„Druck wurde von Medien nicht aufgebaut“: Wo bleiben politische Statements zum Klimawandel? | Podcast
Springe zum InhaltÜbermedien3. Juli 2026Jürgen Döschner, Redaktionsleiter „brandmelder“Foto: Micha TheinerSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt vonPodigee. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen,. . .

Springe zum InhaltÜbermedien3. Juli 2026Jürgen Döschner, Redaktionsleiter „brandmelder“Foto: Micha TheinerSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt vonPodigee. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr InformationenDie Hitzerekorde der vergangenen Wochen haben auch die Medien nicht kalt gelassen. Sämtliche Nachrichtenportale waren voll mit Servicemeldungen zur Hitzevermeidung, Wetterwarnungen sowie Texten über mangelnde Klimaanpassung in der Infrastruktur und Ursachen für den Klimawandel. ARDundZDFzeigten sogar Sondersendungen zur Hitze. Bekommt die Klimakrise jetzt endlich die notwendige Aufmerksamkeit?Vieles in der Berichterstattung sei schon besser geworden, findet der langjährige WDR-Energieexperte Jürgen Döschner. Doch noch immer gebe es strukturelle Probleme. Deshalb hat Döschner vor fünf Jahren das Netzwerk Klimajournalismus gegründet. Er ist dort Redaktionsleiter beim neuen Format „Brandmelder“, das genau diese Probleme aufzeigen will. Im Übermedien-Podcast kritisiert Döschner, dass Medien zwar über die Hitze und ihre Ursachen berichteten, aber viel zu spät Statements von Politikern eingefordert hätten. Auch in Talkshows habe sich kein Politiker Fragen zur Klimapolitik stellen müssen. Döschner sagt: „Der Druck wurde von den Medien nicht aufgebaut. “Wie kann das Klima auch abseits von Hitzewellen Teil der täglichen Berichterstattung werden? Warum braucht es dafür erst eine dramatische Hitzewelle? Und welche Rolle spielt ein womöglich klimamüdes Publikum? Darüber sprechen Holger Klein und Jürgen Döschner in der neuen Folge „Holger ruft an…“. Der GesprächspartnerJürgen Döschnerarbeitete lange für den WDR. Von 1997 bis 2002 berichtete er für den ARD-Hörfunk aus Moskau, anschließend beschäftigte er sich überwiegend mit Energiewirtschaft, Klima und investigativen Recherchen. Seit 2023 ist er im Ruhestand. Er gehört zu den Gründer*innen und ist Vorstandsmitglied des Netzwerk Klimajournalismus Deutschland. Aktuell leitet er die Redaktion des „Brandmelder“. Links:„Wir malen kein Horrorszenario an die Wand, sondern zeigen Lösungen“(Übermedien)Die Klimakrise eskaliert und der Journalismus kommt nicht hinterher(Übermedien)Was kommt nach dem Katastrophenjournalismus?(Übermedien)Netzwerk KlimajournalismusStiller Tod und lautes Schweigen(„Brandmelder“)Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt vonFacebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt vonX. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden. Mehr Informationen