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Börsenvorschau: Nahost-Flächenbrand und Fed-Sitzung im Blick der Anleger | cash

HomeNewsTop NewsBörsenvorschau: Nahost-Flächenbrand und Fed-Sitzung im Blick der AnlegerMärkteDie Spannungen zwischen den USA und dem Iran belasten weiter die Finanzmärkte. Der Zinsentscheid der Fed rückt in. . .

Von Reuters · · 3 min Lesezeit

Börsenvorschau: Nahost-Flächenbrand und Fed-Sitzung im Blick der Anleger | cash

HomeNewsTop NewsBörsenvorschau: Nahost-Flächenbrand und Fed-Sitzung im Blick der AnlegerMärkteDie Spannungen zwischen den USA und dem Iran belasten weiter die Finanzmärkte. Der Zinsentscheid der Fed rückt in den Fokus. aktualisiert um 13:55Die alte Kurstafel im Handelssaal der Deutschen Börse in Frankfurt, Deutschland (2013). Quelle: imago/photothekDer anhaltende US-Iran-Konflikt bleibt auch in der neuen Börsenwoche im Fokus der Anleger. «Im Weissen Haus scheint es keinen Plan zu geben, um den Flächenbrand zu löschen», schreiben die Experten der LBBW. «Es werden lediglich ‌die Rüstungsausgaben ⁠erhöht und wieder einmal die Zollkeule geschwungen. » CoinShares-Experte Alexandre Schmidt sagte, die USA hätten nach seinen Berechnungen in den vergangenen zehn Tagen etwa 95 Ziele in zwölf Städten angegriffen. Damit solle laut US-Präsident Donald ⁠Trump die Bedrohung durch den Iran für Schiffe in der Strasse von Hormus verringert werden. Doch neben dem Konflikt um die für Öltransporte wichtige Meerenge haben die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen eine neue Front eröffnet und nehmen nun ‌auch Schiffe in der Meerenge Bab el-Mandeb am Roten Meer ins Visier. Dies trieb dieÖlpreisein der alten Woche erneut um rund ‌zehn Prozent nach oben - auch wenn am Freitag Gewinnmitnahmen einsetzten. Neue Risiken für den ErdölmarktEin noch stärkerer Anstieg beimÖlpreissei bislang durch die hohe Anpassungsfähigkeit des Marktes verhindert worden, sagtCommerzbank-Ökonom Thu Lan Nguyen. Der Angebotsausfall sei etwa durch einen Nachfragerückgang, eine höhere Förderung ausserhalb der Golfregion sowie umgeleitete Lieferungen aufgefangen worden. Für die kommenden Monate drohten jedoch neue Risiken. Vor allem eine Schliessung der Meerenge Bab el-Mandeb würde die Angebotslücke dramatisch vergrössern. Zudem dürfte eine Drosselung der US-Exporte von Diesel und Kerosin die Lage verschärfen, da die ‌USA ihre eigenen Lagerbestände wieder auffüllen müssten. Die Anleger fürchten, dass die erneut angestiegenen Energiepreise die Inflation antreiben und die Zentralbanken zu Zinserhöhungen veranlassen. Die US-Notenbank Fed dürfte beim nächsten Zinsentscheid am Mittwoch zwar in Warteposition bleiben. Ihr Augenmerk dürften die Investoren jedoch auf die Äusserungen des seit Mai amtierenden Fed-Chefs Kevin Warsh legen, der den geldpolitischen Kurs vor der Presse erläutert. An den Finanzmärkten wird erwartet, dass die Währungshüter auf der Sitzung im September die geldpolitischen Zügel anziehen werden. UBS, Meta und Amazon im BlickIn der Schweiz geht die Berichtssaison in der kommenden Woche weiter. Am Dienstag legt der Blue ChipSikadie Zahlen für das Halbjahr offen sowieForbo,Lem,SIG GroupundSulzer. Am Mittwoch ist dieUBS,Ascom,AutoneumundGlencorean der Reihe, ehe am DonnerstagAvolta,Bachem,Bucher, DSM-Firmenich,Idorsia,Inficon,Kardex,Lastminute. comundZehnderanstehen. Nach den negativ aufgenommenen Bilanzen vonAlphabetundTeslawarten Anleger in der neuen Woche auf weitere Impulse aus dem US-Technologiesektor. Ihre Geschäftszahlen legen in der neuen Woche unter anderemMeta, Microsoft,Amazon,AppleundQualcommvor. Diese dürften laut Experten entscheiden, ob der Ausverkauf in der Branche weitergeht oder gestoppt wird. «Die Zeit der bedingungslosen Aufwertung aller KI-Firmen ist längst vorbei», sagte Ulrich Kater, Chefvolkswirt derDekaBank. Wer aber am Ende das Rennen ‌um die Umsätze und Gewinne mit der neuen Technologie macht, sei noch nicht abzusehen. Auch in anderen Sektoren geht es mit der Bilanzflut weiter. In den USA warten Börsianer auf die Quartalsergebnisse von Unternehmen wieBoeing,Coca-Cola,UPS,Visa,Ford,Procter & GambleundChevron. In Deutschland legen unter anderemMercedes-Benz,BASF, dieDeutsche Bank,PorscheAG,BMW, MTU,Heidelberg Materials,Adidas,CovestroundSiemens HealthineersZahlen vor. Die neue Konjunkturdatenwoche eröffnet am Montag der Ifo-Geschäftsklimaindex für Juli. Am Dienstag folgen die Daten zum US-Verbrauchervertrauen im vergangenen Monat. Am Donnerstag rücken die Daten zum Wirtschaftswachstum ⁠beiderseits des Atlantiks im zweiten Quartal in den Fokus. «Mit den Belastungen durch den Iran-Krieg ist wohl die US-Wirtschaft am besten zurechtgekommen», prognostizieren dieCommerzbank-Experten. Zudem stehen die Zahlen ⁠zur deutschen Inflation und zum Verbrauchervertrauen im Euroraum im Juli sowie der PCE-Index der persönlichen Ausgaben der US-Konsumenten im Juni an. Zum Wochenausklang folgen die deutschen Arbeitsmarktdaten und die Inflationsdaten für die Euro-Zone im ‌Juli. (Reuters/cash)

Quelle: cash.ch

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