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Iran gegen neue Route durch Straße von Hormus | Nahost-News

Newsblog zum Krieg in NahostIranische Revolutionsgarden gegen neue Schiffahrts-RouteAktualisiert am 25. 06. 2026 - 04:07 UhrLesedauer: 13 Min. Irans Verhandlungsführer foppt den US-Präsidenten. Die. . .

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Iran gegen neue Route durch Straße von Hormus | Nahost-News

Newsblog zum Krieg in NahostIranische Revolutionsgarden gegen neue Schiffahrts-RouteAktualisiert am 25. 06. 2026 - 04:07 UhrLesedauer: 13 Min. Irans Verhandlungsführer foppt den US-Präsidenten. Die Revolutionsgarden sind gegen einen neue Weg durch die Straße von Hormus. Alle Entwicklungen im Newsblog. Donnerstag, 25. JuniIranische Revolutionsgarden gegen neue Schifffahrts-RouteDie iranischen Revolutionsgarden bezeichnen eine ohne Abstimmung mit demIranangekündigte neue Schifffahrtsroute in derStraße von Hormusals inakzeptabel und gefährlich. Eine sichere Durchfahrt sei nur auf den vom Iran festgelegten Routen möglich, teilt die Eliteeinheit mit. Zudem sei eine Abstimmung mit der Marine der Revolutionsgarden über Funk zwingend erforderlich. Gegen Schiffe, die sich nicht an diese Vorgaben halten, kündigte die iranische Eliteeinheit Maßnahmen an. Mittwoch, 24. JuniRubio rechnet mit baldiger Fortsetzung der Iran-GesprächeUS-Außenminister Marco Rubio rechnet zu Beginn der kommenden Woche mit einer neuen Verhandlungsrunde mit dem Iran. Rubio sagte am Mittwoch am Rande eines Besuchs in Kuwait, die technischen Gespräche würden seines Wissens am Montag oder Dienstag wiederaufgenommen. Die US-Delegation fahre dann "zurück in die Schweiz, wenn ich mich nicht irre", fügte er hinzu. Nach einer ersten Verhandlungsrunde hatten dieUSAund der Iran am Montag von Fortschritten gesprochen. Washingtonund Teheran hatten vergangene Woche Mittwoch ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das eine Phase von 60 Tagen für Verhandlungen über eine Friedenslösung vorsieht. Dabei geht es auch um das iranische Atomprogramm. Rubio stellte den Partnerländern in der Golfregion in Aussicht, "sie in Gespräche über jede Entscheidung einzubeziehen, die im Zusammenhang mit diesen Verhandlungen getroffen wird". Der US-Außenminister kommt am Donnerstag in Bahrain mit Vertretern des Golf-Kooperationsrates zusammen. Dazu gehören neben Bahrain auchSaudi-Arabien, Kuwait, der Oman, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Iran: USA haben Niederlage eingestandenMit dem Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs haben die USA nach den Worten des iranischen Verhandlungsführers Mohammed Bagher Ghalibaf ihre Niederlage eingestanden. Die Absichtserklärung mit den USA sei nicht durch "Druck oder Zwang" zustande gekommen, sondern durch den "Widerstand und den entschlossenen Willen der mutigen iranischen Nation", sagte Ghalibaf am Mittwoch. "Darum wurde die Absichtserklärung von Islamabad zu einer Erklärung der Niederlage Amerikas", fügte er hinzu. In Pakistans Hauptstadt Islamabad wurde das Rahmenabkommen ausgehandelt. Die USA undIsraelhatten den Iran-Krieg Ende Februar mit Luftangriffen auf Teheran begonnen. Der Iran reagierte darauf mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region. Zudem wurde die für den weltweiten Handel immens wichtige Schifffahrtsstraße von Hormus vom Iran gesperrt. Mitte Juni unterzeichneten die USA und der Iran auf Vermittlung Pakistans und Katars dann ein Rahmenabkommen. Derzeit laufen Verhandlungen, die binnen 60 Tagen zum Abschluss einer endgültigen Vereinbarung führen sollen. Knackpunkte sind vor allem das iranische Atomprogramm, der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und die Lage imLibanon. US-PräsidentDonald Trumperklärte am Mittwoch, der Iran habe "den USA mitgeteilt, dass 'keine Mautgebühren, keine Versicherungskosten und keine anderen Gebühren jeglicher Art vom Iran für Schiffe, die die Straße von Hormus passieren, verlangt oder erhoben werden'". IMO: Erste Schiffe passieren Straße von Hormus nach UN-EvakuierungsplanUnter einem neuen Evakuierungsplan der UN-Schifffahrtsorganisation IMO haben erste Schiffe die Straße von Hormus passiert. Dies teilte die International Maritime Organization (IMO) selbst mit. Einzelheiten zu den betroffenen Schiffen nannte die Behörde der Vereinten Nationen (UN) nicht. Schiffsverfolgungsdaten des Anbieters LSEG zeigten am Mittwoch, dass in den vergangenen zwölf Stunden mindestens zwei Schüttgutfrachter und ein Frachtschiff die Meerenge durchquert haben. Zudem bereiten sich mindestens 35 weitere Handelsschiffe auf die Passage vor. Dies geht aus Daten von LSEG und MarineTraffic hervor, die von der Nachrichtenagentur Reuters ausgewertet wurden. Bei den Schiffen handelt es sich vor allem um Schüttgut-, Fracht- und Containerschiffe. Der Evakuierungsplan soll laut IMO Hunderten von Schiffen mit rund 11. 000 im Persischen Golf festsitzenden Seeleuten die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ermöglichen. Staatsfernsehen: Iranischer Außenminister telefoniert mit Hamas-VertreterDer iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat laut dem Staatsfernsehen mit einem führenden Vertreter der Hamas über die Gespräche zwischen Teheran und Washington gesprochen. Wie es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht hieß, sprach Araghtschi am Telefon mit Bassem Naim, Mitglied des Politbüros der mit dem Iran verbündeten islamistischen Palästinenserorganisation, über die "jüngsten Entwicklungen" in der Region und "Palästina". Araghtschi bekräftigte in dem Telefonat dem Bericht zufolge die "anhaltende Unterstützung" der Islamischen Republik für die Palästinenser und ihre "gerechte Sache", bis deren "legitime nationale Rechte" vollständig verwirklicht seien. IAEA-Chef: Inspektionen im Iran werden kommenDie Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) wird nach Angaben ihres Chefs Rafael Grossi iranische Atomanlagen inspizieren. Dies sei Teil des Rahmenabkommens zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten, betonte er. "Ob das übermorgen, nächste Woche oder in zehn Tagen passiert, ist eine wichtige, aber keine essenzielle Frage. Es wird passieren", sagte er am Mittwoch in einer Pressekonferenz bei dem Unfall-KernkraftwerkFukushimaDaiichi in Japan. Loading. . . Loading. . . Loading. . . Irans Außenamtssprecher Ismail Baghai hatte am Dienstag in Teheran gesagt, dass aktuell keine Inspektionen kriegsbeschädigter Atomanlagen durch die IAEA geplant seien. Dazu gehören unter anderem die Anlagen, in denen beinahe atomwaffentaugliches Uran gelagert wird. Der IAEA-Chef verwies hingegen auf die US-iranische Rahmenvereinbarung, wonach das Uran unter der Aufsicht der IAEA zumindest verdünnt werden soll. Dies sei von den Staatsoberhäuptern des des Iran und der USA vereinbart worden. "Dazu müssen wir klarerweise inspizieren", sagte Grossi. In Kürze würde an den entsprechenden Zeit- und Ablaufplänen gearbeitet, sagte er. Die Inspektionen würden in Zusammenarbeit mit der iranischen Regierung durchgeführt, betonte er.

Quelle: nachrichten.t-online.de

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