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Rückschlag für Bayer Leverkusen: Politik mit erneutem Nein zum Campus

StartseiteSportFußballStand:16. 07. 2026, 16:01 UhrKommentareUns auf Google folgenDer Monheimer Stadtrat hat erneut gegen den Fußball-Campus von Bayer 04 Leverkusen gestimmt. Der Bundesligist will trotzdem. . .

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Rückschlag für Bayer Leverkusen: Politik mit erneutem Nein zum Campus

StartseiteSportFußballStand:16. 07. 2026, 16:01 UhrKommentareUns auf Google folgenDer Monheimer Stadtrat hat erneut gegen den Fußball-Campus von Bayer 04 Leverkusen gestimmt. Der Bundesligist will trotzdem weiterkämpfen. Leverkusen – Das ist ein dicker Dämpfer für Bayer 04 Leverkusen: Der Monheimer Stadtrat hat erneut Nein gesagt. Mit 25 zu 19 Stimmen bei einer Enthaltunglehnte das Gremium am Mittwochabend, 15. Juli, in geheimer Abstimmung die Einleitung eines Bauleitplanverfahrens für den geplanten „Bayer 04 Campus“ ab. Für den Fußball-Bundesligisten ist das nicht nur eine politische Niederlage, sondern ein weiterer Rückschlag mit Folgen für die sportliche Zukunft. Bayer 04 Leverkusen, hier die BayArena, muss weiter eine Lösung für seinen erhofften Fußball-Campus suchen. © IMAGO/Orhan Habash„Dieses Ergebnis ist für uns natürlich sehr enttäuschend. Der Campus ist und bleibt das wichtigste Zukunftsprojekt vonBayer 04 Leverkusen“, sagte Sportgeschäftsführer Simon Rolfes in einer Mitteilung. „Ohne ein modernes Leistungszentrum wird es auf Dauer immer schwieriger, international wettbewerbsfähig zu bleiben. “ Trotz der Pleite bei der Abstimmung sieht sich Rolfes im Weg des Vereins bestärkt und will den Dialog fortsetzen. Bayer 04 Leverkusen braucht Fußball-Campus - aber Monheimer Stadtrat lehnt Pläne erneut abBereits im November 2025 hatte der Stadtrat die ursprünglichen Pläne abgelehnt. Daraufhin überarbeitete Bayer 04 Leverkusen das Konzept: Die Fläche schrumpfte von 30 auf 14,8 Hektar, die Zahl der Fußballplätze von zwölfeinhalb auf zehneinhalb. Der Grünkorridor wurde um 40 Prozent verbreitert. Und auch wenn der Club die Kosten allein tragen und 150 neue Arbeitsplätze schaffen will, reichten die Pläne nicht zur Mehrheit im Rat der Stadt Monheim am Rhein, die im Süden an Leverkusen grenzt. CDU, SPD und Grüne begründeten ihre Ablehnung mit ökologischen Nachteilen. Sie verwiesen auf den Wegfall des regionalen Grünzugs und die Flächenversiegelung. Linke, FDP, AfD und die Peto-Partei plädierten für das Verfahren – um die überarbeiteten Pläne zunächst fachlich prüfen zu lassen. Die Ablehnung könnte Bayer Leverkusen hart treffen. Durch den Ausbau der Autobahn 1 fallen ab 2032 wichtige Trainingsplätze in Stadionnähe weg, der Fußballcampus müsste bis dahin bezogen sein. Bayer Leverkusens Clubboss Fernando Carro zeigte sich enttäuscht, aber kämpferisch: „Nach zehn Jahren Planung, zahlreichen geprüften Standorten und schmerzhaften Anpassungen unseres Konzepts hätten wir uns die Chance gewünscht, unser Projekt ab jetzt in einem geordneten Verfahren fachlich bewerten zu lassen. Wir werden die Entscheidung der Monheimer Politik sorgfältig analysieren, und wir werden hartnäckig bleiben, das verspreche ich. “ (han)

Quelle: hna.de

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