernreiter und ist Ende 2025 in die CSU eingetreten. Wie sie Politik und Dressurreiten vereinbaren will. . . Schleißheim – Rasant geschnittenes Kostüm, filigrane High Heels und eine funkelnde Kette um den Hals: Lisa Müller würde schon rein optisch die bayerische Politik um Längen nach vorne bringen. Noch sieht sie sich allerdings als Praktikantin, doch das könnte sich schnell ändern. Lisa Müller über die Trennung und ihren Neustart in der PolitikBeim Landtagsempfang in Schloss Schleißheim am Dienstag, 21. Juli, war Müller mittendrin im politischen Netzwerk-Zirkel. „Man hat mir sogar schon angeboten, dass ich kandidiere“, gesteht sie. „Das ist das Schöne an der Politik: Man kann nicht einfach oben einsteigen, sondern das müssen die Wähler entscheiden und wird nicht in irgendeinem Hinterzimmer ausgemacht. “Ministerpräsident Dr. Markus Söder beim traditionellen Sommerempfang des Bayerischen Landtags auf Schloss Schleißheim bei München. © Api (c) Michael Tinnefeld/Agency People ImageMüller will‘s wirklich wissen. Und begleitet seit einiger Zeit Bau- und VerkehrsministerChristian Bernreiter. „Ich bin dankbar für jede Erfahrung und Herr Bernreiter erklärt mir wirklich alles haarklein. Ich bin ja eine, die viel nachfragt und alles wissen will. “Ende 2025 ist Lisa Müller in dieCSUeingetreten, unterstützt von Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Schon damals wurden die Stimmen immer lauter, die das Ende ihrer Ehe prophezeiten. Im Juni dann gab das prominente Paar über ihren Medienanwalt ihre Trennung bekannt. Thomas war da bereits in Vancouver am Ball, Lisa blieb auf Gut Wettlkam bei Holzkirchen mit ihren Pferden. Seit dem offiziellen Ehe-Aus wirkt die 36-Jährige viel befreiter. „Es gab Höhen und Tiefen, da muss man sich durchlavieren. Mal geht‘s besser, mal geht‘s schlechter“, sagt sie im Gespräch mit der tz-Kolumnistin. „Und ich habe ganz viele tolle Freunde, die mich super auffangen und unterstützen. “Abonnieren Sie meinen neuen Chefredakteurs-Newsletter und werden Sie zum Insider!Liebe Leserinnen, liebe Leser,alsChefredakteur von Münchner Merkur und tztreffe ich jede WocheProtagonisten aus Politik, Kultur und Co. und erfahre noch vor allen anderenspannende Geschichtenaus der Region. Nicht jede davon schafft es in die Zeitung. 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Doch da ist noch ihre große Leidenschaft, ihr eigentlicher Beruf, das Dressurreiten. Beides will sie unter einen Hut bekommen. „Das geht. Unter der Woche kann ich an der Fraktionssitzung teilnehmen und am Wochenende bin ich auf einem Turnier. Man bietet mir im Moment alle Möglichkeiten an, sodass ich es mit meinem Sport vereinbaren kann. “Vielleicht bekleidet sie ja nächstes Jahr schon ein politisches Amt. Eilig hat sie es nicht. Denn: „Man muss sich auskennen mit dem, was man tut. So einfach, wie es oft in den Sendungen von Lanz oder Miosga dargestellt wird, ist es nicht. Elegant und ausgezeichnetEinmal im Jahr wird es richtig elegant in der Politik, dann nämlich, wenn LandtagspräsidentinIlse Aignerzum Empfang in den weitläufigen Schlossgarten von Schleißheim bittet. Als Gastgeberin hat sie sich in diesem Jahr besonders in Schale geschmissen – so mancher erkannte die Politikerin erst auf den zweiten Blick. Denn Aigner ließ sich von einem Stylisten eine neue, schicke Frisur verpassen, ein aufwendiges Make-up, legte XL-Ohrringe an und trug ein langes, schwarzes Kleid mit einer weißen Schärpe, „das ich mir bei Lodenfrey gekauft habe“, gestand sie der tz-Kolumnistin. Ein Look, der ihr auch als zukünftige Bundespräsidentin sehr gut stehen würde. . . Auf ein langes Kleid verzichtete dieses Mal SchauspielerinMichaela May, dafür trug sie gleich zwei Orden an ihrem roten Kleid: „Den Bayerischen Verdienstorden und den Bayerischen Verfassungsorden, den ich vor zwei Jahren zusammen mit Senta Berger bekommen habe. “ Bei soviel Auszeichnungen darf das Kleid auch mal schlicht sein. Elegant wie immer: Raumfahrt-MinisterinDorothee Bär(bewährt und schick in einem Anzug des Münchner Designduos Talbot Runhof) undNatalie Schmid(Geschäftsführerin der BR-Sternstunden). Den ungewöhnlichsten Anzug trug eindeutigUlrich Walter. Der Astronaut (flog 1993 mit der Columbia ins All) trug sein „Arbeitsoutfit“, wie er sagte, eine Art Blaumann mit zahlreichen Abzeichen von Nasa und der Spacelab-Mission. Heute ist der 72-Jährige an der TUM Professor für Raumfahrttechnik. Würde er denn noch einmal ins All fliegen? „Ja sofort!“