Krieg in Nahost: Trump: Straße von Hormus gehört uns – Neue Warnung an Iran
Newsblog zum Krieg in NahostTrump: Straße von Hormus gehört uns – Neue Warnung an IranVonC. Siemer,F. Michalski,M. Küper,S. Cleven,M. Stoffers,C. Cöln,J. Hartung,M. Kloft,A. Janzen,T. Wanhoff,J. Fischer,M. . . .

Newsblog zum Krieg in NahostTrump: Straße von Hormus gehört uns – Neue Warnung an IranVonC. Siemer,F. Michalski,M. Küper,S. Cleven,M. Stoffers,C. Cöln,J. Hartung,M. Kloft,A. Janzen,T. Wanhoff,J. Fischer,M. LattemannAktualisiert am 12. 08. 2026 - 05:38 UhrLesedauer: 26 Min. Der Iran bedroht weiter die Schifffahrt in der Hormus-Straße – so berichtet es eine britische Behörde. Donald Trump sieht das anders. Alle Entwicklungen im Newsblog. Mittwoch, 12. AugustTrump warnt Iran: Straße von Hormus gehört unsNoch immer fahren wenig Handelsschiffe durch die vomIranfaktisch blockierteStraße von Hormus– doch die US-Regierung behauptet weiter, die volle Kontrolle über die Meerenge zu haben. "Sie gehört uns", sagte PräsidentDonald Trumpvor Reportern. Irgendwann würden die Iraner "vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt". Aber dieUSAbefänden sich im Moment in einer sehr guten Position. "Wir haben die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus. Sie haben keine Kontrolle. "Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte am Abend auf der Plattform X berichtet, die Angriffe und Schikanen durch die iranischen Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an – und seien der Beweis, dass der Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko von treibenden oder nicht kartierten Minen. Handelsschiffe verkehrten weiter nur auf reduziertem Niveau. Trump sagte weiter, er vertraue dem Iran nicht. "Sie haben mich ständig belogen. " Die Islamische Republik sei dank des von den USA geführten Krieges nicht länger der "Tyrann im Nahen Osten". Bereits am Vortag hatte der Republikaner behauptet, nach einer Minenräumung sei die Meerenge für Schiffe wieder befahrbar und werde "zu 100 Prozent" von den USA kontrolliert. Der Iran hat auf die Aussagen nicht direkt reagiert. Zuletzt hatte die Führung in Teheran eine Öffnung der Seestraße von Zugeständnissen der USA und ihrer Verbündeten abhängig gemacht und die Absicht erklärt, Gebühren für eine Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben. Dienstag, 11. AugustUS-Helikopter beschießt Tanker in Golf von OmanDas US-Militär hat einen Tanker bei dem Versuch beschossen, die amerikanische Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Ein Helikopter des Typs MH-60 habe zwei Hellfire-Raketen auf das unter panamaischer Flagge fahrende Frachtschiff "M/V Vela Nova" gefeuert, als es auf einen iranischen Hafen zusteuern wollte, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Zuvor habe die Besatzung "wiederholte Warnungen" ignoriert. Zunächst war unklar, ob bei dem Vorfall Menschen verletzt oder getötet wurden. Zuvor hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) von einem Zwischenfall im Golf von Oman berichtet. Dabei seien ein Containerschiff und Streitkräfte ohne Nennung eines Landes involviert, hieß es. Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. In der Folge war es immer wieder zu Beschuss von Schiffen gekommen, auch wurden Tanker zu einer Kursänderung gedrängt. US-Vertreter verkündet neue LibanongesprächeIn der italienischen HauptstadtRomwird es im September eine neue Gesprächsrunde in den Verhandlungen über ein Friedensabkommen zwischenIsraelund demLibanongeben. "Die politischen Vertreter werden Anfang September im Rom zusammenkommen – bis dahin werden die Gespräche in Beirut,JerusalemundWashingtonfortgesetzt", erklärte ein Vertreter des US-Außenministeriums am Dienstag. Die US-Regierung sei "zuversichtlich, was den weiteren Verlauf angeht". Israel und der Libanon hatten sich im Juni unter US-Vermittlung auf ein Rahmenabkommen geeinigt, das die Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz, einen schrittweisen Abzug der israelischen Truppen aus dem Süden des Libanon und zugleich die Entsendung der libanesischen Armee in die Region vorsieht. Dies sollte zunächst in zwei "Pilotzonen" erfolgen, später sollten weitere Gebiete hinzukommen. Vergangene Woche wurde in Rom die siebte Gesprächsrunde zwischen Israel und dem Libanon abgehalten. Der US-Diplomat verwies nun darauf, dass erste Schritte bereits ergriffen worden seien. Demnach sei die libanesische Armee bereits in den ersten Pilotzonen aktiv, "und die Arbeitsgruppen haben ihre Formulierungen, Karten und Verfahren aufeinander abgestimmt". Als nächstes werde die libanesische Regierung "detaillierte Fahrpläne für die Sicherung neuer Gebiete vorlegen". Während die libanesische Regierung mit Israel verhandelt, lehnt die pro-iranische Hisbollah alle Gespräche ab und weigert sich, ihre Waffen abzugeben. USA attackieren Ölfrachter nahe der Straße von HormusDas US-Militär hat am Dienstag im Golf von Oman einen Tanker attackiert, der trotz der amerikanischen Blockade einen iranischen Hafen anlaufen wollte. Das berichtete das "Wall Street Journal". Demnach habe das Schiff, das unter der Flagge Panamas fährt, Warnungen der US-Marine ignoriert. Von einem Helikopter aus sei dann das Ruder des Frachters mit einer Rakete beschossen worden. Verletzt worden sei niemand. Der Iran blockiert die Meerenge von Hormus seit Beginn der US-Angriffe im Februar. Die USA hindern im Gegenzug Schiffe daran, iranische Häfen anzulaufen. Bemühungen um eine dauerhafte Öffnung der Schifffahrtsstraße schlugen bislang fehl. Am Dienstag zog der Ölpreis wieder kräftig an. "Da es keine positiven Meldungen zu den Verhandlungen über die Wiederöffnung der Meerenge gibt, ist der Druck auf die Ölpreise gestiegen", erläuterte Analyst Jason Wong von der neuseeländischen Bank BNZ. Loading. . . Loading. . . Loading. . . Huthi-Rakete trifft Tanker am Tor der TränenBei einem Raketenangriff auf ein jemenitisches Handelsschiff in der Meerenge Bab al-Mandab sind nach jemenitischen Angaben sechs Menschen getötet worden. Zehn weitere Menschen wurden verletzt, wie die Küstenwache mitteilte. Bei den Getöteten handelt es sich demnach um vier Besatzungsmitglieder: drei Pakistaner und einen Indonesier. Hinzu kommen zwei Soldaten, die Teil eines Rettungsteams waren. Das Schiff "Tahama", das Lebensmittel geladen habe, wurde nach Regierungsangaben am Morgen während der Fahrt durch die strategisch wichtige Meerenge von drei ballistischen Raketen getroffen. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen. Als Rettungskräfte versuchten Verletzte zu evakuieren, sei eine weitere Rakete auf das Schiff abgefeuert worden, hieß es. Das Verkehrsministerium machte die Huthi-Miliz für den Angriff verantwortlich. Das Ministerium forderte die internationale Gemeinschaft und zuständige Organisationen auf, dringend Maßnahmen zum Schutz der Schifffahrt und der Besatzungen im Roten Meer, in der Meerenge Bab al-Mandab und im Golf von Aden zu ergreifen. Die Huthi äußerten sich zunächst nicht zu dem Angriff.