Krieg in Nahost: Israel will »auf unbestimmte Zeit« in Libanon, Syrien und Gaza bleiben
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BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholenVerteidigungsminister Katz begründet die teilweise Besatzung von Syrien, Gaza und dem Libanon mit Selbstschutz. Über mögliche Pläne für eine Besiedelung sagt er nichts. Quelle: DIE ZEIT, AFP,jsp1. Juli 2026, 14:57 UhrIsraelische Soldaten patrouillieren am 1. Juni in der Nähe der israelisch-libanesischen Grenze. © Jalaa Marey/ AFP/ Getty ImagesIsraelische Soldaten sollen laut Verteidigungsminister Israel Katz »auf unbestimmte Zeit« imLibanon, in Syrien und im Gazastreifen bleiben. Man werde sich aus den besetzten Gebieten nicht zurückziehen, sagte Katz, weil man die Einwohner Israels vor »dschihadistischen Elementen« schützen müsse. Im Libanon reicht das von Katz als »Sicherheitszone« bezeichnete Gebiet etwa zehn Kilometer über die Staatsgrenze. Wiederholt haben die Rechtsextremen in der israelischen Regierung die Besiedelung dieser Zone gefordert. Darauf ging Katz an diesem Mittwoch nicht ein. Ein in der vergangenen Woche geschlossenes Rahmenabkommen zwischen dem Libanon und Israel macht einen israelischen Rückzug aus den besetzten Gebieten im Süden des Landes davon abhängig, dass die Regierung die Terrormiliz Hisbollah entwaffnet. Dafür sollen »Pilotzonen« eingerichtet werden, in denen die libanesische Armee die Kontrolle übernimmt. ImGazastreifenbesetzen israelische Streitkräfte fast 70 Prozent des Gebiets. In Syrien besetzen seit dem Sturz von Machthaber Baschar al-Assad im Dezember 2024 israelische Truppen eine von den Vereinten Nationen überwachten Pufferzone im Süden des Landes. Im Gazastreifen besetzen israelische Streitkräfte fast 70 Prozent des Gebiets. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.