Länder falsch zugeordnet: US-Behörde patzt bei Afrika-Karte
Bei einer internationalen Gesundheitskonferenz in Rio de Janeiro hat das US-Außenministerium in einer offiziellen Präsentation eine Afrika-Karte gezeigt, auf der Länder falsch beschriftet und versetzt war.
,regionOfInterest=(800,491)&hash=f16a7bbd5916da1e637d7738c8a6b1bd172e11aed55744140ce4f049602aa06d)
Bei einer internationalen Gesundheitskonferenz in Rio de Janeiro hat das US-Außenministerium in einer offiziellen Präsentation eine Afrika-Karte gezeigt, auf der Länder falsch beschriftet und versetzt war. Der Vorfall ereignete sich auf der Konferenz „AIDS 2026“ während eines Vortrags von Jeff Graham, dem Sonderbeauftragten der USA für globale Gesundheit. In der Mitte seiner Präsentation über neue Gesundheitsabkommen erschien eine fehlerhafte Afrika-Karte, die Verwirrung und Spott auslöste. Denn sechs Länder waren falsch eingezeichnet. Nigeriaetwa lag in der Mitte des afrikanischen Kontinents und hatte keinen Zugang zum Meer, während Mosambik am Horn von Afrika verortet war und die Elfenbeinküste im Süden Afrikas. KI-Wasserzeichen und Reaktion des AußenministeriumsEine Bildanalyse von Reuters ergab, dass die Karte ein Wasserzeichen vonOpenAIenthielt, was auf den Einsatz entsprechender KI-Werkzeuge hindeutet. DasUnternehmen OpenAIteilte mit, den Bericht zu untersuchen. Konferenzteilnehmer machten umgehend Screenshots und Aufnahmen des Vortrags. Die Bilder wurden zunächst von der AIDS-Expertin Emily Bass auf der Plattform Substack veröffentlicht und verbreiteten sich rasch in den sozialen Netzwerken. Ein Beitrag auf LinkedIn erreichte innerhalb kurzer Zeit rund 40. 000 Aufrufe. US-Außenministerium zerknirschtKritik folgte prompt: Matt Petit, Experte für künstliche Intelligenz und Geopolitik beim Atlantic Council, merkte an, dass die verantwortlichen Personen offensichtlich weder wussten, wo die Länder Afrikas liegen, noch Interesse daran hatten, das Ergebnis vorab zu prüfen. Das US-Außenministerium hat sich zerknirscht über die Verwendung einer falschen Afrika-Karte gezeigt. Ein Sprecher von Außenminister Marco Rubio sprach am Donnerstag von einem „bedauerlichen Fehler“. Der Rubio-Sprecher erklärte: „Wir übernehmen die volle Verantwortung für die Verwirrung um die falschen Informationen, die dies bei den Teilnehmern verursacht haben könnte, einschließlich unseren afrikanischen Partnern. “ Ein Mitarbeiter des Ministeriums habe die Präsentation noch in letzter Minute verändert, dabei sei der Fehler entstanden.