Radio Afrika TV – König Salomon und die Verwandlung des Frosches
Ob seiner Weisheit hat man ihm den Namen "König Salomon" verpasst. Daweil ist er zeit seines Lebens Maurer gewesen und geblieben. Er ist bekannt dafür, dass er sagt, was er denkt. Nur wenn die Lust, Geschichten zu erfinden, mit ihm durchgeht – wobei ihm das Erzählen meist wunderbar gelingt -, dann sollte man vorsichtig sein. . .

Foto: Rhinella marina oder Aga, Porträt[1]* * *Günther Lanier, Ouagadougou 12. 8. 2026[2]* * *Auf Duala bezeichnetbebeydie Gezeiten. Im Dorf Akwa (heute Teil der kamerunischen Hafenstadt Duala) sieht Francis Bebey das Licht der Welt, laut Geburtsurkunde am 15. Juli 1929, vielleicht aber um einiges später – er sollte früh in der Schule untergebracht werden. Er ist das letzte von mindestens zehn Kindern (“Damals konnte ich nur bis zehn zählen“, soll er gesagt haben) – seine Mutter stirbt bei seiner Geburt. Zu essen gibt es oft nicht genug – sein Vater, ein Pastor, hat ein Armutsgelübde abgegeben. Von ihm lernt er Musik, spielt Harmonium und Akkordeon, hört daheim vor allem Klassik (Händel, Bach). Heimlich lauscht er schon als Kind dem Mundbogen- und Mbira[3]-Spiel eines Nachbarn. Sein Bruder Marcel wird ihm ein Banjo schenken. 1947 beginnt er, Gitarre zu spielen. In der Schule brilliert Francis genau wie sein Bruder Marcel und so ist ihm ein Stipendium für sein Studium in Frankreich sicher, 1951 fährt er dorthin, studiert Englisch, lernt Manu Dibango, Jazz und Blues kennen, geht dann in die USA, um Journalismus und Kommunikation zu studieren, arbeitet danach in Frankreich als Radio-Journalist. 1965 kommt seine erste Platte heraus,Pièces pour guitare seule[4](Stücke für Solo-Gitarre). 1968 folgt sein erster, in kolonialen Zeiten spielender Roman,Le fils d’Agatha Moudio(Der Sohn von Agatha Moudio), für den er 1968 den Großen Literaturpreis Schwarzafrikas[5]erhält. Acht Jahre später kommt ein Lied namens Agatha heraus[6], das diesen Roman inhaltlich widerspiegelt: Eine Frau gebiert ihrem ebenso wie sie selbst schwarzen Mann einen weißen Sohn oder halt einen Mischling. Doch der König Salomon sagt ihm, dass er das Kind wie ein eigenes behandeln muss. Ein Kind ist immer ein Kind. So schluckt er seine Enttäuschung und seinen gehörnten Zorn hinunter. “Ob es schwarz, weiß oder rot ist, ein Kind ist immer ein Kind. “[7]1961 bis 1974 arbeitet Bebey für die Unesco, ab 1968 als Direktor des Musikprogramms, schreibt und musiziert nebenbei aber weiter. 1974 kündigt er seinen gutbezahlten Job, um sich ganz der Musik und dem Schreiben – in erster Linie aber der Musik – zu widmen. Er verwandelt das Wohnzimmer seiner Wohnung im 13. Pariser Bezirk in ein Studio, macht alles selbst, von der Komposition über den Gesang bis zu Gitarre, Schlagzeug und anderen Instrumenten, integriert sehr früh auch Synthesizer und Drumcomputer in seine Musik. In den 1980er Jahren wendet sich Bebey dann mehr afrikanischen Instrumenten zu und 1985 erscheint seine PlatteSanza Nocturne[8](Nächtliches Daumenklavier). Zur Sanza gesellt sich noch dien’dehou, die Eintonflöte der Baka und BaBenzélé[9]. Francis Bebey arbeitet unermüdlich an sich und seiner Musik. Laut Wikipedia[10]tritt er in über 75 Ländern auf. Unter anderem ist auch die Filmmusik von Idrissa Ouédraogos berühmtem FilmYaaba[11](Großmutter) von ihm. Zudem publiziert er nachDerSohn der Agatha Moudiosechs weitere Bücher[12]. Am 28. Mai 2001 stirbt Francis Bebey in Paris an einem Herzinfarkt. Doch zurück zu seinem ersten Roman[13]. Abseits vom Hauptstrang der Geschichte erzählt Bebey dort von einem im Dorf hochangesehenen alten Mann, bekannt für seine Weisheit, die ihm den Namen König Salomon eingetragen hat, obwohl er zeit seines Lebens Maurer ist und bleibt. Er sagt, was er denkt, hat der Ich-Erzähler des Romans berichtet und hat so sein Vertrauen in ihn begründet. Hat aber auch gewarnt: Anders ist das, wenn die Lust, Geschichten zu erfinden, mit ihm durchgeht – wobei ihm das Erzählen meist wunderbar gelingt[14]. So auch hier:Nachdem er sich am Ende seines Arbeitstages die Hände gewaschen hat, will König Salomon sein altes Jackett anziehen. Doch die Hand, die er in den Ärmel steckt, stößt auf etwas Kaltes. Erschrocken wirft er das Jackett von sich weg. Da springt ein Frosch heraus und geht unbekümmert seines Wegs. Salomon atmet erleichtert auf: Es war also keine Schlange, wie er zunächst geglaubt hat. Kaum ist der kleine Frosch verschwunden, wächst er in der königlichen Erinnerung beträchtlich. Er hat noch nie einen so großen Frosch gesehen – und wie aggressiv der war! Ob das wirklich nur ein simpler Frosch war?Da kommt sein Freund Dicky vorbei. Der König Salomon erwidert nicht einmal seinen Gruß, stürzt sich gleich in seine Geschichte: “Stell dir vor, Dicky, was mir gerade passiert ist. “ Doch er lässt sich Zeit beim Einstieg ins eigentliche Erzählen, will zuerst Neugier schaffen, spannt Dicky auf die Folter. Auf dessen “Du schaust so aus, als mache dir etwas Sorgen. Was ist denn passiert?“ antwortet er mit “Glaub’ mir, Dicky, mein Vater hat sicher länger gelebt als ich, aber ich versichere dir, ich habe sehr viel mehr Dinge gesehen als er. Viel mehr außergewöhnliche Dinge…“– Aber so sag’ mir doch, was Dir passiert ist!– Ah! Etwas ganz Eigenartiges, Dicky. Wie kann ich dir das nur erzählen? Hör’ zu und antworte mir: Hast Du je einen Frosch gesehen?– Einen Frosch?– Ja, einen Frosch. – Oh, König Salomon, ich kann nicht lesen, bin nicht in die Schule gegangen, spreche kein Französisch, anders als Groß-ums-Herz oder Ekéké, aber erlaub’ mir, dir zu sagen, dass ich sehr wohl weiß, was ein Frosch ist. Was für eine Frage!– Werd’ nicht böse, Dicky, ich frag’ dich das nicht, um dich zu ärgern. Ich will nur sichergehen, dass ich vorhin nicht geträumt habe. Sag’ mir: wem ähnelt ein Frosch. ?– Wem soll ein Frosch schon ähneln? Einem anderen Frosch. – Ja genau, das ist wahr. Wie konnte ich nur so eine dumme Frage stellen? Und glaubst du, dass so ein Frosch kalt ist, Dicky?– Kalt, wie ein anderer Frosch. Ich sag’s dir, sie ähneln sich alle. – Aber sag’ mir: Hast du je einen Frosch gesehen, der immer länger wird?– Der länger wird?– Und dessen Kopf sich verändert?– Dessen Kopf sich ändert? Wovon redest du, König Salomon?– Und der sich dranmacht zu sagen: “Ich bin der Frosch von dem und dem…“?– Du spinnst, König Salomon, du bist verrückt. Was zum Teufel erzählst du da?– Ja genau. Das hab’ ich gerade gesehen. Und du weißt ja, der König Salomon würde dir niemals eine so große Lüge auftischen… Und ich könnte dir, wenn dir daran liegt, sogar sagen, wem er gehört, dieser Frosch. Dicky ist schwindlig. Er versteht kaum, was Salomon sagt. Der fährt fort:– Siehst du mein Jackett, Dicky? … Ich frage dich, ob du mein Jackett siehst. Dicky ist fassungslos. Es dämmert. Die Stunde des Fantastischen und Magischen naht, unter dem Orangenbaum, wo sie sind, noch beschleunigt durch die sonderbare Geschichte des Königs. – Siehst du mein Jackett? Weil, weißt du, er ist aus diesem Jackett hervorgekommen, der Frosch, von dem ich dir erzähle. Nun schau’ einmal rund um dich… Da ist nichts, von dem man glauben könnte, dass ein Frosch deswegen so weit vom Fluss entfernt hier leben wollte. Auch gibt es fast kein Gras. Hätte es vor dem Vorkommnis, von dem ich dir erzähle, hier einen Frosch gegeben, so hätte ich ihn sicher gesehen und hätte ihn daran gehindert, sich in meinem Jackett zu verkriechen. Doch vorhin nahm ich mein Jackett und da spür’ ich etwas Kaltes im Inneren. Ich werfe das Jackett zu Boden und was sehe ich aus einem Ärmel herauskommen?– Einen Frosch?– Ja, einen Frosch… Aber einer von denen, den ich hoffe, dass du in deinem ganzen Leben nie treffen wirst. Ein großer, ganz schwarzer Frosch, der sich zu mir herdreht, in der Bewegung innehält, mich anstarrt, und länger zu werden beginnt, immer länger, während sich sein Kopf verändert. Bis er sich so verändert hat, dass sein Gesicht schließlich die Züge eines menschlichen Gesichts zeigt… ein Gesicht, das du und ich gut kennen. Und dann öffnet der Frosch den Mund, um mir zu sagen, wem er gehört. Was aber überflüssig war, denn mit diesem Gesicht wusste man es sofort. So eine Ähnlichkeit!– Und was hat er gesagt?– Nichts. – Und wem gehört er also?– Komm Dicky! Ich sag’ dir, es war kein Frosch von der Art, die wir hier viel sehen, ich sag’ dir außerdem, dass er jemandem ähnelt, den wir gut kennen, du und ich. Und du fragst mich noch, wem er gehört? Niemand kann sich hier eine Zauberkröte leisten. Niemand außer unser Bruder Groß-ums-Herz…– Wenn du ihn nach dem, was er uns angetan hat, noch Bruder nennst, ist das deine Sache, Aber für mich ist er kein Bruder mehr. Man handelt nicht derart, nur um ein großes schönes Haus zu bauen. – Ja, Dicky. Dass er in der Stadt einen festen Job hat, hat ihm den Kopf verdreht. Du wirst mir sagen, das ist seine Sache. Aber schau’ nur: dieses riesige Grundstück, das er verkauft hat, das ihm nicht einmal gehörte. Ist dir das bewusst?– Und das Geld, das er dabei verdient hat, gibt er ganz alleine aus…– Ich sag’s dir, sagte Salomon zum Abschluss, er hat einen Zauberfrosch, der ihm so sehr ähnelt, dass er ihn nicht verleugnen kann. Solltest du mein sonderbares Abenteuer jemandem erzählen, vergiss nicht hinzuzufügen, dass der Frosch sich selbst auf Groß-ums-Herz berufen hat. Man muss diesen Zauberkröten alle Eigenschaften zuerkennen, die aus ihnen übernatürliche Tiere machen[15]. Pyxicephalus adspersus oder Afrikanischer Ochsenfrosch[16]Diese Geschichte erzählt Dicky pflichtschuldigst weiter und sie verbreitet sich im Dorf und bis in die Nachbardörfer in Windeseile und wie ein Lauffeuer. Dass sie bereitwillig geglaubt wird, liegt daran, dass im Dorf schon eine Hetzkampagne gegen Groß-ums-Herz in Gang ist. Schon früher hat er sich viele im Dorf zu FeindInnen gemacht, will dieser des Lesens und Schreibens Kundige doch nichts mehr, als wie ein Europäer leben. Es ist seine Sehnsucht nach Größe, die ihm seinen Spitznamen eingetragen hat. Die ärgste Übeltat hat sich der “missglückte Weiße“ mit dem Grundstücksverkauf geleistet, auf die sich König Salomon in obigem Gespräch mit Dicky bezieht. Als ein syrischer Kaufmann im Dorf vorstellig wurde und sich für ein Grundstück am Dorfrand interessierte, hatte er sich der Angelegenheit ganz alleine angenommen und eine beträchtliche Summe Geldes einkassiert und auch in der Folge mit niemandem geteilt. Das Land der AhnInnen verscherbeln, so tun, als wäre es nicht im gemeinschaftlichen, sondern in seinem Privatbesitz, das ging gegen alle Traditionen und Regeln der Dorfgemeinschaft. “Er hatte sich nicht wie ein Bruder benommen und man würde ihm zu verstehen geben, auf die eine und die andere Art und Weise, dass er sich im Dorf, das er bewusst wie eine unbedeutende und vernachlässigbare Menge behandelt hatte, nicht mehr brüsten konnte, Brüder und Schwestern zu haben. “[17]Neun Tage nach dem seltsamen Abenteuer König Salomons stirbt Dicky – plötzlich und ohne dass irgendjemand verstanden hätte, warum oder woran. An einen Zufall glaubt im Dorf niemand. Dicky hat das Geheimnis eines Hexers enthüllt. Dass Groß-ums-Herz ihn getötet hat, ist für alle eine Gewissheit. Empörung und Wut erreichen einen Höhepunkt. Eines Morgens – Dicky ist noch bei sich daheim aufgebahrt – wird sein Mörder von einer Menschenmenge daran gehindert, zur Arbeit in die nahe Stadt zu fahren: “Heute wirst du nicht in die Arbeit gehen, Herz. Du schuldest uns Erklärungen und wir selbst werden, wenn nötig, Recht sprechen. “[18]Alle seine Unschuldsbeteuerungen und seine Tränen sind umsonst. Man glaubt ihm nicht. Ein weiterer Mord wird ihm untergeschoben, der von Mutter Mondo. Sie sei ihm doch so nahe und lieb gewesen, versichert er. Doch so ist das bei Hexern und Hexen: Sie töten als erste diejenigen, die ihnen nahe sind. Noch andere Todesfälle werden ihm angelastet. Schließlich spricht der Dorfchef Mbaka das Urteil: “Du hast viel zu viel unserer Leute verschwinden lassen. Du verdienst es, dass deine letzte Stunde läutet. “[19]Er befielt den anderen, ihn hinaus auf den Dorfplatz zu bringen, unter einem großen Baum. Frauen und Kinder werden fortgeschickt. Groß-ums-Herz wird auf einen flachen Stein gesetzt, dann wird ihm ein etwa ein Meter langes Brett auf den Kopf gelegt, beiderseits von je einem Mann stabilisiert, und darauf werden Steine gelegt, große und immer größere Steine. Beim Anbringen jedes neuen Steins wird er aufgefordert, seine Schuld zu gestehen, um nicht sterben zu müssen. Doch er schweigt beharrlich. Und muss einen ungeheuer soliden Hals gehabt haben – was der alles aushält! Sind es gar Zauberkräfte, die ihm das ermöglichen?aufgeblähter Pyxicephalus adspersus oder Afrikanischer Ochsenfrosch[20]Doch Adèle, die Frau von Groß-ums-Herz ist in die Stadt gelaufen, hat dort erfolgreich Alarm geschlagen. Die Gendarmen kommen rechtzeitig, um den der Hexerei Beschuldigten vor dem Tod und der dörflichen Selbstjustiz zu retten. Alle Männer auf dem Dorfplatz werden verhaftet, obwohl sie sich keinerlei Schuld bewusst sind. Sie haben nur das Notwendige und Richtige getan. Das sagen sie auch, als ihnen der Prozess gemacht wird. Das koloniale Gericht verurteilt sie zu vier Jahren Gefängnis im hohen Norden des Landes. [21]Fast alle Ältesten sind unter den Verurteilten, auch der Dorfchef Mbaka. Nur König Salomon nicht – den hat seine Weisheit am Tag der dörflichen Selbstjustiz davon abgehalten teilzunehmen. Er sei krank, müsse das Bett hüten, hat er sich entschuldigt. In Abwesenheit des Dorfchefs wird König Salomon im vier Jahre lang männerarmen Dorf nach dem Rechten schauen. Groß-ums-Herz lebt als Ausgestoßener, ist er doch Hexer und am Tod Dickys und anderer schuld. Es wird ihm später im Roman allerdings gelingen – nach einem Schuldbekenntnis, was den Grundstücksverkauf betrifft –, in die Dorfgemeinschaft wiederaufgenommen zu werden. ein freundlich blickender, frisch grüner Pyxicephalus adspersus oder Afrikanischer Ochsenfrosch[22]Halten Sie, liebe Leserinnen und Leser, diese Geschichte für absurd?Ich glaube, dass sie weitestgehend der Wirklichkeit abgeschaut ist. Von der SteinaufsBrettaufmKopf-Methode zum Eliminieren von Hexern oder Hexen hatte ich vorher noch nie gehört. Das ist vielleicht eine Erfindung Bebeys. Und vielleicht hat er auch sonst das eine oder andere Detail übertrieben. Aber wer weiß. Vielleicht handelt es sich um pure Dokumentation…Halten Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Geschichte um den Frosch für so unglaubwürdig, dass sie im Dorf von Bebeys Roman niemand glauben kann, egal wie sehr da gerade eine Hetzkampagne im Gang ist?Haben Sie von den Paniken rund um Genitalien-Diebstahl gehört? Immer wieder tauchen solche Geschichten auf – und sie werden geglaubt. Genug geglaubt, um Panik und Hysterie auszulösen. Kürzlich erst, im Juli 2026, gab es eine solche im Togo[23]. Wenn Sie eine deutsche Quelle bevorzugen: Aus Kamerun – Francis Bebeys Roman spielt ja in Kamerun – hat die NZZ am 15. 1. 2014 einen Artikel veröffentlicht: “In Kamerun gehen die Penisdiebe um“[24]. Und sehr viel Aktuelleres wusste Urania[25]am 13. 5. 2026 aus Mosambik zu berichten: “Im vergangenen Monat wurden in Mosambik nach Hexereivorwürfen etwa 60 Menschen ermordet. Mobs haben Personen aufgrund von Gerüchten gelyncht, sie könnten Penisse durch einen Blick, eine Berührung oder einen Händedruck schrumpfen lassen oder stehlen. “[26]Dass die Genitalien bei solchen Diebstählen nicht abhandenkommen, stört den Glauben an sie offenbar mitnichten. * * *In Burkina sind es vor allem Frauen und da vor allem ältere, die Hexereivorwürfen ausgesetzt sind und die, so sie nicht umgebracht werden, unter Vertriebenwerden leiden. Doch das ist eine andere Geschichte. Sollten Sie daran interessiert sein, dann verweise ich Sie auf das Kapitel 11 in meinem Burkina Faso-Buch, pp. 441-476 in Günther Lanier, Land der Integren. Burkina Fasos Geschichte, Politik und seine ewig fremden Frauen, Linz (guernica Verlag) 2017 (nur beim Verlag erhältlich unter[email protected]). * * *der Froschkönig, direkt der Brüder Grimm-Sammlung entsprungen, verzaubert[27]* * *Endnoten:[1]Es handelt sich hier allerdings um eine Kröte, eine enge Verwandte der Frösche. Foto Rolf Dietrich Brecher 19. 1. 2018, https://commons. wikimedia. org/wiki/File:Kr%C3%B6te_(39787698251). jpg. [2]Petra Radeschnig gilt – wie stets – mein herzlicher Dank fürs Lektorieren![3]Auf DualaSanzagenannt, auf Deutsch Daumenklavier oder Lamellophon. [4]26‘14‘‘ anzuhören auf https://www. youtube. com/watch?v=FvJIklKCyDY. [5]Im Original:Grand Prix littéraire de l’Afrique noire. [6]Originalmusik, Video aus 2008: https://www. youtube. com/watch?v=zqOxYChgbCA. [7]Im Original: “Qu’il soit noir, blanc, rouge, un enfant c’est toujours un enfant. ”[8]Ich glaube, dass diese Platte der 2014 herausgekommenen “Psychedelic Sanza 1982-1984“ entspricht, jedenfalls heißt dort die erste NummerSanza nocturne. [9]Informationen zu Francis Bebey hauptsächlich aus https://www. persee. fr/doc/homig_1142-852x_2005_num_1254_1_4333. [10]Siehe https://fr. wikipedia. org/wiki/Francis_Bebey. [11]Das passt zu Francis Bebeys Geschichte, die ich gleich nacherzählen werde, auch da geht es um Hexereivorwürfe. [12]Laut Book. Node sind dasTrois petits cireurs, La poupée ashanti, La lune dans un seau tout rouge, Concert pour un vieux masque, Le ministre et le griotundL’enfant pluie, s. https://booknode. com/auteur/francis-bebey/livres. [13]Francis Bebey,Le fils d’Agatha Moudio. Roman, Dakar (Nouvelles Editions Numériques Africaines/NENA) 2013, erstmals publiziert 1967. [14]Die Vorwarnung findet sich ebd. , p. 17, die in Folge beschriebenen Ereignisse auf pp. 27-30. Dabei halte ich mich oft eng an Bebeys Text, übersetze aber nicht unbedingt wörtlich, kürze auch immer wieder. [15]Der Dialog findet sich ebd. auf pp. 27f. [16]Foto Sergey A. Demidov am 12. 12. 2025, https://commons. wikimedia. org/wiki/File:20251212_Pyxicephalus_adspersus_(66857). jpg. [17]Zitat von p. 28. Die Schwestern habe ich hinzugefügt – Francis Bebey hatte frauenfreundliche (feministisch wäre übertrieben) Ansichten, wie sein humoriges Lied “La condition masculine“ (in etwa: männliches Schicksal) aus 1975 zeigt. Siehe https://www. youtube. com/watch?v=EGgPxCMWrDg, Text: https://lyrics. lyricfind. com/lyrics/francis-bebey-la-condition-masculine. [18]Zitat von p. 29. [19]Ebd. [20]Foto Holly Cheng 27. 8. 2016, rundum zugeschnitten von GL, https://commons. wikimedia. org/wiki/File:African_Bullfrog,_America%27s_Teaching_Zoo. jpg. [21]Siehe p. 30. [22]Foto Steven G. Johnson am 16. 8. 2008, https://commons. wikimedia. org/wiki/File:Pyxicephalus_adspersus,_Boston_Aquarium. jpg. [23]Siehe z. B. Wakat Sera,Togo: des rumeurs de disparitions de sexes entretiennent un climat de peur, Wakat Sera 11. 7. 2026, https://www. wakatsera. com/togo-des-rumeurs-de-disparitions-de-sexes-entretiennent-un-climat-de-peur/. [24]S. https://www. nzz. ch/in-kamerun-gehen-die-penisdiebe-um-ld. 1069011. [25]Urania ist laut Eigendefinition “ein Medienprojekt über die Geschichte und Gegenwart von LGBT-Personen in Russland und weltweit – sowie über LGBT-Politik und queere Theologie. Wir berichten über das Leben von Menschen, deren Identität und Erfahrungen nicht in gängige gesellschaftliche Normen passen. Diese Website wurde ursprünglich von russischen Autor*innen erstellt; alle Artikel sind aus dem Russischen übersetzt. “ https://urania. institute/de/core/about/. [26]S. https://urania. institute/de/news/2026/mozambique-penis-theft-panic/. [27]Foto PHFoto 2. 8. 2012, Bad Homburg. Das Foto trägt den Titel “Am Froschkönig-Teich“, https://commons. wikimedia. org/wiki/File:Am_Froschk%C3%B6nig-Teich. jpg.