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Klimawandel bedroht jedes zweite Kind weltweit

Kinder sind von den Folgen des Klimawandels besonders stark betroffen. Laut UNICEF reagieren ihre Körper empfindlicher auf extreme Hitze und Krankheiten als jene von Erwachsenen. Da sich Kinder schneller. . .

Von krone. at · · 2 min Lesezeit

Klimawandel bedroht jedes zweite Kind weltweit

Kinder sind von den Folgen des Klimawandels besonders stark betroffen. Laut UNICEF reagieren ihre Körper empfindlicher auf extreme Hitze und Krankheiten als jene von Erwachsenen. Da sich Kinder schneller aufheizen und weniger effizient schwitzen, steigt das Risiko für gesundheitliche Probleme. Zudem atmen sie häufiger und nehmen dadurch mehr Schadstoffe auf. Weil sie im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht mehr Nahrung und Wasser benötigen, treffen Dürren und Versorgungsengpässe sie besonders hart. Auch bei extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Überschwemmungen oder Stürmen haben Kinder geringere Überlebenschancen. Der nun veröffentlichte Bericht untersucht die Verletzlichkeit von Kindern gegenüber acht Klimagefahren: Dürren, extreme Hitze, Brände, Hitzewellen, Küstenüberschwemmungen, Flussüberschwemmungen, Sand- und Staubstürme sowie Tropenstürme. Ein Klimarisiko-Atlas mit hochauflösenden Daten stellt dar, wo auf der Welt welche Klimarisiken wie intensiv auftreten. Das könne Regierungen und anderen Entscheidungsträgern helfen, besser zu planen und effektiver in Versorgungsstrukturen zu investieren, sagte UNICEF-Direktorin Catherine Russell. 300 Mio. Kinder in RisikogebietenDer Atlas macht den Angaben zufolge deutlich, dass sich Klimarisiken in vielen Regionen überlagern und gegenseitig verstärken. Am häufigsten treten Dürren, extreme Hitze und Hitzewellen gemeinsam auf. Fast 300 Millionen Kinder leben in Risikogebieten für diese drei Gefahren. Mit der zweithäufigsten Kombination von Dürren, extremer Hitze und tropischen Stürmen sind weltweit mehr als 115 Millionen Kinder konfrontiert. Eine der am stärksten betroffenen Regionen ist dem Bericht zufolge die Sahel-Region in Afrika. Hier sind mehr als vier Millionen Kinder gleichzeitig den Gefahren von Hitzewellen, extremer Hitze sowie Sand- und Staubstürmen ausgesetzt. Ebenfalls stark betroffen sind die asiatischen Länder Bangladesch, Myanmar und Pakistan.

Quelle: amp.krone.at

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