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Jena am Dienstag: Das sind die Nachrichten aus Wissenschaft und Forschung

Bakteriengattung nach Jenaer Forscher benanntJenaer Wissenschaftler haben eine neue Bakteriengattung beschrieben und nach dem Mikrobiologen Axel Brakhage benannt, dem wissenschaftlichen Direktor des. . .

Von @TLZnews · · 2 min Lesezeit

Jena am Dienstag: Das sind die Nachrichten aus Wissenschaft und Forschung

Bakteriengattung nach Jenaer Forscher benanntJenaer Wissenschaftler haben eine neue Bakteriengattung beschrieben und nach dem Mikrobiologen Axel Brakhage benannt, dem wissenschaftlichen Direktor des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI). Das Team um Christian Jogler vom Exzellenzcluster „Balance of the Microverse“ an der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena klassifizierte vier bislang unbekannte Arten, die nun unter dem Namen „Brakhagea“ zusammengefasst werden. Wie das Leibniz-HKI mitteilt, stammen die Bakterienstämme ursprünglich aus aquatischen Lebensräumen in Norddeutschland. Isoliert hatte sie der Mikrobiologe Heinz Schlesner zwischen den 1980er Jahren und den frühen 2000ern. Mittels moderner Genomsequenzierung und phylogenetischer Analysen ordneten die Forschenden die Stämme den Planctomyceten zu, einer wenig erforschten Bakteriengruppe mit ungewöhnlicher Zellbiologie. Anders als die meisten Bakterien vermehren sich Brakhagea-Arten nicht durch Zweiteilung, sondern durch Knospung: Eine Tochterzelle wächst an der Mutterzelle heran und löst sich ab. redWeitere Nachrichten aus JenaForscher entwickeln neue epigenetische UhrJenaer Forschende des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) haben gemeinsam mit internationalen Partnern eine neue epigenetische Uhr entwickelt, die das biologische Alter präzise bestimmen und zugleich die dahinterliegenden biologischen Prozesse sichtbar machen soll. Epigenetische Uhren nutzen charakteristische Muster chemischer DNA-Markierungen, um das biologische Alter eines Menschen vorherzusagen und das von seinem tatsächlichen Lebensalter abweichen kann. Warum diese Methode funktioniert, war bislang kaum verstanden. Das neue Modell „FMethyl Clock“ setzt gezielt auf DNA-Stellen, die nachweislich die Genregulation beeinflussen. red

Quelle: tlz.de

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