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„Wir sind sehr enttäuscht“: Wiesn-Wirt hat Ärger mit der Politik – wegen eines Biergartens

tzMünchenStadtFeldmoching-HasenberglStand:24. 06. 2026, 09:00 UhrKommentareUns auf Google folgenWiesn-Wirt Siegfried Able und seine Frau Sabine wollen den Biergarten am Lerchenauer See verkaufen. © Jantz. . .

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„Wir sind sehr enttäuscht“: Wiesn-Wirt hat Ärger mit der Politik – wegen eines Biergartens

tzMünchenStadtFeldmoching-HasenberglStand:24. 06. 2026, 09:00 UhrKommentareUns auf Google folgenWiesn-Wirt Siegfried Able und seine Frau Sabine wollen den Biergarten am Lerchenauer See verkaufen. © Jantz Sigi/Jantz SigiIn der Lerchenau sorgt eine Biergarten-Brache am See für Frust. BA-Chef Rainer Großmann macht der Besitzer-Familie Able jetzt Vorwürfe. Die weist die Kritik zurück. Feldmoching – Auf demOktoberfestherrscht im Marstall von Wiesn-Wirt Siegfried Able immer Riesengaudi. Bei einem anderen Projekt des Gastronomen ist die Stimmung weniger gut. Politiker aus der Lerchenau sind verärgert über die Unternehmerfamilie. Biergarten in München liegt seit Jahren brach - „Das tut uns sehr weh“„Wir sind sehr enttäuscht“, sagt der Chef des BezirksausschussesFeldmoching-Hasenbergl, Rainer Großmann (CSU). Worum es ihm geht: Die Situation rund um den ehemaligen Seebiergarten am Lerchenauer See – seit Jahren ist der nur eine Biergarten-Brache. Der Biergarten am Lerchenauer See liegt seit vielen Jahren brach. © Marcus SchlafDen hatten die Ables 2018 zugesperrt. Der Grund: Sie wollten auf dem Gelände im Norden vonMünchen50 Businessappartements bauen, dazu ein Wirtshaus mit Biergarten. Dann änderten sich die Pläne – neues Projekt: ein Hotel mit Biergarten und Restaurant. Jahrelang passierte nichts. Das Gelände ist verwaist, ein Bretterzaun versperrt die Sicht auf den See. Im Februar kam raus: Die Ables haben hier nichts mehr vor – seitdem steht das 3800 Quadratmeter große Grundstück zum Verkauf. Siegfrieds Frau Sabine Able ruft dafür einen Preis von neun Millionen Euro auf. BA-Chef Rainer Großmann (Mitte) ist sauer. © Achim Frank SchmidtAcht Jahre Stillstand – genau das kritisiert BA-Chef Großmann: „Herr Able wollte an dieser Stelle immer selbst bauen. Dass er das jetzt abstößt, tut uns sehr weh und hat uns überrascht. “ Seit 2018 habe der Bezirksausschuss der Baugenehmigung zweimal möglichst schnell zugestimmt. „Wir wollen unbedingt, dass das Gelände so schnell wie möglich bebaut wird. Deshalb haben wir seine Anträge immer unterstützt“, sagt Großmann. Laut Planungsreferat ist die Baugenehmigung noch bis Oktober 2028 gültig. Durch den Verkauf sind die großen Pläne der Ables wieder vom Tisch. Das Viertel stehe weiterhin ohne Wirtschaft am See da, sagt Großmann: „Der Biergarten fehlt sehr in der Lerchenau. “ Der Chef des Bezirksausschusses wirft Able auch fehlende Transparenz vor: „Wir haben ihn öfter eingeladen – mindestens dreimal –, damit er uns erzählt, was er vorhat. Wir wollten ihn eigentlich fragen, warum er nie angefangen hat und wie es weitergeht. Aber er hat immer abgesagt. “Eine Bretterwand umgibt das Areal. © Marcus SchlafAuf Anfrage wehrt sich Siegfried Ables Tochter Verena Strobl: „Die Kritik verstehen wir nicht, da wir – zwar nicht stetig, aber bewusst – immer mal wieder im Austausch standen. Auch war mein Vater Siegfried Able selbst in einer Sitzung und hat das Bauprojekt erklärt. Es ist nicht richtig, dass er immer abgesagt hat. “Zum See-Grundstück gibt sich Strobl auf Anfrage bedeckt: „Ob und wann ein Bauprojekt realisiert wird, sollte immer dem Eigentümer überlassen bleiben. Und dass nun eine Absicht der Veräußerung da ist, ist eine private Entscheidung, zu der wir auch keine Auskunft geben. “ Aber: „Wir führen aktuell sehr positive Gespräche mit Interessenten. “

Quelle: tz.de

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