Adenauer-Stiftung warnt vor Kürzungen bei Globaler Gesundheit
Berlin () – Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) hat davor gewarnt, die internationale Entwicklungszusammenarbeit infrage zu stellen. Multilateralismus, verlässliche Partnerschaften und starke. . .

Berlin () – Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) hat davor gewarnt, die internationale Entwicklungszusammenarbeit infrage zu stellen. Multilateralismus, verlässliche Partnerschaften und starke internationale Institutionen seien für Deutschland kein Selbstzweck, sondern lägen im ureigenen Interesse, schreiben die KAS-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und ihr Stellvertreter Hermann Gröhe im Vorwort einer Studie, über die der „Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe) berichtet. Das könnte Sie auch interessieren:Häufig gestellte Fragen (FAQ)Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?Unter dem programmatischen Titel „Der Wert der Globalen Gesundheit“ wird darin herausgearbeitet, wie sehr Deutschland von internationaler Gesundheitszusammenarbeit profitiert. Diese steht derzeit durch die Zerschlagung der US-Entwicklungsbehörde USAID und dem Rückzug der USA aus der Weltgesundheitsorganisation besonders unter Druck. Deutschland hat sein Engagement ebenfalls verringert. 2021 investierte die Bundesrepublik im Zuge der Entwicklungszusammenarbeit 4,5 Milliarden Euro in Gesundheitsförderung. 2024 waren eslautder KAS-Studie nur noch geschätzte 2,5 Milliarden Euro – ein Rückgang um mehr als 40 Prozent. Die Mittel im Bundeshaushalt für Entwicklungszusammenarbeit und globaleGesundheitsind seitdem weiter gekürzt worden. Um diesem Trend etwas entgegenzusetzen, zeigen die Studienautoren vom Charité Center for Global Health vier Leistungen der Globalen Gesundheit für Deutschland auf. Das deutsche Engagement rette Leben, stärke Gesundheitssysteme und schütze auch Deutschland vor grenzüberschreitenden Gesundheitsrisiken, heißt es. Das Engagement für Globale Gesundheit eröffnet laut der Studie zudem der deutschen Wirtschaft neue Märkte. Die Investitionen derBundesregierunghelfen deutschen Instituten zudem, in der internationalen Forschung zur Globalen Gesundheit gut vernetzt zu bleiben und verbessern die Beziehungen zu Ländern im globalen Süden. Angesichts der Ergebnisse der Studie fordern Annegret Kramp-Karrenbauer und Hermann Gröhe die Bundesregierung auf, weiter ausreichend Mittel für die Globale Gesundheit zur Verfügung zu stellen. Gesundheitliche Krisen, die Folgen schlecht aufgestellter Gesundheitssysteme und wachsende Ungleichheiten kennten keine Grenzen, warnen sie. Wer glaube, sich ihnen entziehen zu können, verkenne die Realität einer eng verflochtenen Welt. Text-/Bildquelle:Übermittelt durch www. dts-nachrichtenagentur. deBildhinweis:Konrad-Adenauer-Stiftung (Archiv)Häufig gestellte Fragen (FAQ)Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?Annegret Kramp-Karrenbauer, Hermann GröheWelche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), Tagesspiegel, Charité Center for Global Health, Bundesrepublik Deutschland, Bundesministerium (Bundeshaushalt), USAID, Weltgesundheitsorganisation (WHO), CharitéZu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?Zeitraum/Datum:Nicht erwähntAn welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?BerlinWie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung warnt davor, internationale Entwicklungszusammenarbeit infrage zu stellen, und zeigt in einer Studie zur globalen Gesundheit, dass Deutschlands Engagement trotz sinkender Mittel Leben rettet, Gesundheitssysteme stärkt, vor grenzüberschreitenden Risiken schützt und zugleich wirtschaftliche sowie Forschungs- und Außenbeziehungsgewinne bringt, weshalb die Bundesregierung wieder mehr Mittel bereitstellen soll. Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?Der Hintergrund ist die aktuelle politische und finanzielle Schwächung der internationalen Gesundheits- und Entwicklungszusammenarbeit (u. a. durch die Zerschlagung von USAID sowie den US-Rückzug aus der WHO) und der parallel starke Rückgang des deutschen Engagements, gegen den die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung in einer Studie argumentiert. Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?Der Artikel beschreibt keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Studie, sondern stellt vor allem die Position der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung dar. Er nennt jedoch denTagesspiegelals berichtendes Medium sowie die daraus abgeleiteten Forderungen der KAS an die Bundesregierung, die Mittel für globale Gesundheit wieder ausreichend bereitzustellen. Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?Unter Druck geratene internationale Gesundheitszusammenarbeit durch die Zerschlagung der US-Entwicklungsbehörde USAID und den Rückzug der USA aus der WeltgesundheitsorganisationRückgang des deutschen Engagements (sinkende Investitionen von 4,5 Mrd. Euro in 2021 auf geschätzte 2,5 Mrd. Euro in 2024)Weiter gekürzte Mittel im Bundeshaushalt für Entwicklungszusammenarbeit und globale GesundheitZunahme gesundheitlicher KrisenFolgen schlecht aufgestellter GesundheitssystemeWachsende UngleichheitenGesundheitsrisiken überschreiten Grenzen (grenzüberschreitende Risiken)Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?Ja. Im Artikel wird die Stellungnahme vonAnnegret Kramp-Karrenbauer (Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung)undHermann Gröhe (Stellvertreter)zitiert: Sie warnen davor, die internationale Entwicklungszusammenarbeit infrage zu stellen, und fordern die Bundesregierung auf, weiter ausreichend Mittel für globale Gesundheit bereitzustellen. Views: 0ÜberLetzte ArtikelDie Nachrichtenagentur versorgt seit über 10Jahrenihre Kunden rund um die Uhr mit topaktuellen Nachrichtentexten und Bildern.