WeltReport

Studie: Linke Politik treibt den US-Geburtenrückgang

WIEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neueStudiein Scientific Reports koppelt politische Ausrichtung stärker an die Kinderzahl in denUSAals viele bisher angenommen haben. Besonders linke bzw. linkslastige. . .

Von IT-Boltwise · · 6 min Lesezeit

Studie: Linke Politik treibt den US-Geburtenrückgang

WIEN / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neueStudiein Scientific Reports koppelt politische Ausrichtung stärker an die Kinderzahl in denUSAals viele bisher angenommen haben. Besonders linke bzw. linkslastige Gruppen erreichen laut Auswertung von Geburtskohorten deutlich seltener die Reproduktionsrate von etwa 2,1 Kindern pro Frau. Gleichzeitig halten konservativ orientierte Befragte Geburtenraten nahe dem Ersatzniveau. Die Arbeit liefert damit einen demografischen Erklärungsstrang für langfristige Verschiebungen in der politischen Zusammensetzung. Studie: Linke Politik treibt den US-Geburtenrückgang (Foto: IT BOLTWISE)🧠 KI & Robotik auf Google News abonnierenDie besten Bücher rund um KI & Robotikpräsentiert vonAmazon!Unsere täglichen KI-News von IT Boltwise® beiLinkedInabonnieren!KI-Meldungen bequem viaTelegramoder perNewslettererhalten!IT Boltwise® beiFacyoderInstaals Fan markieren und abonnieren!RSS-Feed 2. 0von IT Boltwise für KI-News speichern!Die Debatte um den US-Geburtenrückgang bekommt eine neue, unbequem direkte Komponente: Laut einerStudieinScientific Reportshängt die Zahl der Kinder, die Menschen bekommen, in wachsendem Maß mit ihrer politischen Ausrichtung zusammen. Während konservativ Eingestellte in den Daten über mehrere Geburtskohorten hinweg nahe historischem bzw. leicht über dem Ersatzniveau liegenden Werten bleiben, fällt die Kinderzahl bei linkslastigen Gruppen deutlich ab. Entscheidend ist dabei weniger die kurzfristige Stimmung, sondern die beobachtete Dynamik über Jahrzehnte. Solche Muster können langfristig wirken, weil politische Orientierung in Eltern-Kind-Zusammenhängen häufig wieder auftaucht und damit demografische ProzessePolitikmitformen. Methodisch verankern die Autorinnen und Autoren das in einer klassischen Fragestellung der Evolutionsdemografie: Wie entwickeln sich Einstellungen, und wirken sie über Fertilität als Selektionsmechanismus auf Populationen zurück? Martin Fieder und Susanne Huber vom Umfeld der Universität Wien stellen dabei einen Dreiklang aus Stabilität politischer Merkmale, erblicher Komponente und Unterschieden in der Kinderzahl in den Vordergrund. Der historische Kontext: Demografen beobachten seit Langem, dass Geburtenraten sinken, wenn Gesellschaften wohlhabender werden. Diese Entwicklung wird begleitet von kulturellen Verschiebungen, etwa weg von traditionellen Familienformen hin zu mehr individuellen Lebensentwürfen—und genau hier setzt die Frage an, ob der Rückgang politisch gleich verteilt ist. DieStudieordnet Teilnehmende anhand der Geburtskohorte in Fünf-Jahres-Segmente ein, von 1903–1907 bis 1978–1982, und untersucht dabei die US General Social Survey über den Zeitraum 1970 bis 2022. Insgesamt umfasst der Datensatz 22. 975 Erwachsene, davon 10. 681 Männer und 12. 294 Frauen; alle sind im Befragungszeitraum über 40 Jahre alt, sodass die Kinderzahl im Wesentlichen abgeschlossen ist. Politische Orientierung wird auf einer siebenstufigen Skala von sehr links bis sehr rechts erhoben und in drei breite Gruppen zusammengeführt: links, Mitte und rechts. Um die Kopplung zwischen politischer Haltung und Fortpflanzung zu quantifizieren, nutzen die Autorinnen ein statistisches Werkzeug aus der Evolutionsbiologie, das “phenotypische Selektion” messbar macht—also, wie stark ein beobachtbares Merkmal den reproduktiven Erfolg beeinflusst. Das Ergebnis ist eine klare Richtungsänderung im Zeitverlauf: Für sehr frühe Geburtskohorten zeigt sich kaum ein Zusammenhang zwischen politischer Ausrichtung und Kinderzahl. Ab der Kohorte um 1943–1947 jedoch öffnet sich eine “massive divergence” zwischen links und rechts. Laut Daten bleiben Personen mit rechter Orientierung in vielen Fällen beim Ersatzniveau oder leicht darüber. Als Vergleichsgröße wird ein Wert von etwa 2,1 Kindern pro Frau genannt, der in der Demografie typischerweise als grobe Schwelle gilt, um eine Population über Generationen hinweg ohne Migration zu stabilisieren. Demgegenüber fällt die Fertilität linkslastiger Gruppen scharf—so weit, dass sie in neueren Kohorten deutlich unter dem Ersatzniveau liegt. Für die Einordnung ist auch der Vergleich mit früheren Arbeiten relevant: In einerFrontiers in Psychology-Studie(2018) haben die Autorinnen und Autoren globale Survey-Daten analysiert und dort in vielen Regionen höhere Fertilität bei beiden politischen Extremen gegenüber Moderaten berichtet. Für dieUSAdeuteten die früherenAnalysen bereits an, dass sich Vorteile für Konservative besonders ab den 1990er-Jahren herausbilden. Später ergänzt eine Untersuchung inBiodemography and Social Biology(2024) den Befund fürEuropa, indem sie zeigt, dass Konservative dort tendenziell mehr Kinder und Enkelkinder haben als liberale Vergleichsgruppen. Genau dieser Anschluss macht die aktuelle Arbeit interessant: Sie versucht zu datieren,wanndie Divergenz im US-Kontext beginnt, statt nur Muster zu beschreiben. Die Autorinnen verknüpfen den Zeitpunkt der Lücke plausibel mit historischen Veränderungen in der Familienplanung. In derStudiewird als zentraler Mechanismus die Einführung moderner Verhütungsmittel genannt; Fieder äußert sinngemäß, dass der Abstand mit der Verbreitung dieser Technologien einsetzte. Zusätzlich wirkt Bildung konsistent in die gleiche demografische Richtung: Mehr Jahre Schulbildung sind über die Gruppen hinweg mit weniger Kindern assoziiert, besonders stark bei Frauen—ein Muster, das mit breiter Literatur zu “fertility education gradients” harmoniert. Religiosität zeigt ebenfalls Zusammenhänge: Häufiger Kirchenbesuch geht mit mehr Kindern einher, wobei die Reproduktionssteigerung für Männer stärker ausfällt als für Frauen. Interessant ist jedoch, dass der unabhängige Effekt der Religionspraxis in neueren Generationen etwas nachlässt, während der politische Vorteil der Rechten zunimmt. Auch die Frage nach Interaktionen mit demographischen Untergruppen wird adressiert: Wenn die Auswertungen getrennt für weiße und schwarze Amerikanerinnen und Amerikaner erfolgen, kommt der wachsende Fertilitätsabstand zwischen links und rechts vor allem durch die weißen Teilgruppen zustande. Bei schwarzen Befragten zeigt sich demnach kein vergleichbar starkes Auseinanderdriften: Zwar sinkt die Gesamtfertilität über die Zeit auch dort, aber die Kinderzahl bleibt über das politische Spektrum relativ ähnlich. Die Autorinnen schlagen als mögliche Erklärung vor, dass Etiketten wie “liberal” und “konservativ” je nach kulturellem und sozialem Kontext unterschiedlich verstanden werden können—eine Einschränkung, die sich letztlich auch als Regulierungs- undDatenschutzproblem in Umfragen niederschlägt: Politische Selbstauskunft bleibt eine subjektive Variable und nicht automatisch eine präzise Messung identischer Werte in allen Gruppen. Für die Interpretation bleibt eine methodische Bremse: DieStudiearbeitet mit Beobachtungsdaten. Das heißt, sie kann nicht direkt beweisen, dass linke politische Einstellungen selbst kausal weniger Kinder auslösen; sie kann nur Muster und wahrscheinliche Pfade diskutieren. Die Befragungsinstrumente erfassen außerdem nicht zuverlässig individuelle Fertilitätsintentionen oder den tatsächlichen Einsatz von Verhütungsmitteln. In der Hypothese der Autorinnen spielt genau dieser Punkt eine Rolle: Sie vermuten, dass Unterschiede in der Nutzung moderner Kontrazeption zur dramatischen Fertilitätsabnahme bei Menschen links der politischen Mitte beitragen. Ebenso wird die Messung politischer Orientierung als möglicher Oversimplification-Faktor genannt, weil reale Ideologien oft sozial konservative und ökonomisch liberale Komponenten mischen. Für die Zukunft fordern die Autorinnen daher differenzierte Untersuchungen, etwa getrennt nach wirtschaftlichem versus sozialem Konservatismus, und den Blick über wohlhabende postindustrielle Länder hinaus. 💳Amazon-Kreditkarte mit 2. 000 Euro Limit bestellen!🔥Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!🎉Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!Bestseller Nr. 1 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 2 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 3 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 4 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 5 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 6 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 7 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Die besten Bücher rund um KI & Robotik!Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!Folgen Sie aktuellen Beiträge über KI & Robotik aufTwitter,Telegram,FacebookoderLinkedIn!Hinweis:Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Finanzberatung dar und sind nicht als solche gedacht. Die Informationen sind allgemeiner Natur und dienen nur zu Informationszwecken. Wenn Sie Finanzberatung für Ihre individuelle Situation benötigen, sollten Sie den Rat von einem qualifizierten Finanzberater einholen. IT BOLTWISE® schließt jegliche Regressansprüche aus. Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise. de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen:"Studie: Linke Politik treibt den US-Geburtenrückgang". Kein nächster ArtikelVorheriger ArtikelDu hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel"Studie: Linke Politik treibt den US-Geburtenrückgang"für unsere Leser?

Quelle: it-boltwise.de

Mehr zu Politik