Steinmeier wünscht sich Politik-Profi als Nachfolger
Berlin () – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier befürwortet einen Politik-Profi als Nachfolger. Als Begründung verweist er auf die schwierige Regierungsbildung 2017. Das könnte Sie auch. . .

Berlin () – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier befürwortet einen Politik-Profi als Nachfolger. Als Begründung verweist er auf die schwierige Regierungsbildung 2017. Das könnte Sie auch interessieren:Häufig gestellte Fragen (FAQ)Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?Damals musste Steinmeier als Bundespräsident eingreifen, um Neuwahlen zu verhindern, weil keine Koalition zustande kam. Er bestellte alle Parteien ins Schloss Bellevue ein und forderte sie auf, ihrer Verantwortung nach derWahlgerecht zu werden. Steinmeier erwartet für die Zukunft, dassPolitikkomplizierter wird. „Ich befürchte, dass ähnlich schwierige Regierungsbildungen in der Zukunft auch auf uns zukommen“, sagte Steinmeier derARD. Deshalb befürworte er eine Wahl, bei der jemand Berücksichtigung finde, „der Kontakte und Gesprächsmöglichkeiten in die Parteien hinein hat, um solche Krisen bei der Regierungsbildung auch überwinden zu helfen“. Steinmeier sagte weiter, er gehe davon aus, dass wahrscheinlich eine Frau zu seiner Nachfolgerin an der Staatsspitze gewählt werden wird. Seine Amtszeit endet im kommenden Jahr. In der öffentlichen Debatte geht es auch darum, ob Steinmeiers Nachfolger aus einer der Parteien kommen sollte oder ob wieder jemand ohne enge Bindungen in den Politikbetrieb gewählt werden sollte, wie 2012 Joachim Gauck. Zum Irankrieg sagte Steinmeier, er begrüße, dass der Krieg beendet werden soll und es ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran gebe. Der Krieg sei aber völlig unnötig gewesen. Steinmeier selbst hat jahrelang als Außenminister am vorherigen Iran-Abkommen von 2015 mitverhandelt. Dies sei eine „gute und detaillierte Regelung gewesen“, sagte Steinmeier. „Es ist bedauerlich, dass die damals von Präsident Trump in seiner ersten Amtsperiode gekündigt worden ist. “ Das Abkommen von 2015 habe eigentlich alles enthalten, was man jetzt wieder versuche, mühsam zusammenzubringen. Nach der Abkehr davon habe es eine erneute Zuspitzung gegeben, und der Iran habe seine Stellvertreter bei Hamas und Hisbollah wieder stärker unterstützt. „Das alles wäre vielleicht vermeidbar gewesen, wenn es bei dem Vertrag 2015 geblieben wäre. “ Beim jetzigen Abkommen sei nicht einmal sicher, inwieweit es den Iran verpflichte, keine Atomwaffen zu bauen, erklärte Steinmeier. Das könne manchmal frustrierend sein: „Man wird irre in dieser Situation“, sagte Steinmeier. „Wenn Vernunft eher eingekehrt wäre, wäre vieles vermeidbar gewesen. “Steinmeier hat als damaliger Kanzleramtsminister unter Kanzler Gerhard Schröder die Reformagenda 2010 entworfen und organisiert. Er sagte: „Die Deutschen lieben die Ruckrede – aber nicht den Ruck. “ Selbstverständlich werde am Tag nach der Reform nur noch darüber geredet, was sich zum Negativen für den jeweiligen verändert habe. Deshalb sei laut Steinmeier entscheidend, „dass es gerecht zugeht – dass jeder einen Anteil dazu beiträgt“. Steinmeier wies darauf hin, dass die Ausgangslage für Reformen heute deutlich schwieriger sei, bei stagnierender Wirtschaft und einer unsicheren politischen Weltlage mit Krisen und Kriegen. Der Sozialstaat bleibe aber nur bezahlbar, „wenn die Wirtschaft funktioniert und entsprechend viele Arbeitskräfte beschäftigt sind, die zur Bezahlung dieses Sozialstaates beitragen“. Steinmeier erwartet von der Regierung, dass die wichtigen Anstöße zur Umsetzung dieser Reformen noch vor der Sommerpause verabschiedet werden. Text-/Bildquelle:Übermittelt durch www. dts-nachrichtenagentur. deBildhinweis:Rednerpult des Bundespräsidenten (Archiv)Häufig gestellte Fragen (FAQ)Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?Frank-Walter Steinmeier, Joachim Gauck, Gerhard SchröderWelche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, ARD, Joachim Gauck, Gerhard Schröder, Hamas, Hisbollah, USA, Iran. Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?Nicht erwähntAn welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:Berlin,Schloss Bellevue. Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier plädiert für einen politik-erfahrenen Nachfolger aufgrund der Herausforderungen bei der Regierungsbildung, lehnt den Irankrieg ab und betont die Notwendigkeit von Reformen in einer schwierigen politischen und wirtschaftlichen Lage. Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die schwierige Regierungsbildung in Deutschland im Jahr 2017, als Frank-Walter Steinmeier als Bundespräsident eingreifen musste, um Neuwahlen zu verhindern, weil keine Koalition zustande kam. Er befürwortet, dass sein Nachfolger die nötigen politischen Verbindungen hat, um zukünftige Regierungsbildungen zu erleichtern. Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?Im Artikel wird beschrieben, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier einen Politik-Profi als Nachfolger befürwortet, um zukünftige Regierungsbildungen zu erleichtern, nachdem er sich 2017 bereits aktiv eingreifen musste, um Neuwahlen zu verhindern. In der Öffentlichkeit wird auch diskutiert, ob der neue Präsident aus einer politischenParteioder wieder ohne enge politische Bindungen gewählt werden sollte. Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?schwierige Regierungsbildung, Neuwahlen verhindern, Erwartungen an zukünftige Regierungsbildungen, Notwendigkeit eines Politik-Profis als Nachfolger, mögliche Wahl einer Frau als Nachfolgerin, Debatte über politische Bindungen des Nachfolgers, Beendigung des Krieges im Iran, Reglementierung zur Verhinderung von Atomwaffen, Rückkehr zu früheren Abkommen, Vermeidung unnötiger Konflikte, Herausforderung bei der Reformumsetzung, Stagnation der Wirtschaft, Unsicherheit in der politischen Weltlage, Notwendigkeit der Beschäftigung zur Finanzierung des Sozialstaates, Anstöße zur Reformumsetzung vor der Sommerpause. Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zitiert. Er befürwortet einen Politik-Profi als Nachfolger, da er erwartet, dass die Regierungsbildung in Zukunft komplizierter wird. Steinmeier äußert: "Ich befürchte, dass ähnlich schwierige Regierungsbildungen in der Zukunft auch auf uns zukommen. "ÜberLetzte ArtikelDie Nachrichtenagentur versorgt seit über 10 Jahren ihre Kunden rund um die Uhr mit topaktuellen Nachrichtentexten und Bildern.