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Nahost aktuell: Huthis kündigen neue Blockade gegen saudische Schiffe an

Newsblog zum Krieg in NahostHuthis kündigen See-Blockade anAktualisiert am 20. 07. 2026 - 15:53 UhrLesedauer: 4 Min. Die Huthis haben eine neue Blockade angekündigt. In der Straße von Hormus brennt ein Schiff. . . .

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Nahost aktuell: Huthis kündigen neue Blockade gegen saudische Schiffe an

Newsblog zum Krieg in NahostHuthis kündigen See-Blockade anAktualisiert am 20. 07. 2026 - 15:53 UhrLesedauer: 4 Min. Die Huthis haben eine neue Blockade angekündigt. In der Straße von Hormus brennt ein Schiff. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 20. JuliHuthis kündigen Blockade für saudische Schiffe anDie mit demIranverbündete Huthi-Miliz imJemenhat erneut mit Angriffen in der Region gedroht und eine "Blockade" für saudische Schiffe angekündigt. FürSaudi-Arabiengelte ab sofort ein "Verbot der Schifffahrt", sagte Huthi-Militärsprecher Jahja Sari in einer Videobotschaft. Die Huthi seien zudem "vollständig bereit für alle Optionen", sagte er mit Verweis auf mögliche neue Angriffe. Im Krieg der Huthi mit der international anerkannten Regierung im Jemen, die von Saudi-Arabien unterstützt wird, gilt seit 2022 eine informelle Waffenruhe. Doch nach einer neuen Konfrontation vor einer Woche gibt es Befürchtungen, dass der Krieg neu entflammen könnte. Saudi-Arabien war 2015 in den Bürgerkrieg eingetreten und verhängte eine Luft-, See- und Landblockade mit dem erklärten Ziel, den Waffenschmuggel zu den Huthi zu unterbinden. Die Blockade ist faktisch aber auch Mittel für einen Wirtschaftskrieg, um Druck auf die Miliz auszuüben und zu kontrollieren, welche Güter ins Land kommen. Dies trifft vor allem die Zivilbevölkerung, von denen mehr als 22 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Chalil al-Haja wird neuer Anführer der HamasChalil al-Haja ist nach Angaben der Hamas neuer Chef der Islamistenorganisation. Zuvor gab es eine interne Wahl über den Posten innerhalb der Terrororganisation. Seit Israels Tötung von Jihia al-Sinwar im Oktober 2024 wurde die Hamas von einem fünfköpfigen Führungsrat geleitet, dem auch al-Haja angehörte. Er ist auch Unterhändler bei den Verhandlungen über eine dauerhafte Friedensregelung für denGazastreifen. Al-Haja, geboren im Gazastreifen, hält sich die meiste Zeit in Katar auf. Im vergangenen Jahr hatte IsraelsLuftwaffeversucht, die Führungsspitze der Hamas in der dortigen Hauptstadt Doha anzugreifen – al-Haja war dabei Berichten zufolge ein Ziel. Nach Hamas-Angaben schlug die Attacke jedoch fehl. Vier seiner Söhne wurden bei israelischen Angriffen getötet, darunter einer bei dem Angriff in Doha. Dritter US-Soldat nach iranischen Angriffen für tot erklärtNach iranischen Angriffen aufJordanienist ein dritter US-Soldat nun für tot erklärt worden. Das US-Zentralkommando meldete, nicht identifizierte menschliche Überreste gefunden zu haben, schreibt NBC News. Derzeit wird untersucht, ob es sich um den vermissten Soldaten handelt. Die drei Soldaten waren am Freitag bei einem iranischen Angriff auf US-amerikanische und Partnerstreitkräfte in Jordanien getötet worden. Unabhängig davon sei ein weiterer US-Soldat im Nordirak bei einer kontrollierten Sprengung von nicht explodiertem Munitionsgut aus einer iranischen Drohne getötet worden, so das Zentralkommando weiter. Ein weiterer Soldat wurde dabei leicht verletzt. "Unser tiefstes Mitgefühl gilt diesen Familien", zitiert NBC News US-Außenminister Marco Rubio. "Das sind Helden, die ihr Leben für uns geopfert haben. "Straße von Hormus: Schiff nahe Omans Küste in BrandIn derStraße von Hormusist erneut ein Schiff angegriffen worden. Es sei von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Der Vorfall ereignete sich demnach acht Seemeilen (knapp 15 Kilometer) nordwestlich des omanischen Ortes Kumsar. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, woraufhin die Besatzung evakuiert worden sei. "Der Brand ist nicht gelöscht worden und das Schiff treibt derzeit" auf See, meldete UKMTO. Schiffen wurde empfohlen, die Region mit Vorsicht zu durchfahren. Ein unter der Flagge Maltas fahrender Öltanker habe an diesem Standort einen Notruf abgesetzt, berichtete die Sicherheitsfirma Ambrey. Irans Revolutionsgarden (IRGC) teilten der Nachrichtenagentur Fars zufolge mit, zwei Öltanker seien in der Meerenge "explodiert". Diese beiden "Abweichler" hätten versucht, in die Straße von Hormus und aus dieser hinaus über "die unsichere Route" zu fahren. Die Schiffe seien unter Druck des US-Militärs gezwungen worden, nicht die "ausgewiesenen sicheren Seewege" zu nutzen. Teheran hatte zuvor wiederholt erklärt, nur eine vom Iran vorgegebene Route durch die Straße von Hormus sei sicher. Iran: Vermittler machen Vorschläge für Verhandlungen mit USADer Iran hat angesichts der neuen militärischen Eskalation mit denUSAeigenen Angaben zufolge Vorschläge von Vermittlern für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen erhalten. Außenamtssprecher Ismail Baghai bestätigte eine entsprechende Frage in Teheran, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. Der Iran werde sich jedoch weiter entschlossen verteidigen, sagte der Sprecher. "Ich betone erneut, dass der diplomatische Apparat seine Aufgaben gemeinsam und im Einklang mit den Verteidigern des Vaterlandes in den Streitkräften weiterverfolgt. Die über Vermittler vorgebrachten Vorschläge wurden uns mitgeteilt und sind bei uns eingegangen", sagte Baghai. USA laut Rubio weiter für Gespräche mit Iran offenDie USA sind trotz neuer Angriffe gegen den Iran laut Außenminister Marco Rubio weiter zu Gesprächen mit Teheran bereit. "Wir sind stets offen für Diplomatie", sagte er am Sonntagabend (Ortszeit) vor seinem Abflug zum Außenministertreffen der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean. Es müsse aber eine Vereinbarung sein, die Teheran auch bereit sei, einzuhalten. "Wir haben es mehrfach mit dem Iran versucht und werden es auch weiterhin versuchen. Sollte sich diese Tür öffnen, würden wir das begrüßen", ergänzte Rubio. Das US-Militär bombardierte in der neunten Nacht in Folge Ziele in der Islamischen Republik. Von dort wurden Explosionen in gleich mehreren Gebieten gemeldet. Als Reaktion auf die US-Angriffe führte Teheran erneut Vergeltungsschläge gegen Länder mit US-Militärstützpunkten in der Region aus. Loading. . . Loading. . . Loading. . . Sirenen heulen in Bahrain – Drohnenangriffe in KuwaitIm Golfstaat Bahrain haben am Morgen erneut die Sirenen geheult. Die Einwohner seien aufgerufen, ruhig zu bleiben und sich an einen sicheren Ort zu begeben, teilte das Innenministerium in Manama auf der Plattform X mit. Die Streitkräfte in Kuwait meldeten am Morgen neue Angriffe aus dem Iran mit Drohnen. Zu hörende Explosionen stammten von der Flugabwehr, die auf Angriffe reagiere, teilte die Armee mit. US-Militär erklärt neue Angriffswelle im Iran für beendetDas US-Militär hat seine erneute nächtliche Angriffswelle auf Ziele im Iran nach eigenen Angaben beendet. Man habe militärische Kommandozentralen, Anlagen zur Flugabwehr und Küstenüberwachung, Vorrichtungen für Raketenabschüsse und Drohnenstarts sowie Kommunikationsnetzwerke ins Visier genommen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am frühen Morgen deutscher Zeit auf X mit. Das Ziel sei es gewesen, Irans Fähigkeit weiter zu schwächen, Handelsschiffe und zivile Seeleute anzugreifen, die die Straße von Hormus passieren, hieß es weiter. Die US-Angriffe erfolgten demnach in der nunmehr neunten Nacht in Folge. Im Streit um die für den weltweiten Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge ist der Iran-Krieg seit Anfang des Monats wieder eskaliert.

Quelle: onnachrichten.t-online.de

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