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Politik fordert Abriss statt Sanierung – Sporthalle an der Stauffenbergstraße

Anlass für die gemeinsame Sitzung von gleich drei Fachausschüssen war die Spiel- und Sporthalle an der Stauffenbergstraße. Die Mitglieder des Ausschuss für Infrastruktur (AI), Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit sowie des Ausschuss für Schule und Bildung trafen sich gestern um gemeinsam über das Schiksal der Spiel- und Sporthalle an der Stauffenbergstrasse zu entscheiden. Entscheidungshilfe. . .

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Politik fordert Abriss statt Sanierung – Sporthalle an der Stauffenbergstraße

(Foto: Schwegmann)Anlass für die gemeinsame Sitzung von gleich drei Fachausschüssen war die Spiel- und Sporthalle an der Stauffenbergstraße. Die Mitglieder des Ausschuss für Infrastruktur (AI), Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit sowie des Ausschuss für Schule und Bildung trafen sich gestern um gemeinsam über das Schiksal der Spiel- und Sporthalle an der Stauffenbergstrasse zu entscheiden. Entscheidungshilfe sollten dabei die Vorschläge des HerrnKahnertvom hierfür beauftragten Architekturbüro sein. Helmuth Schäckelhatte zunächst in die Thematik eingeführt. Fünf Optionen wurden vorgestgellt, wovon vier in unterschiedlicher Form die Sanierung, also den Erhalt der Halle fokussierten. Das stieß bei den anwesenden Kommunalpolitikern durch die Bank auf Unverständnis, zumal die Vorschläge in sich eigentlich schon klar stellten, dass eine Sanierung völlig abwegig ist – und das nicht nur, weil Normen nicht eingehalten werden, die sowohl für den Leistungs- als auch für den Schulsport unabdingbar sind. Man würde damit schon im Vorfeld die tatsächlichen späteren Nutzungsmöglichkeiten mehr als nur einschränken. Maria Koordt, Sachkundige Bürgerin für die CDU-Fraktion hätte sich „lieber ein Abbruchkonzept als Sanierung“ gewünscht. Während der Technische BeigeordneteMartin Dörtelmannnoch versuchte, der Beschlussvorlage etwas Gutes abzugewinnen, „Kernsanierung kann eine interessante Möglichkeit sein. “, zeigteDetlef Gritzvon der Emsdettener Liste so gar kein Verständnis: „Bei den Haushaltsberatungen haben wir 90. 000 € bereitsgestellt, die Hälfte davon ist jetzt bereits für Nichts verbraten. Dabei hätte man nur mit einem Maßband durch die Halle gehen müssen um festzustellen, dass eine Sanierung widersinnig ist. “Anke Hackethal(SPD): „Im Sinne der Nachhaltigkeit ist die Prüfung, ob eine Sanierung sinnvoll ist, natürlich immer gut – aber wenn man zu einer anderen Erkenntnis kommt, dann darf man diese auch akzeptieren. “Daniel Hellwigfasste für die CDU-Fraktion zusammen: „Reißt die Halle ab und baut etwas Neues!“Und so wurde aus der ursprünglichen Informationsvorlage, die eigentlich nur zur Kenntnisnahme auf der Tagesordnung stand, ein Beschluss, dass die Sanierung der Spiel- und Sporthalle an der Stauffenbergstraße nun endgültig vom Tisch sei. Dörtelmann: „Die Sanierung wird beerdigt. “Die abschließende getrennte Abstimmung in den drei Ausschüssen ergab jeweils ein einstimmiges Ergebnis!

Quelle: allesdetten.de

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