Radio Afrika TV – Überleben in Dadaab nur mit Tarnkappe
Was Frauen in Dadaab Verstecken nennen, ist die rationale Antwort auf eine Architektur, die sie nicht schützt. Das ist kein Versagen der Frauen, sich zu integrieren. Vielmehr ist das Lager erfolgreich beim Produzieren genau der BewohnerInnen, die es produzieren sollte: sichtbar genug, um sie zu zählen, unsichtbar genug, um sie nicht zu beachten. Achille Mbembe, der politische Theoretiker aus Kamerun, könnte das Nekropolitik des sozialen Todes nennen – einen Ort, wo das Recht zu erscheinen behördlich entzogen wurde.

nahe des Eingangs zum Dadaab-Lager, ein Mädchen inmitten von 70 rezenten Kinder-Gräbern[1]* * *Artikel Fabienne Hoelzel, kurze Einleitung und Übersetzung Günther Lanier, Ouagadougou 1. 7. 2026[2]* * *Fabienne Hoelzel ist seit 2017 Professorin für Entwerfen und Städtebau in der Fachgruppe Architektur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. 2014 hat sie in Zürich Fabulous Urban gegründet, 2021 kam Fabulous Urban/Nigeria Foundation in Lagos dazu, beide leitet sie seither. Fabulous Urban ist “ein Büro für Städtebau, Forschung und Planung, das sich auf Regionen des globalen Südens spezialisiert hat und einen feministischen und forschungsgeleiteten Entwurfsansatz verfolgt. Fabulous Urban ist derzeit in eine Reihe von Slum-Aufwertungsprojekten in Lagos/Nigeria involviert, in Zusammenarbeit mit lokalen AnwohnerInnen- und Menschenrechtsorganisationen. “[3]Nicht nur in Lagos, sondern auch in Enugu und Nairobi hat Fabulous Urban mit Frauenkollektiven feministische Projekte umgesetzt[4]. Auf der Fabulous Urban-Webseite ist zu lesen: “Unsere Arbeit untersucht die Machtstrukturen von Städten: Wer besitzt Land? Wer hat Zugang zu Ressourcen? Und wer verfügt im städtischen Raum über Agency?“[5]Um eine Stadt ganz eigener Art geht es nun: ums Dadaab-Flüchtlingslager, eines der größten Flüchtlingslager der Welt, im ariden Osten Kenias. Hier eine baskische und dennoch verständliche Karte zur Orientierung. Errefuxiatu gunea heißt auf Baskisch Flüchtlingslager[6]Der folgende Artikel war Teil der wöchentlichen Zusammenstellung (weekly roundup) von The Humanitarian am 12. Juni 2026. * * *Vor aller Augen versteckt: Wie Frauen das kenianische Dadaab-Flüchtlingslager überleben. Von sexueller Gewalt bedroht, haben Frauen – vor allem diejenigen, die Minderheiten angehören – gelernt, unsichtbar zu werden. Autorin Prof. Fabienne HoelzelÜbersetzung: Günther Lanierim englischen Original veröffentlicht in The New Humanitarian am 10. 6. 2026https://www. thenewhumanitarian. org/opinion/2026/06/10/hiding-plain-sight-how-women-survive-kenyas-dadaab-refugee-campDadaab gibt es seit 35 Jahren, aber die von den Flüchtlingen bewohnten Unterkünfte werden bewusst provisorisch gelassen, was die Sicherheitslage für Frauen noch verschlimmert[7]* * *She said(sie hat gesagt): Leben von Frauen, Stimmen von Frauen[8]Sie haben es sicher schon früher gehört: In humanitären Krisen zahlen Frauen und Mädchen einen hohen Preis. She saidist eine fortlaufende Sammlung von Reportagen[9], wo Frauen kleine Einblicke in ihr Leben gewähren, wo sie mitThe New Humanitarianin Situationen des Konflikts, der Vertreibung und anderer globaler Notlagen sprechen. * * *Dadaab, Kenia“Ich verstecke mich“ war, was mir eine Frau antwortete, als ich sie fragte, was sie meistens so tue, drinnen in der ältesten Flüchtlingseinrichtung der Welt. Sie ist Somalierin, in ihren Dreißigern, alleinerziehende Mutter. Sie lebt seit 19 Jahren in Dadaabs Dagahaley-Lager: versteckt sich vor den Männern in der Wasser-Warteschlange; vor den humanitären Listen, die sie hier festnageln; vor der Nacht, wenn der Gang zur Latrine zu einem Risiko wird, das sie miteinberechnet. Für viele Frauen geht es beim Überleben von Dadaab um Unsichtbarsein. Dadaab ist heuer 35 Jahre alt. Es wurde in einem entlegenen Eck in Nordost[10]-Kenia eingerichtet, um SomalierInnen auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg – später dann vor der Dürre – zu beherbergen. Die kenianische Regierung hat bei aller Gastfreundschaft stets darauf bestanden, dass es befristet ist und weigert sich beharrlich, alles, was nach Dauerhaftigkeit aussieht, zuzulassen. Das bedeutet: keine beständigen Unterkünfte; keine Straßenbeleuchtung; keine Schlösser an den Haustüren; kein Grundbesitz; keine Infrastruktur, die eingestehen würde, dass das Lager eine Stadt ist – obwohl hier über 400. 000 Menschen leben. Im März 2025 habe ich 29 Frauen aus Dadaabs drei Lagern Dagahaley, Ifo und Hagadera interviewt. Bewusst bevorzugt habe ich dabei Angehörige von – in der Terminologie der Dadaab-Administration – “Minderheiten“ – Südsudanesinnen, Äthiopierinnen, Burundierinnen, Ruanderinnen, Kongolesinnen und aus der gastgebenden Gemeinschaft eine kenianische Somali-Frau, die im Lager geboren ist. Diese Nationalitäten machen nur ca. vier Prozent der Dadaab-BewohnerInnen aus. Sie sind aber die Frauen, die der sexuellen und genderbasierten Gewalt des Lagers am meisten ausgesetzt sind – und diejenigen, die in der offiziellen Darstellung am wenigsten sichtbar sind. Die Urbanistik feiert seit langem, was Vertriebene alles bauen: Märkte, Schulen, Verwandtschaftsnetze, die improvisierten Infrastrukturen, die in den Lücken gescheiterter Planung blühen. Daran ist viel Wahres. Aber es verschleiert etwas anderes. In Dadaab waren die Frauen, mit denen ich gearbeitet habe, nicht immer am Bauen. Oft waren sie am Zurückhalten, Zurückziehen, Auslöschen. Sichtbarkeit selbst war zur Gefahr geworden. ÜberlebensstrategienIch habe vier Vorgehensweisen dokumentiert – eine davon ist Frauen aus Minderheiten eigen, drei gelten für alle. Die erste ist religiöses Ausweichen. Dadaab ist ganz überwiegend muslimisch und Nicht-MuslimInnen gelten weithin als unsauber. Insbesondere wird von christlichen Frauen angenommen, dass sie Prostituierte sind. Die Feindseligkeit ist nicht rein männlich generiert. Ich hatte über die religiösen Trennlinien hinweg Solidarität unter Frauen erwartet – aber sehr wenig gefunden. Die Ausgrenzung ist auch eine ökonomische. Muslimische HändlerInnen und KundInnen kaufen eher nicht von Nicht-MuslimInnen, sodass eine Christin, die ihr Geld mit Handel zu verdienen versucht, für ihre Waren keinen Absatz findet. Ihr Lebensunterhalt reduziert sich auf fast null. So weicht sie aus und übernimmt Kleidungsweise, Sprechart und Verhalten in der Öffentlichkeit von der somalischen muslimischen Mehrheit. Vor Fremden verweigert sie ihre eigene Sprache und bringt ihren Kindern bei, ebenso zu handeln. Religion und Ethnizität, die vom internationalen Flüchtlingsrecht anerkannten Marker der Vertriebenenidentität, sind gerade die Kategorien, welche diese Frauen gelernt haben aufzugeben, um zurechtzukommen. Bei den anderen drei Vorgehensweisen geht es nicht nur um den Minderheitenstatus, sondern ums Frau-Sein in einem Lager, das ohne Rücksicht auf Frauen-Sicherheit gebaut worden ist, wo sexuelle und genderbasierte Gewalt umfassend dokumentiert worden ist[11], und wo eine Frau mit Partner oft inner- und außerhalb ihrer Behausung mit Gewalt konfrontiert ist. Eine großangelegte Studie hat ergeben, dass knapp 67% der Frauen[12]intime Partnergewalt erfahren hatten. Die zweite Vorgehensweise hat mit Zeit zu tun – ich nenne sie nächtlichen Rückzug. Ab Einbruch der Dunkelheit schrumpft die weibliche Geographie auf ihre Wohnstatt zusammen. Der Gang zur 50 Meter entfernten Latrine wird zur Rechenaufgabe, denn der Weg dorthin ist unbeleuchtet und die Latrine hat kein Schloss. Mehrere Frauen haben mir erzählt, dass sie am Abend wenig Nahrung und Wasser zu sich nehmen, um den Gang zur Toilette zu vermeiden. Andere verwenden drinnen einen Kübel, den sie vor der Morgendämmerung entleeren. Die Stunden zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang werden nicht gelebt. Sie werden ertragen – hinter Türen, die kein Schloss haben, weil der Staat die Dauerhaftigkeit verbietet, die ein Schloss bedeuten würde. Drittens ist da delegierte Sichtbarkeit. Frauen können Kinder schicken – ihre eigenen, die ihrer NachbarInnen –, um draußen Dinge zu tun, die erwachsene Frauen nicht gefahrlos tun können: Wasser oder Lebensmittelrationen holen, Botschaften überbringen. Kinder werden zu StellvertreterInnen, mittels derer Frauen im Lagerleben präsent sind, während ihre Körper außer Sicht bleiben. Die Kosten tragen Töchter, welche die Schule versäumen, und Söhne, die früh lernen, dass Frauenarbeit ungesehen zu verrichten ist. Viertens gibt es das Schrumpfen des Raums. Die Wohnstatt wird Kerker-Refugium. In der Stichprobe meiner Studie waren mehrere Frauen, die schon seit Jahren ihren Block nicht verlassen hatten, die aus etwa 100 bis 150 Haushalten rund um gemeinsame Latrinen und Wasserstellen gebildete administrative Einheit. Eine hatte ihre Behausung seit 14 Monaten nur verlassen, um auf die Toilette zu gehen. Auch Männer beschreiben das Dadaab-Lager als Gefängnis – aber es sind nicht sie, die ihr Wasser rationieren, um nächtliches Rausmüssen zu vermeiden, es sind nicht sie, die seit über einem Jahr auf einen einzigen Raum beschränkt sind. Der Zusammenbruch der Mobilität der Frauen ist vor aller Augen versteckt, denn die offizielle Karte des Lagers – Straßen, Märkte, Verteilungsstellen – ist für Menschen gezeichnet, die sich frei bewegen können. Das können Frauen nicht. Die Vorgehensweisen zwei bis vier gelten für alle Frauen, aber sie sind für eine Minderheitenangehörige härter. Auch sie überlegt vor dem unbeleuchteten Gang zur Latrine drei oder mehr Mal, kann dabei aber mit weniger rechnen: weniger Solidarität in der Gemeinschaft; weniger Möglichkeit, bei muslimischen HändlerInnen zu kaufen (sogar Haushaltsgegenstände, die ein nächtliches Drinnenbleiben sicherer machen würden). Dazu das Wissen, dass wenn sie vergewaltigt wird, davon ausgegangen wird, dass sie als Christin dazu eingeladen hat. Genderbasierte und religiöse Bedrohung bestehen nicht nebeneinander. Sie verstärken sich. Das liegt nicht nur an den Flüchtlingen. Als ich, noch unter Schock, wie die “Minderheiten“ im Lager behandelt werden, Bericht erstattete, hat ein männlicher Mitarbeiter des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) geantwortet: “Was wollen Sie? Die sind die Mehrheit. “Das ist die Logik des Lagers, vorgebracht von der Institution, die zum Schutz der Flüchtlinge eingerichtet wurde. Es ist kein Zufall, dass es ein Mann war. Im Lager leben vor allem Frauen, während sein Personal überwiegend männlich ist – ein Ungleichgewicht, welches UNHCR-Beschäftigte selbst als Problem ansehen. Ein mehrheitlich männlicher Apparat verwaltet eine mehrheitlich weibliche Gemeinschaft. Unmissverständlich mit der Behandlung von Minderheiten-Frauen konfrontiert, wird mit der Schulter gezuckt. Eine Architektur des AuslöschensWas Frauen in DadaabVersteckennennen, ist die rationale Antwort auf eine Architektur, die sie nicht schützt. Das ist kein Versagen der Frauen, sich zu integrieren. Vielmehr ist das Lager erfolgreich beim Produzieren genau der BewohnerInnen, die es produzieren sollte: sichtbar genug, um sie zu zählen, unsichtbar genug, um sie nicht zu beachten. Achille Mbembe, der politische Theoretiker aus Kamerun, könnte das Nekropolitik[13]des sozialen Todes nennen – einen Ort, wo das Recht zu erscheinen behördlich entzogen wurde. Eine Frau in Dagahaley hat alle 35 Jahre der Existenz des Lagers hier gelebt. 1991 ist sie als Kind angekommen. Heute ist sie eine Spätvierzigerin. Ihre drei Kinder wurden innerhalb der Lagerzäune geboren. Als ich sie fragte, was sie sich von den nächsten zehn Jahren erwartete, war ihre Antwort nicht für sich. “Für mich selbst habe ich die Hoffnung verloren“, sagte sie. “Doch zumindest meine Kinder sollten der Flüchtlingsrealität entkommen. “Das ist der Deal, den Dadaab die Frauen lehrt. Nicht Überleben. Nicht Rückkehr. Das Übergeben der Zukunft an Jüngere, in der Hoffnung, dass irgendwem irgendwann erlaubt werden wird fortzugehen. Im März 2025 haben kenianische Regierung und UNHCR den Shirika-Plan[14]lanciert, einen mehrjährigen Rahmen zum Umwandeln der zwei Lager Kenias – Dadaab und Kakuma – in Gemeinden, die vom jeweiligen Bezirk (county/Garissa bzw. Turkana) verwaltet werden. Theoretisch wird angestrebt[15], die Flüchtlinge mit dem Recht zu arbeiten auszustatten, mit Bewegungsfreiheit innerhalb des jeweiligen Bezirks und integriertem Zugang zu Schulen und dem Gesundheitssystem. Ein Jahr später nennen GeldgeberInnen den Plan einen historischen Wechsel vom Lager zur Inklusion. Was die Ziele betrifft, haben sie nicht unrecht. Shirika zählt Unterkunft, Wasser und Energie zu seinen Grundpfeilern. Doch etwas benennen bedeutet noch nicht, es zu bauen. Die enormen Mittel, die veranschlagt wurden, sind durch die Weltbank und noch nicht gesicherte private Finanzquellen zu decken. Die beschriebene Infrastruktur zielt darauf ab, die Flüchtlinge bankfähig zu machen, zielt nicht auf die Sicherheit der Frauen. Keiner der Grundpfeiler erwähnt ein Schloss, ein Licht oder eine Toilette innerhalb der Wohnstatt. Eine Integration, die das Lager neu klassifiziert, ohne es umzugestalten, bleibt nichts als Papier – und die Architektur der Übergriffe besteht über den Namenswechsel hinaus fort. Fortgesetztes Vertriebensein wird nicht gelöst durch das Umdefinieren von Lagern zu Städten. Es wird gelöst durch Infrastruktur, die Unsichtbarkeit überflüssig macht: eine versperrbare Tür, beleuchtete Wege, eine Toilette und auch Wasser im Domizil, eine Polizei, welche die Übergriffe aufnimmt, die das System sich weigert, zur Kenntnis zu nehmen, Frauen in den Komitees, die entscheiden, wo die nächste Wasserpumpe, das nächste Licht und die nächste Unterkunft hinkommen. Das sind keine Luxusartikel. Es sind Vorbedingungen für eine Integration, welche Gewalt nicht bloß umsiedelt. Und diese Muster sind nicht einzigartig für Ostafrika. In vier Lagern für Binnenflüchtlinge am Rand von Abuja in Nigeria, wo ich Feldforschung betreibe, holen Frauen Wasser von kontaminierten Lacken in Sichtweite von Häusern, welche die Regierung für frühere Binnenflüchtlinge gebaut hatte. Die Unsichtbarkeit dort wird nicht gewählt wie in Dadaab – sie wird aufgezwungen, stilles Auslöschen von Frauen, welche der Staat beschlossen hat, nicht zu zählen. Ein anderer Mechanismus – selbes Ergebnis: Die Welt einer Frau schrumpft zu dem, was sie zu Fuß vor Einbruch der Dunkelheit erreichen kann. Liest man quer über all diese Orte, so hört das Leiden der Frauen auf, wie eine Serie lokaler Tragödien auszusehen, es beginnt dem zu gleichen, was es ist: ein strukturelles, durch Infrastruktur erzeugtes Muster überall dort, wo Leute, die Städte entwerfen, beschließen, dass es für manche Leben nicht nötig ist zu planen. Städte werden Frauen nicht aus Versehen nicht gerecht, sie werden Frauen mit Absicht nicht gerecht. Ansonsten würde Bauen bedeuten, dort zu beginnen, wo Design aufhört: mit der Tür, mit der Latrine, mit dem Licht. Fabienne Hoelzels Kapitel “Unsichtbar aus Notwendigkeit: Taktisches Verschwinden und die verkörperte Politik des Überlebens in Dadaab“ wird demnächst herauskommen in “Improvisierter Urbanismus“, herausgegeben von Gihan Karunaratne (Routledge, 2026)[16]. * * *viele der im Dadaab-Lager Lebenden sind nur dürftig vom harschen Klima geschützt[17]* * *The New Humanitarian erlaubt Wiederveröffentlichen und auch Übersetzen von Artikeln ohne Extra-Erlaubnis, verlangt jedoch folgende zwei Zusätze am Ende des betroffenen Artikels:“The New Humanitarian puts quality, independent journalism at the service of the millions of people affected by humanitarian crises around the world. Find out more atwww. thenewhumanitarian. org” und “The New Humanitarian is not responsible for the accuracy of the translation. ”Auf Deutsch: “The New Humanitarianstellt qualitativ hochwertigen, unabhängigen Journalismus in den Dienst der Millionen, die auf der Welt von humanitären Krisen betroffen sind. Erfahren Sie mehr unterwww. thenewhumanitarian. org” sowie ”The New Humanitarianist für die Richtigkeit der Übersetzung nicht verantwortlich“. * * *Endnoten:[1]Foto Andy Hall/Oxfam Ostafrika 25. 7. 2011, https://commons. wikimedia. org/wiki/File:Oxfam_East_Africa_-_A_mass_grave_for_children_in_Dadaab. jpg. [2]Petra Radeschnig gilt – wie stets – mein herzlicher Dank fürs Lektorieren![3]Zitiert aus dem Unterkapitel “Kurzvita“ auf https://www. abk-stuttgart. de/person/fabienne-hoelzel/. Dort wird als Gründungsjahr für Fabulous Urban 2013 angegeben – ich habe dem 2014 der Fabulous Urban-Webseite den Vorzug gegeben. [4]Siehe https://www. thenewhumanitarian. org/authors/fabienne-hoelzel. [5]S. https://swiss-architects. com/en/fabulous-urban-zurich/about?nonav=1. [6]Karte geschaffen von Berria am 10. 2. 2017, zugeschnitten von GL, https://commons. wikimedia. org/wiki/File:920-Dadaab_errefuxiatu_gunea. svg. [7]Foto 16. 7. 2011 von Pete Lewis/Abteilung Internationale Entwicklung (=DFID/Department for International Development, die britische Variante der ADA), Foto oben und unten leicht zugeschnitten GL, https://commons. wikimedia. org/wiki/File:Refugee_shelters_in_the_Dadaab_camp,_northern_Kenya,_July_2011_(5961213058). jpg. Anm. GL: Dieses Foto ist dem im Originalartikel verwendeten (für das ich die Rechte nicht habe) so ähnlich, dass ich die Bildunterschrift bedenkenlos übernehmen konnte. [8]Siehe https://www. thenewhumanitarian. org/tags/she-said. [9]S. ebd. [10]Anm. GL: Die ehemalige Nord-Ost-Provinz erstreckte sich von Äthiopien im Norden entlang der kenianischen Ostgrenze bis zum Meer. [11]Siehe https://www. rescue. org/uk/report/violence-uncertainty-and-resilience-among-refugee-women-and-community-workers-evaluation. [12]S. https://pubmed. ncbi. nlm. nih. gov/32075551/. [13]Siehe https://medium. com/@noahjchristiansen/necropolitics-76ea8b88234c. [14]S. https://refugee. go. ke/kenya-shirika-plan-overview-and-action-plan. Anm. GL: Bei mir geht dieser Link nicht auf. [15]S. https://www. thenewhumanitarian. org/analysis/2025/07/21/kenyas-flagship-refugee-integration-plan-runs-local-opposition. [16]Im Original wird Fabienne Hoelzels Kapitel‘Invisible by Necessity: Tactical Disappearance and the Embodied Politics of Survival in Dadaab’heißen, das Buch‘Improvised Urbanism’. [17]Foto Jo Harrison/Oxfam 13. 6. 2012, https://commons. wikimedia. org/wiki/File:Living_conditions_in_Dadaab_(7554218978). jpg.