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Nahost-Gespräche drücken Ölpreis: SpaceX muss nach Quartalsbericht Verluste an Wall Street verkraften

SpaceX-Anleger sorgen sich vermehrt darum, wie lange der Konzern die massiven KI-Investitionen aufrechterhalten kann. Auch Aktien von AMD geben nach. Für Optimismus sorgen Berichte über eine mögliche Lösung im Nahost-Konflikt.

Von n-tv NACHRICHTEN · · 3 min Lesezeit

Nahost-Gespräche drücken Ölpreis: SpaceX muss nach Quartalsbericht Verluste an Wall Street verkraften

Nahost-Gespräche drücken ÖlpreisSpaceX muss nach Quartalsbericht Verluste an Wall Street verkraften05. 08. 2026, 22:51 UhrSpecialist Michael Pistillo works on the floor of the New York Stock Exchange, Friday, June 26, 2026. (AP Photo/Richard Drew) (Foto: AP Photo/Richard Drew)SpaceX-Anleger sorgen sich vermehrt darum, wie lange der Konzern die massiven KI-Investitionen aufrechterhalten kann. Auch Aktien von AMD geben nach. Für Optimismus sorgen Berichte über eine mögliche Lösung im Nahost-Konflikt. Die Aussicht auf ein Friedensabkommen mit dem Iran hat denDow-Jones-Indexzur Wochenmitte auf ein weiteres Rekordhoch getrieben. Die technologielastigeNasdaqverbuchte hingegen den ersten Verlust seit fünf Handelstagen, da die Quartalszahlen von Schwergewichten wieSpaceXundAMDAnleger enttäuschten. Der US-StandardwerteindexDow Jonesgewann 0,5 Prozent auf54. 349 Punkte. DieNasdaqgab 0,8 Prozent auf26. 363 Zählernach und der breit gefassteS&P 500büßte 0,2 Prozent auf7724 Stellenein. Für Optimismus sorgten Berichte über Annäherungen im Krieg mit dem Iran, der Ende Februar begonnen hatte. Einem iranischen Insider und zwei regionalen Vertretern zufolge würde ein vorgeschlagenes Abkommen zwischen dem Iran und Oman der Regierung in Teheran die Kontrolle über Schiffe geben, die durch die Straße von Hormus in den Golf einfahren. Dies wäre eines der bislang größten Zugeständnisse an den Iran. Gleichwohl ließ die Hoffnung auf eine Einigung dieÖlpreiseund die Renditen von US-Staatsanleihen sinken, was wiederum die Inflationssorgen und die Erwartungen an eineZinserhöhungdurch die US-Notenbank Fed dämpfte. Kenny Polcari, Chef-Marktstratege bei Slatestone Wealth, mahnte jedoch zur Vorsicht. Der Markt wolle nun tatsächliche Fortschritte sehen, nachdem Anleger in den vergangenen vier Monaten wiederholt enttäuscht worden seien. Bei den Einzelwerten standen Technologiekonzerne im Fokus. Aktien vonSpaceXgerieten schwer unter Druck, obwohl das von Elon Musk geführte Unternehmen in seinem ersten Quartalsbericht seit dem Börsengang eine Umsatzverdopplung und geringere Verluste auswies. Anleger zeigten sich besorgt darüber, wie lange der Konzern die massiven Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) und Rechenzentren aufrechterhalten kann. Zudem droht den Papieren am Donnerstag zusätzlicher Druck durch den Ablauf der Haltefrist (Lock-up) nach dem Börsengang. Auch Aktien vonAdvanced Micro Devices (AMD)gaben nach. Der Chipentwickler stellte zwar einen Quartalsumsatz über den Erwartungen in Aussicht, Investoren forderten jedoch deutlichere Beweise dafür, dass sich die hohen KI-Ausgaben in einem schnelleren Wachstum niederschlagen. Gestützt wurde der Dow hingegen von Kursgewinnen beiAmgenundDisney. Der Pharmakonzern steigerte seinen Umsatz im zweiten Quartal um neun Prozent, während der Unterhaltungskonzern die Gewinnerwartungen übertraf. Auch der RivaleEli Lillylegte nach einer Anhebung der Jahresprognose zu. Auf konjunktureller Seite zeigten Daten eine leichte Abkühlung: Das Wachstum der Beschäftigung in der US-Privatwirtschaft verlangsamte sich im Juli laut dem Arbeitsmarktdienstleister ADP. Zudem stieg derEinkaufsmanagerindexfür den Dienstleistungssektor (ISM) im vergangenen Monat nur minimal. Trotz der nachlassendenInflationssorgensprach sich der Chef des Fed-Bezirks Minneapolis, Neel Kashkari, in einem CNBC-Interview dafür aus, dieZinsennun langsam anzuheben. Laut dem FedWatch-Tool der CME-Börse rechnen die Finanzmärkte derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von 54,9 Prozent für eine Zinserhöhung im September, nach 58,3 Prozent in der Vorwoche. Quelle: ntv. de, bho/rts

Quelle: bilder4.n-tv.de

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