Kommentare - Studie: AfD-Politik nicht auf Arbeiter ausgerichtet | meta tagesschau
Bildrechte: Jens Büttner/dpaDie AfD holt bei Arbeitern besonders viele Stimmen. Laut einer von Panorama in Auftrag gegebenen Studie hält sie aber am marktliberalen Kurs ihrer Gründungszeit fest - und hat ihn. . .

Bildrechte: Jens Büttner/dpaDie AfD holt bei Arbeitern besonders viele Stimmen. Laut einer von Panorama in Auftrag gegebenen Studie hält sie aber am marktliberalen Kurs ihrer Gründungszeit fest - und hat ihn zuletzt sogar verschärft. Von S. Friedrich und I. Schneider. . . . mehr. . . wenigerKommentareAch ist das so? Bis jetzt haben mir immer andere Parteien in die Tasche gegriffen. 3Antworten einblenden3Antworten ausblendenTja. Wer nicht regiert, kann auch niemandem in die Tasche greifen. Wer regiert, muss das tun, denn jedes Gemeinwesen braucht Geld. Soll das alles als Schulden aufgenommen werden?>> Bis jetzt haben mir immer andere Parteien in die Tasche gegriffen. Naja, weil die AfD bisher halt eben noch nicht an der Macht war. Warten Sie doch einfach ab, wie schnell die AfD Ihnen nach ihrer Machtergreifung ebenso "in die Tasche" greifen werden. -. -Haben Sie denn was in Ihren Taschen?nicht auf Arbeiter ausgerichtet?So wie die SPD grüen auch. Seit Schröder Fischer Arbeitnehemer und Rentner mit den H4 Gesetzetn verraten haben. 2Antworten einblenden2Antworten ausblendenH4 wurde mit Zustimmung praktisch aller Parteien in einer speziellen Wirtschaftslage (Finanzkrise !) beschlossen, wurde 16 Jahre lang von Merkel umgesetzt und war nach Aussagen vdieler Wirtschaftsfachleute erfolgreich: Die SPD hat dazu den Mindestlohn und die Grundrente eingeführt . . . und die Af hat - KEINE KONZEPTE ZU NIX! Nur lügen kann sie gut . . . Und die AfD wird die Schröder-„Reformen“ allesamt zurücknehmen. Ehrenwort. Ach ja:Lesen Sie doch bitte den Artikel. Das ist nun schon länger kein Geheimnis mehr. Wird es die WählerInnen scheren? Ich fürchte, nein. Bei der vergangenen Bundestagswahl war die AfD erstmals stärkste Partei unter Arbeiterinnen und Arbeitern. Je nach Umfrageinstitut machten zwischen 30 und 38 Prozent der Arbeiterinnen und Arbeiter ihr Kreuz bei der AfD. Warum ist das so,frage ich mich ? Fühlen sich die Arbeiterinnen und Arbeiter von den anderen Parteien nicht vertreten ?1Antwort einblenden1Antwort ausblendenFühlen sich die Arbeiterinnen und Arbeiter von den anderen Parteien nicht vertreten?Nein dieser Schluss wäre zu einfach und erfordert zu viel Selbstreflexion der Parteien. Da heißt es dann lieber: "der Wähler hat einfach unser Programm nicht richtig verstanden". "AfD-Politik nicht auf Arbeiter ausgerichtet"Allerdings. Die ist vielmehr auf 'Vermögende", die Angst um ihr (vermeintliches) 'Vermögen' bzw. die damit (vermeintlich) verbundene Macht haben ausgerichtet. 1Antwort einblenden1Antwort ausblendenGeld hat keine "vermeintliche" Macht. Arbeiter haben auch immer zu einem hohen Prozentsatz die Union gewählt. Der Kabarettist Dietrich Kittner meinte einmal, wenn die Union nur von denjenigen gewählt würde, deren Interessen sie vertritt, dann hätte sie Mühe, über die Fünfprozenthürde zu kommen. Das trifft erst recht auf die AfD zu. Aber die Strategie der Rechten war immer divide und impera. Die Armen sollen die noch ärmeren als Feind betrachten, dann blicken sie nicht nach oben und solidarisieren sich nicht. 2Antworten einblenden2Antworten ausblendenDas trifft erst recht auf die AfD zu. Oder die ehemals stolze SPD. Aber die Strategie der Rechten war immer divide et impera? So so die Rechten, die alten Römer waren rechts?Ich meine, eine Strategie, die sich bewährt um politisch Einfluss zu gewinnen, wird selbstverständlich vom ganzen politischen Spektrum genutzt, da ist niemand, der sich enthält!»AfD-Politik nicht auf Arbeiter ausgerichtet«Was nützen alle Studien und alles Berichten, wenn sie die Betreffenden und Betroffenen gar nicht erreichen, sie Medien wie Panorama oder tagesschaugar nicht sehen bzw. lesen – oder nicht begreifen?Und dann kommt da noch eine konservative Politik in der Regierung hinzu, die sich dem Wortsinne entgegen völlig unbewahrend und wider besseren Wissens Thesen derAfDauch noch zueigen macht. In dem irrigen Glauben, dadurch die Wählerschaft zurückzuholen. Und eineSPD, die hinterherhechelnd aufgehört hat, eine durchgängig sozialdemokratische Politik zu betreiben. 1Antwort einblenden1Antwort ausblendenDie Partei sei "eindeutig am marktliberal-unternehmensfreundlichen-fiskalkonservativen Pol" des Parteienspektrums einzuordnenIch kann mir vorstellen, dass das so manchen Arbeiter, gibt es den überhaupt noch, zu tiefen philosophischen Überlegungen reizen wird. Es wäre schön, ihm an ganz alltagsnormalen Beispielen, den Unterschied zur CDU erklären könnte. Das würde ein Umdenken in Gang setzen. Einfache Beispiele wären, Ähm, Ähm, Ähm. . . . . . Die Wahlen nähern sich und die kritischen Artikel vermehren sich. Fehlt noch das Parteiverbot eine Woche davor. Versuche die sich wiederholende Reflexe zu beschreiben. . >>“AfD punktet bei Arbeitern - trotz marktliberaler Politik“ Die Studie von Politikwissenschaftler Biskamp kommt abschließend zu dem Urteil, dass es nicht ausreiche, wenn andere Parteien im Wettbewerb mit der AfD allein mit sozialpolitischen Angeboten punkten wollten. "Sie müssen auch darauf hinarbeiten, dass Wähler den Staat im Allgemeinen und den Wohlfahrtsstaat im Besonderen wieder als etwas wahrnehmen, das zur Verbesserung der Lebensbedingungen beiträgt und von dem sie selbst profitieren. " Diese Wahrnehmung sei in den vergangenen Jahrzehnten deutlich geschwächt worden. >>“AfD punktet bei Arbeitern - trotz marktliberaler Politik“Es ist kein Geheimnis das die AfD die Gelder zur Rettung der Welt (ich würde das gerne näher ausführen, dann wäre der rote Balken hier mir aber sicher) zu einem großen Teil umschichten würde, was auch den Arbeitern zu Gute kommen würde und eins und eins kann da jeder schnell zusammenzählen. Die Studie von Politikwissenschaftler Biskamp kommt abschließend zu dem Urteil, dass es nicht ausreiche, wenn andere Parteien im Wettbewerb mit der AfD allein mit sozialpolitischen Angeboten punkten wollten. Und dafür muss man echt eine Studie machen? Das weiß doch jeder denkende Mensch. Ich frage mich auch immer, warum man Studien über Leute macht, anstatt diese Leute direkt zu fragen. Das ist wie in der Poilitik: die Leute wählen mich nicht, aber ich frage die Leute nicht, warum sie mich nicht wählen, sondern denke mir einfach irgendeinen Grund aus, der mir passt. Auis der Studie, Uni Tübingen, Seite 3/17:Die Partei befürwortet zwar soziale Sicherung für ohne eigenes Verschulden in Notla-gen geratene Personen, betont jedoch, dass dabei stets das Prinzip der Leistungsgerechtigkeit geltensoll: Leistungen soll vor allem erhalten, wer Leistung erbracht hat oder zumindest bereit ist, Leistungzu erbringenDazu noch einge andere Positionen, die auch der CDU zugeordnet werden könnten. Leider reicht die Zeit nicht, um sich mit der Studie näher zu beschäftigen. Das ZEW Mannheim kam vor der Bundestagswahl 2025 zu dem Ergebnis, dass von den steuerpolitischen Vorschlägen der AfD überproportional Menschen mit hohen Einkommen und Vermögen profitieren würden. Genauso CDU. Die SPD mit Verlusten zur Wahl 2025 um 14 %, die AFD mit gewinnen von 17 % unter den Arbeitern. Das finde ich beachtlich. Arbeitersport- oder ArbeitersingvereinenNa ja, das war halt gestern. Die CDU Anhänger singen ja auch nicht mehr alle im Knabenchor der Kirche. Es gehe darum, so der AfD-Politiker Springer, "sich vor denen zu schützen, die hierherkommen und am Ende das Sozialsystem ausnutzen". Was für eine perfide AfD-Politik. Hetze zu machen gegen Schwache und Migranten statt Lösungen anzubieten. Aber es zeigt auch, dass viele Wähler der AfD eines nicht tun: Sich mit dieser antidemokratischen, marktliberalen Politik ernsthaft zu beschäftigen. . "Als spezifische Arbeiterinteressen nennt Springer "Heimat, Familie und Leistung"Das sind bei weitem keine spezifischen Arbeiterinteressen. Ich würde da eher gerechte Löhne, soziale Absicherung, gute Arbeitsbedingungen, betriebliche Teilhabe und Möglichkeiten zum sozialen Aufstieg nennen. Schon dieser Satz müsste Arbeiter davon abhalten, AFD zu wählen. Aber es scheint zu genügen, wenn man angeblich Schuldige für alle Miseren dieser Welt bennent und deren Beseitigung (der Schuldigen) verspricht. Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Schlachter selber. Studie: AfD-Politik nicht auf Arbeiter ausgerichtetDieser Bericht wurde Zeit! In knapper Form wird dargestellt, was die AfD wirklich ist, eine Mischung des Schlechtesten aus CDU/CSU und FDP. Leider lesen allzuviele Wähler nicht die Programmatik der AfD, oder sie verstehen sie nicht. Sonst müsste eigentlich jedem abhängig Beschäftigten die Hutschnur platzen, bei soviel Zumutung gegenüber den Arbeitnehmern. Ich werde jedenfalls diesen Artikel fleißig teilen!