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Energiekosten bleiben ein massiver Standortnachteil / Brossardt: "Es braucht dringend eine nachhaltige und umfassende Entlastung der Wirtschaft"

17. 08. 2026 – 14:58 vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Energiekosten bleiben ein massiver Standortnachteil Brossardt: "Es braucht dringend eine nachhaltige und umfassende Entlastung der. . .

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Energiekosten bleiben ein massiver Standortnachteil / Brossardt: "Es braucht dringend eine nachhaltige und umfassende Entlastung der Wirtschaft"

17. 08. 2026 – 14:58vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Energiekosten bleiben ein massiver StandortnachteilBrossardt: "Es braucht dringend eine nachhaltige und umfassende Entlastung der Wirtschaft"München(ots)DerEnergiepreisindexder vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist im zweiten Quartal 2026 um 14,2 Prozent gestiegen und lag bei durchschnittlich132,9 Punkten. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2025 lagen die Energiepreise um durchschnittlich 19,3 Prozent höher und verglichen mit dem Durchschnitt des Jahres 2019 - dem letzten Jahr vor der Coronakrise - sogar um fast 60 Prozent höher. "Haupttreiber für den starken Anstieg im zweiten Quartal ist der seit März dieses Jahres anhaltendeKonflikt zwischen den USA und dem Iran. Ohne eine dauerhafte Friedenslösung und freien, ungehinderten Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wird unsere Wirtschaft weiterhin erheblich belastet", betont vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. DerTeilindex für Primärenergielag im zweiten Quartal 2026 mit durchschnittlich135,5 Punktenum fast ein Viertel (+24,5 Prozent) höher als im ersten Quartal. Während dieErzeugerpreise für Braunkohle(+4,9 Prozent) leicht und dieEinfuhrpreise für Steinkohle(+9,7 Prozent) moderat zulegten, stiegen die Preise fürimportiertes Erdölsprunghaft um fast ein Drittel (+32,5 Prozent) an. "Verglichen mit dem Durchschnitt des Jahres 2019 lagen die Preise für Primärenergieträger im zweiten Quartal 2026 mit einem Plus von 69,6 Prozent um über zwei Drittel höher als vor der Corona-Pandemie. Dieser massive Anstieg der Kosten beeinträchtigt die Produktion, schmälert Investitionsspielräume und verschlechtert die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts erheblich", so Brossardt. DerTeilindex für Sekundärenergiestieg im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um 5,1 Prozent auf130,3 Punktean. Die Preise der verschiedenen Sekundärenergieträger entwickelten sich sehr unterschiedlich. Während dieEinfuhrpreise für Stromzurückgingen (-6,4 Prozent), stiegen dieErzeugerpreise für Dieselmerklich (+7,9 Prozent) und die fürFlüssiggas(+36,8 Prozent) stark an. Im Vergleich zum Durchschnitt des Jahres 2019 lag der Preisindex für Sekundärenergie im zweiten Quartal 2026 um rund die Hälfte (+48,6 Prozent) höher. "Dabei ist zu berücksichtigen, dass die im Mai und Juni noch geltendeSenkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzinzum Juli ausgelaufen ist. Dies spiegelt sich in den Quartalswerten noch nicht wider", erläutert Brossardt. Die vbw fordert eine deutlicheSenkung der Energiekosten, um die Unternehmen in Bayern zu entlasten. "Dazu gehören eine dauerhafteAbsenkung der Stromsteuerfür die gesamte Wirtschaft sowie dasAussetzen des nationalen CO2-Preises. Die hohen Energiepreise sind ein massiverStandortnachteil. Ohne schnelle und wirksameEntlastungendroht eine weitere Schwächung unserer industriellen Basis. Wir müssen von der Deindustrialisierung zurReindustrialisierungübergehen", fordert Brossardt. Basisjahr für den vbw Energiepreisindex ist 2021 (2021=100). Weitere Erläuterungen zum vbw Energiepreisindex finden Sie unterwww. vbw-bayern. de/EnergiepreisindexPressekontakt:Charlotte Offermann, +49 (0) 89-551 78-203,charlotte. offermann@vbw-bayern. deOriginal-Content von: vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. , übermittelt durch news aktuell

Quelle: presseportal.de

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