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KI- und Nahost-Sorgen setzen Asiens Börsen weiter zu | cash

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Von Reuters · · 2 min Lesezeit

KI- und Nahost-Sorgen setzen Asiens Börsen weiter zu | cash

HomeNewsTop NewsKI- und Nahost-Sorgen setzen Asiens Börsen weiter zuMärkteHöhere Erdölpreisnotierungen und KI-Sorgen lassen den südkoreanischen Kospi weiter einbrechen. 20. 07. 2026 09:26Gebäude der Shanghai Stock Exchange. Quelle: imago images / UPI PhotoDer anhaltende Ausverkauf im Technologiesektor und neue Angriffe in Nahost drücken die Kurse an den Börsen in Asien zu Wochenbeginn weiter nach unten. ‌In Seoul ⁠rutschte der technologielastige Kospi am Montag um rund 4,5 Prozent ab. In der ⁠Vorwoche war er bei stark schwankenden Kursen um fast neun Prozent eingebrochen. Der taiwanische Leitindex gab rund ‌ein halbes Prozent nach. Die Börse in Tokio blieb feiertagsbedingt geschlossen. «Die ‌Anleger bewerten nun die langfristige Nachhaltigkeit der Nachfrage nach Investitionen in Künstliche Intelligenz neu», sagte Kelvin Lam, Ökonom beim Analysehaus Pantheon. «Südkorea, das KI-Speicherchips für Rechenzentren herstellt, reagiert empfindlicher auf Veränderungen der Marktstimmung. »Der Technologiesektor in Taiwan sei davon weniger stark betroffen als der südkoreanische. Die Anleger warten nun auf die ‌Bilanzen wichtiger US-Technologiefirmen wieAlphabet,IntelundTesla. Diese dürften laut Experten über die weitere Kursentwicklung in dem Sektor entscheiden. Zugleich liegt ein Ende der Gewalt im Persischen Golf nach jüngsten Signalen aus Washington und Teheran in weiter Ferne: US-Aussenminister Marco Rubio kündigte weitere Massnahmen gegen den Iran an, weil dieser nach seinen Worten unvermindert die Handelsschifffahrt in der Strasse von Hormus angreift. Dies trieb dieÖlpreise‌um 2,5 Prozent nach oben, nachdem sie vergangene Woche um 15 Prozent zugelegt hatten. Viele der grössten Volkswirtschaften Asiens sind rohstoffarm und daher weitgehend auf Energieimporte angewiesen. In China rückten der Shanghai-Composite und der CSI 300 hingegen um ⁠0,3 und 1,7 Prozent vor. Nach dem Kursrutsch bei chinesischen KI-Aktien vergangene Woche ⁠haben zwei Staatsfonds milliardenschwere Zukäufe zur Stützung des Marktes angekündigt. «Jeder heissgelaufene Sektor birgt hohe Volatilitätsrisiken», ‌kommentierte Wang Zhuo, Partner bei Shanghai Zhuozhu Investment. Wenn deren Aufwärtstrend an Schwung verliere, «suchen Anleger zwangsläufig nach Anlagen, die Ertragssicherheit und stabile Zahlungsströme bieten». Zudem beliess ‌die chinesische Zentralbank (PBOC) ihre Leitzinsen den 14. Monat in Folge unverändert. Sie erfüllte damit die Erwartungen der Finanzmärkte. (Reuters)

Quelle: cash.ch

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