Krieg in Nahost: Vier Tote bei Raketenangriff der Huthis auf Hafenstadt
Newsblog zum Krieg in NahostVier Tote bei Raketenangriff der Huthis auf HafenstadtAktualisiert am 14. 08. 2026 - 21:58 UhrLesedauer: 8 Min. Die Huthi-Terrormiliz schlägt erneut zu. Die USA wollen den Iran. . .

Newsblog zum Krieg in NahostVier Tote bei Raketenangriff der Huthis auf HafenstadtAktualisiert am 14. 08. 2026 - 21:58 UhrLesedauer: 8 Min. Die Huthi-Terrormiliz schlägt erneut zu. Die USA wollen den Iran wirtschaftlich in die Knie zwingen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Freitag, 14. AugustVier Tote bei Raketenangriff der Huthis auf HafenstadtBei einem Raketenangriff der Huthi-Rebellen auf die jemenitische Hafenstadt Mokka am Roten Meer wurden nach Angaben der international anerkannten Regierung vier Zivilisten getötet. Die islamistische Terrormiliz habe sechs ballistische Raketen abgefeuert, hieß es. Die Huthis erklärten dagegen, sie hätten militärische Ziele der vonSaudi-Arabienunterstützten Truppen beschossen. Zudem meldete die von der Miliz kontrollierte Nachrichtenagentur Saba eine Drohnenattacke der Gruppe auf eine Anlage des Ölkonzerns Saudi Aramco im saudischen Nadschran. Eine Bestätigung aus Riad lag zunächst nicht vor. Kushner reist wohl nach IsraelDer US-Gesandte und Schwiegersohn von PräsidentDonald Trump,Jared Kushner, plant einem Medienbericht zufolge in der kommenden Woche eine Reise nach Israel. Dort wolle er über die Lage imGazastreifenberaten, berichtet das Nachrichtenportal Axios unter Berufung auf Insider. Zudem werde Kushner in Kairo mit Vermittlern ausÄgypten, Katar und derTürkeizusammentreffen, heißt es in dem Bericht weiter. Vance: Ziel ist niedriger ÖlpreisUS-Vizepräsident JD Vance hat einen niedrigenÖlpreisals wichtigstes Ziel seines Landes im Iran-Krieg bezeichnet. Das zweitwichtigste Ziel sei es, dass derIrannie in den Besitz von Atomwaffen gelange, sagte Vance am Donnerstag dem Fernsehsender Fox News. Bisher hatte Präsident Donald Trump immer erklärt, der Grund für den Beginn des Krieges sei die Verhinderung von Atomwaffen in den Händen Teherans. "Ich weiß, dass der Ölpreis heute gefallen ist und weit unter den Höchstständen aus der Anfangsphase des Konflikts liegt", sagte Vance. "Das ist das oberste Ziel: Öl und Gas für die US-Bürger im ganzen Land günstig zu halten. " Weiter sagte der Vizepräsident: "Und das zweite Ziel ist es natürlich, sicherzustellen, dass der Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelangt. " Vance zeigte sich überzeugt, "dass wir dabei sind, beide Ziele zu erreichen". USA wollen Iran wirtschaftlich isolierenDieUSAwerden US-Finanzminister Scott Bessent zufolge beispiellose Maßnahmen gegen den Iran ergreifen. "Wir werden Maßnahmen anwenden, wie sie in der Geschichte der wirtschaftlichen Isolierung eines Landes noch nie dagewesen sind", sagte Bessent in der TV-Sendung "Rob Schmitt Tonight" des US-Senders Newsmax. Für die kommende Woche kündigte er weitere Erklärungen an. "Es wird eine Kombination aus einer wirtschaftlichen Isolierung sein (. . . ) und der fortgesetzten Blockade in derStraße von Hormus, die verhindern wird, dass irgendetwas in die iranischen Häfen hinein- oder herausgelangt", so der Minister. Zwei Ölschiffe angegriffenZwei Schiffe des staatlichen emiratischen Ölkonzerns Adnoc sind in der Straße von Hormus angegriffen worden. Bei dem Vorfall in der Meerenge sei niemand verletzt worden, berichtete die staatliche emiratische Nachrichtenagentur WAM. Über mögliche Schäden an den Schiffen gab es zunächst keine Angaben. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verurteilten den Angriff, für den sie den Iran verantwortlich machen, aufs Schärfste. Das Außenministerium in Abu Dhabi betonte, dass der Angriff einen eklatanten Verstoß gegen die Resolution 2817 des UN-Sicherheitsrats darstelle, die die Freiheit der Schifffahrt bekräftigt. Donnerstag, 13. AugustIsrael tötet Hamas-Kommandeur und Polizeichef in GazaDie israelische Armee hat binnen eines Tages zwei gezielte Angriffe im Gazastreifen ausgeführt. Eine der Attacken traf ein Hamas-Mitglied. Es habe sich dabei um einen Kompaniekommandeur des militärischen Flügels der Terrororganisation gehandelt, teilte Israels Militär am Nachmittag mit. Der Getötete habe Angriffe gegen israelische Soldaten vorbereitet. Aus medizinischen Kreisen vor Ort hieß es, ein Palästinenser sei in der Stadt Chan Junis im Süden des Gazastreifens getötet worden. Augenzeugen bestätigten, dass es sich bei ihm um einen Kommandeur der Hamas gehandelt habe. Wenig später griff die israelische Armee mit einer Drohne auch in Gaza-Stadt an. Dabei wurde laut dem Hamas-geführten Innenministerium der Polizeichef des Palästinensergebiets getötet. Jamal Abu Kamil wurde demnach in seinem Fahrzeug getötet. Israelische Medien meldeten, es sei der zweite israelische Angriff dieser Art innerhalb von zwei Tagen im Gazastreifen gewesen. Zuvor waren gezielte Angriffe auf Anweisung der israelischen Führung für eine Woche eingestellt worden. Israels Armee: Einwohner von Kusra bleiben in HäusernIsraels Armee ist weiter in einem Ort im nördlichenWestjordanlandim Einsatz, in dem radikale Siedler seit Tagen Wohnhäuser einer palästinensischen Familie belagern. Das Militär teilte mit, die palästinensischen Einwohner sollten in ihren Häusern bleiben. Zuvor hatte es von palästinensischer Seite geheißen, die Familie sei zur Evakuierung gezwungen worden. Israelische Medien berichteten, die Armee habe einen entsprechenden Räumungsbefehl wieder rückgängig gemacht. Es sei kein Einsatz der Soldaten in dem Wohnhaus der palästinensischen Familie vorgesehen, hieß es in der Mitteilung der Armee. Sie seien in Kusra, um für Sicherheit zu sorgen. Loading. . . Loading. . . Loading. . . Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, das Militär sei mit einem großen Aufgebot in die Ortschaft Kusra im nördlichen Westjordanland eingerückt und habe dort 16 weitere Häuser in Militärbaracken verwandelt. Der Dorfvorsteher Abdul Asim al-Wadi sagte Wafa, mehrere Militärfahrzeuge und ein Bulldozer seien in den frühen Morgenstunden in den Ort gekommen. Nach Angaben der "Times of Israel" sollten sie die Siedler, die seit Sonntag die Wohnhäuser einer palästinensischen Familie mit zwei Kindern blockierten, zum Abzug bewegen.