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Iran-Krieg News: US-Militär greift Raketenstellungen im Süden des Iran an

Wichtige UpdatesUS-Militär greift Ziele im Süden des Iran anTrump: Ein „großartiger“ Deal oder „keinen Deal“Rubio: Einigung mit Iran noch am Montag möglichTrump postet krudes KI-BildJonas. . .

Von @WAZ_Redaktion · · 12 min Lesezeit

Iran-Krieg News: US-Militär greift Raketenstellungen im Süden des Iran an

Wichtige UpdatesUS-Militär greift Ziele im Süden des Iran anTrump: Ein „großartiger“ Deal oder „keinen Deal“Rubio: Einigung mit Iran noch am Montag möglichTrump postet krudes KI-BildJonas SteinRevolutionsgarden: US-Drohne im iranischen Luftraum „abgeschossen“Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben eine US-Drohne abgeschossen, die in den Luftraum der Islamischen Republik im Bereich des Persischen Golfs eingedrungen sei. Die Luftabwehreinheiten hätten eine „MQ-9-Drohne identifiziert und abgeschossen“, hieß es am Dienstag in einer Erklärung der Revolutionsgarden auf ihrer Website Sepah News. Einheiten der Revolutionsgarden hätten zudem „auf eine RQ-4-Drohne und einen eindringenden F-35-Kampfjet gefeuert“, hieß es in der Erklärung weiter. Genauere Angaben zum Zeitpunkt dieser Vorfälle wurden darin nicht gemacht. Die Revolutionsgarden warnten zudem „vor jeglicher Verletzung“ der seit April geltenden fragilen Waffenruhe durch die US-Armee. Sie betrachteten „eine entsprechende Antwort als rechtmäßig und gewiss“, hieß es in der Erklärung weiter. Die Revolutionsgarden sind die ideologische Armee des Iran und eine wichtige Stütze der Islamischen Republik. Jonas SteinNach Krieg in Nahost: USA laut Iran nicht mehr sicherIrans Oberster Anführer Modschtaba Chamenei hat erklärt, die Staaten des Nahen Ostens würden „nicht länger als Schutzschilde für US‑Stützpunkte dienen“, wie CNN berichtet. In einer schriftlichen Botschaft zum Beginn der Hadsch‑Saison sprach Khamenei von einer „neuen Ordnung“ für die Golfregion und die Welt. Zudem erklärte er, Israel und seine Führung näherten sich „den letzten Stadien ihrer erbärmlichen Existenz“. Mehr als zehn Wochen nach seiner Ausrufung zum neuen obersten Führer nach der Ermordung seines Vaters Ali Khamenei ist Mojtaba Khamenei in Iran weiterhin nicht öffentlich aufgetreten; er hat bislang nur mehrere schriftliche Erklärungen verbreitet. Die jüngste Botschaft erscheint vor dem Hintergrund, dass die USA und Iran derzeit an einer möglichen Formulierung für ein Abkommen arbeiten, das den seit Ende Februar andauernden Krieg beenden soll. Jonas SteinModerate Gewinnmitnahmen im DaxDer Dax hat am Dienstag seiner jüngsten Kursrally Tribut gezollt. Trotz der aktuell wieder etwas zugespitzten Lage im Iran-Krieg fielen die Gewinnmitnahmen zunächst aber moderat aus. Allerdings „wachsen schon wieder die Zweifel, ob es tatsächlich zeitnah zu einer schnellen und reibungslosen Einigung zwischen den Kriegsparteien kommen kann“, warnte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. In den ersten Handelsminuten sank der wichtigste deutsche Aktienindex um 0,13 Prozent auf 25. 356 Punkte. Für den MDax, der die mittelgroßen Börsenunternehmen enthält, ging es um 0,39 Prozent auf 32. 680 Punkte bergab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,2 Prozent. Jonas SteinFolgen der Krise: Bauernpräsident klagt über „dramatische“ DüngerknappheitDer brandenburgische Bauernpräsident Henrik Wendorff rechnet wegen der Knappheit bei Düngemitteln mit deutlichen Kostensteigerungen für die Landwirte. „Unsere Produktionskosten werden sich exorbitant erhöhen“, sagte Wendorff im RBB-Inforadio. Man brauche insbesondere für die kommende Saison nun Planungssicherheit. Hintergrund für den Engpass ist die anhaltende Blockade der Straße von Hormus im Iran-Krieg. Nach Angaben der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft, kurz FAO, werden im Jahr gewöhnlich 20 bis 30 Prozent der international gehandelten Düngemittelprodukte durch die Meerenge transportiert. Die Golfregion ist wichtig für die Versorgung, weil dort Gas und weitere Vorprodukte für die Düngemittelerzeugung wie Schwefel reichlich vorhanden sind. „Wir bemerken es schon seit Wochen. Dünger ist so teuer wie nie und vor allen Dingen nicht verfügbar“, führte der Bauernpräsident aus. „Das sind zwei Dinge, die es bisher so dramatisch nicht gab. Und bekanntlich ist Dünger für uns lebenswichtig und die Situation ist kritisch. “Wendorff forderte „kurzfristig Maßnahmen“. Düngemittel, das als kritisches Gut anerkannt sei, weil damit Lebensmittel produziert würden, müsse „endlich in ausreichender Qualität und Menge verfügbar“ sein. Jonas SteinVor Iran-Krieg: 45 Prozent der Flüge von und nach Deutschland waren KurzstreckenflügeRund 1,5 Millionen Passagierflüge sind im vergangenen Jahr auf einem der großen deutschen Flughäfen gestartet oder gelandet – 45 Prozent davon waren Kurzstreckenflüge mit einer Distanz von maximal 1000 Kilometern. Ziel dieser Flüge war überwiegend das nahe gelegene Ausland, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Häufigste Verbindungen waren die zwischen Frankfurt am Main und London-Heathrow sowie Inlandsflüge zwischen Frankfurt und den Flughäfen Berlin, München und Hamburg. Wegen des weltweiten Kerosinmangels infolge des Iran-Kriegs könnten in nächster Zeit viele Flüge gestrichen werden, wie das Statistikamt erklärte. Fluggesellschaften haben bereits mitgeteilt, dass Kurzstreckenflüge zuerst wegfallen sollen. Oskar SchulzRubio: Abkommen mit Teheran trotz US-Angriffen weiter möglichUS-Außenminister Marco Rubio hält trotz der jüngsten Angriffe seines Landes auf den Iran ein Abkommen mit Teheran über ein Ende des Krieges weiter für möglich. Bei einem Besuch in Indien verwies Rubio am Dienstag auf für im Laufe des Tages geplante Verhandlungen in Katar. „Wir werden sehen, ob es dabei Fortschritte gibt. “Oskar SchulzUS-Militär greift Ziele im Süden des Iran anDas US-Militär hat trotz der Waffenruhe im Süden des Irans Raketenstellungen angegriffen sowie im Bereich der Straße von Hormus Boote attackiert, die Minen in der Meerenge verlegen wollten. Die „Angriffe zur Selbstverteidigung“ dienten dem Schutz der Truppen vor Bedrohungen durch das iranische Militär, erklärte ein Sprecher des zuständigen Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom). Das US-Militär übe sich im Rahmen der aktuellen Waffenruhe in Zurückhaltung, verteidige aber seine eigenen Verbände. Iranische Medien berichteten, es habe nach einem US-Angriff im Bereich der Insel Larak in der Straße von Hormus mehrere Tote gegeben. Das US-Militär machte zunächst keine Angaben zu möglichen Opfern und nannte keine weiteren Details zu den Angriffen auf die iranischen Ziele. Obwohl die Waffenruhe im Iran-Krieg weitestgehend hält, hat es rund um die Straße von Hormus schon mehrere gegenseitige Angriffe gegeben. Anfang Mai etwa attackierte der Iran US-Militärschiffe in der Meerenge mit Raketen und Schnellbooten, die USA griffen Ziele auf dem iranischen Festland an. Julia LehmannNetanjahu ordnet verstärkte Militäroffensive gegen Hisbollah anIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat nach eigenen Angaben eine Verstärkung der israelischen Militäroffensive gegen die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon angeordnet. „Ich habe eine noch größere Beschleunigung unserer Operationen befohlen“, sagte Netanjahu am Montag in einer auf der Onlineplattform Telegram veröffentlichten Videobotschaft. Als Ziel nannte er, die Hisbollah zu „zerschlagen“. Eigentlich gilt zwischen Israel und dem Libanon seit Mitte April eine Waffenruhe. Netanjahu verwies jedoch auf die fortgesetzten Angriffe durch die Hisbollah. Die Miliz greife Israel mit Drohnen an, darunter Glasfaserdrohnen. Doch arbeiteten israelische Teams bereits an „Gegenmaßnahmen“ gegen diese Drohnenangriffe. „Wir werden unsere Angriffe verstärken, unsere Feuerkraft vermehren, und wir werden sie zerschlagen“, sagte der israelische Regierungschef. Vivien ValentinerIrans Präsident ordnet Freischaltung des Internets anIrans Präsident Massud Peseschkian hat die Freischaltung des internationalen Internets angeordnet. Damit reagierte er auf eine Entscheidung eines "Sonderstabs", der zuvor mehrheitlich für die Wiederfreigabe gestimmt hatte. Laut Nachrichtenagentur Fars musste der Beschluss vor Inkrafttreten noch vom Präsidenten bestätigt werden. Ein konkretes Datum für die Entsperrung wurde bislang nicht genannt. Mitte Mai hatten iranische Medien jedoch über eine mögliche Freischaltung am 5. Juni berichtet. Die Regierung hatte den Zugang zum weltweiten Internet seit Kriegsbeginn am 28. Februar nahezu vollständig blockiert. Seither konnten die rund 90 Millionen Iraner nur das sogenannte "nationale Internet" nutzen, in dem ausschließlich staatlich genehmigte Webseiten erreichbar sind. Die Sperre hatte neben gesellschaftlichen auch erhebliche wirtschaftliche Folgen. Besonders betroffen waren die mehr als eine Million Online-Händler im Land, deren Einnahmen durch die Blockade massiv eingeschränkt wurden. Offiziell begründet der Staat die Abschaltung mit Sicherheitsbedenken. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass die Führung vor allem verhindern wollte, dass Berichte, Bilder und Videos über das tatsächliche Ausmaß der Kriegsschäden sowie über die Stimmung im Land in sozialen Medien verbreitet werden. Vivien ValentinerHisbollah gedenkt Israels Abzug inmitten anhaltender AngriffeInmitten anhaltender Spannungen mit Israel haben sich Hunderte Anhänger der proiranischen Hisbollah in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut zu einer Gedenkfeier versammelt. Dabei gedachten sie des israelischen Rückzugs aus dem Libanon vor 26 Jahren. Die Teilnehmenden schwenkten Fahnen der Hisbollah und des Irans und skandierten Parolen zur Unterstützung der Kämpfer der Miliz sowie zur Unterstützung von Hisbollah-Generalsekretär Naim Kassim. "Wir waren immer siegreich und werden es auch bleiben", sagte eine Teilnehmerin einem dpa-Fotografen vor Ort. Der Kampf gegen Israel werde fortgesetzt, bis alle libanesischen Gebiete "befreit" seien, riefen andere Anwesende. Israel hatte sich im Mai 2000 nach 18 Jahren Besatzung aus weiten Teilen des Südlibanons zurückgezogen. Die Hisbollah wertet dies bis heute als wichtigen Sieg der Organisation. Heute stehen die proiranische Hisbollah und Israel im Zuge des Iran-Kriegs erneut in einem offenen Konflikt. Trotz Waffenruhe kam es auch heute wieder zu gegenseitigen Angriffen. Das israelische Militär griff dabei nach libanesischen Angaben in mehreren Orten im Südlibanon an. Nach einer vorausgegangenen Warnung griff die israelische Luftwaffe unter anderem erneut nahe der Küstenstadt Tyrus an. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete vier Tote bei einem Angriff im Distrikt Nabatija. Das israelische Militär gab an, dass mehrere mit Sprengstoff beladene Drohnen der Hisbollah auf israelischen Boden gefallen seien. Es habe keine Verletzten gegeben. Auch eine Rakete sei abgefangen worden. Die Hisbollah selbst reklamierte erneut mehrere Angriffe auf israelische Stellungen im Südlibanon und auf Israel für sich. Vivien ValentinerTrump fordert muslimische Länder zu "Abraham-Abkommen" mit Israel aufUS-Präsident Donald Trump hat mehrere Länder der muslimischen Welt aufgerufen, im Zuge einer möglichen Friedensvereinbarung mit dem Iran den sogenannten Abraham-Abkommen über eine Normalisierung der Beziehungen mit Israel beizutreten. In einem langen Beitrag auf seinem Netzwerk Truth Social listete Trump am Montag die Länder auf, mit deren Führung er am Samstag über Möglichkeiten zur Beendigung des Iran-Kriegs gesprochen hätte. Für diese Länder, die Türkei, Ägypten, Saudi-Arabien, Katar, Jordanien und Pakistan, sollte es „verpflichtend“ sein, gleichzeitig die Abraham-Abkommen zu unterzeichnen. „Es wäre möglich, dass ein oder zwei (der Länder) einen Grund haben, nicht mitzumachen, und das würde auch akzeptiert werden, aber die meisten sollten dazu bereit und willens sein, und so diese Vereinbarung mit dem Iran zu einem weit historischeren Ereignis zu machen, als es sonst sein würde“, schrieb Trump weiter. Saudi-Arabien und Katar sollten sofort unterschreiben und alle anderen folgen. „Wenn sie es nicht tun, sollten sie nicht Teil dieses Deals sein, weil es schlechte Absichten zeigt. “Mit den Abraham-Abkommen hatte Trump während seiner ersten Amtszeit eine historische Annäherung zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Marokko und dem Sudan vermittelt. Im vergangenen Jahr kündigte auch die ehemalige Sowjetrepublik Kasachstan an, dem Abkommen beizutreten. Kasachstan unterhält indes schon seit 1992 diplomatische Beziehungen zu Israel. Die Abkommen wurden in diplomatischen Kreisen als ein Schritt hin zu einem friedlicheren Nahen Osten begrüßt, in weiten Teilen der Bevölkerung in der Region stießen sie indes auf weniger Zustimmung, nicht zuletzt, weil sie den israelisch-palästinensischen Konflikt ausklammerten. Vivien ValentinerIranische Regierung: Chamenei bei Angriffen nur „oberflächlich“ verletztDer oberste iranische Führer Modschtaba Chamenei ist nach Angaben des iranischen Gesundheitsministeriums am ersten Tag der Angriffe Israels und der USA auf den Iran Ende Februar nur „oberflächlich“ verletzt worden. Chamenei sei am 28. Februar mittags in ein Teheraner Krankenhaus in den Operationssaal gekommen, habe die Klinik aber schon am frühen Morgen danach wieder verlassen können, sagte der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpour, der Nachrichtenagentur ILNA. Der 56-jährige Chamenei war seit seiner Ernennung zum obersten Führer am 8. März nicht mehr öffentlich aufgetreten und hatte nur schriftliche Erklärungen veröffentlicht, was Spekulationen über seinen Gesundheitszustand genährt hatte. Im März hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärt, Modschtaba Chamenei sei „vermutlich am Leben, verwundet und entstellt“. Sein Vater, das geistliche Oberhaupt des Iran, Ali Chamenei, war am 28. Februar, dem ersten Tag der Angriffe der USA und Israels auf den Iran, getötet worden. „Abgesehen von oberflächlichen Verletzungen im Gesicht, am Kopf und an den Beinen, die weder zu einer Amputation noch zu besonderen medizinischen Problemen führten, ist nichts Größeres passiert“, sagte Kermanpour nun. Die Verletzungen hätten mit „zwei oder drei Stichen“ genäht werden müssen, aber ansonsten seien „keine besonderen Eingriffe“ nötig gewesen. Der Sprecher fügte hinzu, dass sich Modschtaba Chamenei geweigert habe, trotz der Verletzungen sein Fasten zu brechen, das er seinerzeit während des Fastenmonats Ramadan einhielt – „was für sich allein schon für seine gute Gesundheit spricht“. Am 7. Mai hatte der iranische Präsident Massud Peseschkian von einer zweistündigen Unterredung mit Modschtaba Chamenei berichtet. Drei Tage später teilte das Staatsfernsehen mit, dass Chamenei der Armeeführung bei einem Treffen „neue Anweisungen und Leitlinien“ zum Krieg mit den USA gegeben habe. Vivien ValentinerHoffnung auf Iran-Abkommen treibt Börsen anBeflügelt von der Hoffnung auf ein Friedensabkommen im Iran-Krieg haben die Börsen weltweit deutliche Zugewinne verbucht. Auch der deutsche Aktienmarkt setzt seinen jüngsten Aufwärtskurs fort. Die Anleger greifen angesichts deutlich fallender Ölpreise beherzt zu. Der Dax erklomm am Pfingstmontag das höchste Niveau seit dem Tag vor Kriegsbeginn im Iran Ende Februar und legte bis zum Nachmittag um 1,6 Prozent auf 25. 279 Punkte zu. Der MDax kletterte auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren. Zuletzt gewann der Index der mittelgroßen deutschen Werte 1,9 Prozent auf 32. 728 Zähler. Der SDax schwang sich erneut zu einem Rekordhoch empor und legte um 0,8 Prozent zu. Fast alle Branchen konnten zulegen. Lediglich die als recht defensiv geltenden Telekommunikationswerte und Papiere aus der Öl- und Gasbranche verzeichneten leichte Verluste. Ölwerte litten darunter, dass die Hoffnung auf eine Wiederöffnung der für die internationale Schifffahrt wichtigen Straße von Hormus die Ölpreise auf Talfahrt schickte. Dies wiederum gab den Aktien aus der Luftfahrt- und Freizeitbranche Schub, da sich mit den sinkenden Preisen für Rohöl auch die Lage am Kerosin-Markt entspannt. Und Kerosin ist immer noch der dominierende Energieträger in der Luftfahrtbranche. Als Antrieb hinzu kam die Aussicht auf anziehenden Tourismus, falls sich die Lage im Nahen Osten nachhaltig beruhigen sollte. Vivien ValentinerIran: Delegation reist zu Gesprächen nach KatarInmitten von Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran reist eine iranische Delegation in die katarische Hauptstadt Doha. Wie die iranische Nachrichtenagentur Irib mitteilte, wollen der iranische Verhandlungsführer und Parlamentssprecher Mohammed Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi die Führung Katars über Einzelheiten der Verhandlungen mit den USA informieren. Ebenfalls in Doha ist der iranische Zentralbankchef Abdolnasser Hemmati. Bereits vor der Reise der Delegation war bekanntgeworden, dass er in die katarische Hauptstadt reiste, um dort nach iranischen Angaben die Freigabe von Vermögen zu prüfen. In katarischen Finanzinstituten sind seit Jahren Vermögenswerte aus dem iranischen Ölgeschäft eingefroren. Eine Freigabe dieser Mittel könnte ein erster Schritt in Richtung der Aufhebung von Iran-Sanktionen bedeuten. Katar hatte zuletzt eher im Hintergrund als Vermittler in den Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA agiert. In den vergangenen Tagen war eine Delegation aus Katar in Teheran. Pakistan gilt als offizieller Vermittler. Mehr ladenTickarooLive Blog Software

Quelle: waz.de

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