US-Umfrage: 64 Prozent zweifeln an Trumps Iran-Politik
Die Mehrheit der US-Bevölkerung bewertet Trumps Vorgehen im Iran-Konflikt kritisch, während die Zustimmung insgesamt niedrig bleibt und stark parteiabhängig ausfällt. Die Zustimmung zuDonald Trumps. . .
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Die Mehrheit der US-Bevölkerung bewertet Trumps Vorgehen im Iran-Konflikt kritisch, während die Zustimmung insgesamt niedrig bleibt und stark parteiabhängig ausfällt. Die Zustimmung zuDonald Trumps Politikbleibt in vielen Bereichen niedrig. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des „AP-NORC Center for Public Affairs Research”, die Mitte Juni unter mehr als 3000 Erwachsenen in den USA durchgeführt wurde. Insgesamt liegt die Job-Zustimmung des Präsidenten bei 37 Prozent und damit unverändert im Vergleich zum Vormonat. Kaum Rückhalt für WirtschaftspolitikBesonders schwach fällt das Urteil zur Wirtschaft aus. Nur etwa ein Drittel der Befragten (33 Prozent) sagt, sie seien mit Trumps Umgang mit der Wirtschaft zufrieden, während 67 Prozent dies ablehnen. Die politischen Lager unterscheiden sich deutlich: Unter Republikanern liegt die Zustimmung bei 63 Prozent, während unabhängige Wähler mehrheitlich ablehnen und nur 28 Prozent Zustimmung zeigen. Bei Demokraten ist die Bewertung mit 5 Prozent Zustimmung und 95 Prozent Ablehnung nahezu geschlossen negativ. Die Umfrage deutet damit auf anhaltende Zweifel hin, ob die wirtschaftspolitischen Maßnahmen den Alltag der Menschen spürbar verbessern. Außenpolitik und Iran-Krieg spalten starkAuch in der Außenpolitik bleibt das Bild überwiegend kritisch. Laut der NachrichtenagenturAPlehnen 62 Prozent der Befragten Trumps generellen Umgang mit außenpolitischen Fragen ab, 36 Prozent stimmen zu. Beim Krieg mit Iran, der Ende Februar begonnen hat, fällt die Bewertung noch deutlicher aus: 64 Prozent sind unzufrieden, nur 34 Prozent unterstützen die Linie des Präsidenten. ANZEIGEBesonders unter unabhängigen und demokratischen Wählern ist die Ablehnung hoch, während Republikaner mehrheitlich hinter dem Präsidenten stehen. Zudem zeigt sich auch innerhalb der republikanischen Basis keine vollständige Einigkeit über den jüngst vereinbarten Kurswechsel und Verhandlungen mit Teheran. Ein aufblasbarer Ballon mit dem Abbild von Donald Trump, Präsident der USA, ragt über eine Menschenmenge während einer «No Kings»-Demonstration. Die Szene zeigt den Marsch von der Memorial Bridge bis zum Washington Monument. (zu dpa: ««Faschisten im Weißen Haus» - Große US-Proteste gegen Trump»)Anna Ringle/dpaMigration bleibt stärkste Bastion der RepublikanerVergleichsweise besser schneidet Trump beim Thema Migration ab. Hier liegt die Zustimmung bei 45 Prozent, während 54 Prozent ablehnen. Innerhalb der Republikanischen Partei zeigt sich ein klarer Rückhalt: 83 Prozent der Anhänger bewerten seine Politik positiv. Bei unabhängigen Wählern kippt das Bild leicht ins Negative, während Demokraten mit 8 Prozent Zustimmung nahezu geschlossen dagegenstehen. Trotz dieser höheren Werte bleibt Migration das einzige Politikfeld, in dem Trump im gesamtgesellschaftlichen Vergleich nicht deutlich unter einem Drittel Zustimmung fällt.