Nahost-Konflikt News: USA greifen erneut Iran an – Straße von Hormus geschlossen
Wichtige UpdatesVorfall in Straße von Hormus: USA greifen erneut den Iran anBerichte über Sicherheitsmängel bei Air Force One: Journalisten vorgeladenNahost-Spannungen treiben Diesel wieder über 2. . .

Wichtige UpdatesVorfall in Straße von Hormus: USA greifen erneut den Iran anBerichte über Sicherheitsmängel bei Air Force One: Journalisten vorgeladenNahost-Spannungen treiben Diesel wieder über 2 EuroUS-Medien: Israel informiert Trump über „konkreten“ iranischen MordplanDennis WippichCrew verlässt Schiff in Straße von Hormus – Brand an BordBei einem erneuten Vorfall in der Straße von Hormus ist die Crew eines Containerschiffs nach einem Brand von Bord gegangen. Die Besatzungsmitglieder hätten sich auf ein Rettungsschiff begeben, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt UKMTO am frühen Morgen mit. Dies hätten ein Sicherheitsoffizier des Schiffs und Militärbehörden gemeldet. Die UKMTO berichtete zuvor, dass das Schiff östlich des Omans beschädigt wurde. Das US-Militär hatte zuvor mitgeteilt, Irans Revolutionsgarden (IRGC) hätten das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff „GFS Galaxy“ in der Straße von Hormus angegriffen. Ein ziviles Besatzungsmitglied wird demnach vermisst. Das 300 Meter lange Schiff sei wegen eines Feuers an Bord sowie erheblicher Schäden im Maschinenraum nicht in der Lage, seine Reise fortzusetzen. Dennis WippichUS-Militär: Rund 140 militärische Ziele im Iran angegriffenDie US-Armee hat bei ihren neuen Attacken auf den Iran nach eigenen Angaben rund 140 militärische Ziele angegriffen. Dazu gehörten iranische Raketen- und Drohnenstellungen sowie Munitionsdepots, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X mit. Die neuen US-Angriffe auf den Iran waren nach Centcom-Angaben erfolgt, nachdem die iranischen Revolutionsgarden ein Schiff in der Straße von Hormus angegriffen hatten. Die iranischen Revolutionsgarden erklärten, sie hätten Warnschüsse auf ein Schiff abgefeuert, das eine „nicht genehmigte Route“ befahren habe. Das Schiff sei von Warnschüssen getroffen und angehalten worden, erklärten die Revolutionsgarden laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Das Schiff habe wiederholt Anweisungen zur Nutzung eines genehmigten Schifffahrtskorridors ignoriert. Die iranischen Revolutionsgarden verkündeten zudem die Sperrung der für den Welthandel wichtigen Straße von Hormus. Dennis WippichNach US-Angriffen auf den Iran: Alarm in den Emiraten, Bahrain und KatarNach neuen US-Angriffen auf den Iran ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Katar am Sonntag Alarm ausgelöst worden. Die Luftabwehr in den Vereinigten Arabischen Emiraten war nach Angaben des Verteidigungsministeriums gegen Bedrohungen durch Raketen und Drohnen im Einsatz. In Bahrain ertönte Luftalarm. Bahrains Innenministerium rief die Menschen auf, Ruhe zu bewahren und sich in Sicherheit zu begeben. In Katars Hauptstadt Doha waren Explosionen zu hören, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Sie beobachteten Abfangmanöver über Doha. Die Menschen wurden in Nachrichten auf ihren Handys aufgefordert, zu Hause und an sicheren Orten zu bleiben. Dennis WippichVorfall in Straße von Hormus: USA greifen erneut den Iran anDas US-Militär hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht erneut Ziele im Iran angegriffen. Die Attacke sei eine Reaktion auf einen Angriff der Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) auf das unter zyprischer Flagge fahrende Containerschiff „GFS Galaxy“ in der Straße von Hormus, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Ein ziviles Besatzungsmitglied wird demnach vermisst. Das Schiff sei wegen eines Feuers an Bord sowie erheblicher Schäden im Maschinenraum nicht in der Lage, seine Reise fortzusetzen. Irans Revolutionsgarden hatten zuvor mitgeteilt, Warnschüsse auf ein Schiff in der Meerenge abgegeben zu haben. Das Schiff habe die maritime Sicherheit in der Meerenge gefährdet, teilten die Revolutionsgarden über ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit. Demnach hätten zuvor mehrere Schiffe versucht, eine nicht genehmigte Route zu befahren, und Aufforderungen der Revolutionsgarden ignoriert, ihre Route zu korrigieren. Infolge dieses Vorfalls werde die Straße von Hormus bis auf Weiteres und bis zum Ende der US-amerikanischen Eingriffe in der Region geschlossen bleiben, hieß es in der Mitteilung weiter. Tobias KöberleinBerichte über Sicherheitsmängel bei Air Force One: Journalisten vorgeladenNach Berichterstattung über angebliche Sicherheitsbedenken bei der neuen Präsidentenmaschine von Donald Trump haben mehrere "New York Times"-Journalisten nach Angaben der Zeitung Vorladungen der Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan erhalten. Die Reporter sollen kommende Woche vor einer Grand Jury aussagen. In den Vorladungen werde als Begründung lediglich ein nicht näher ausgeführter mutmaßlicher Verstoß gegen Bundesstrafrecht genannt. Die Bundesstaatsanwaltschaft in Manhattan war zunächst nicht für eine Bestätigung zu erreichen. Das US-Justizministerium ist angefragt. Der "New York Times" zufolge erhielten die Reporter die Vorladungen am Freitag. Teilweise seien sie von Bundesbeamten persönlich an den Wohnsitzen zugestellt worden. Die Zeitung bezeichnete das Vorgehen als Einschüchterungsversuch gegen unabhängige Medien. "Das Erscheinen von Bundesbeamten vor der Haustür von Nachrichtenreportern sollte das Gewissen jedes Amerikaners erschüttern, der an die Verfassung und die von ihr geschützte Pressefreiheit glaubt", erklärte der Anwalt der Zeitung, David McCraw, in dem Bericht. Martin NefzgerChamenei kündigt Rache für Tötung seines Vaters anIrans oberster Führer Modschtaba Chamenei hat am Samstag „Rache“ für die Tötung seines Vaters Ali Chamenei bei den US-israelischen Angriffen Ende Februar angekündigt. Er erklärte in einer schriftlichen Botschaft, die Vergeltung für die Tötung seines Vaters Ali Chamenei sei „der Wille unserer Nation und muss unweigerlich vollzogen werden“. Er kündigte an, das „Blut“ seines Vaters und Vorgängers und aller „Märtyrer“ der „beiden Kriege“ gegen Israel und die USA zu rächen. Es gebe eine Liste mit den Namen der Zielpersonen. Der Brief war seine erste öffentliche Wortmeldung seit der Beisetzung seines Vaters am Freitag. Ayatollah Ali Chamenei war am ersten Tag des US-israelischen Krieges gegen den Iran am 28. Februar bei einem Luftangriff auf seine Residenz in Teheran getötet worden. Sein Sohn Modschtaba wurde iranischen Angaben zufolge bei dem Angriff verletzt. Er wurde später zum Nachfolger seines Vaters ausgerufen, trat bislang aber nicht öffentlich auf. Patricia von ThienUSA: Iran muss Öffnung der Straße von Hormus zusichernDie USA fordern Medienberichten zufolge ein Bekenntnis des Irans zu einer freien und sicheren Schifffahrt in der Straße von Hormus. Bis Samstag solle die iranische Führung öffentlich versichern, dass die Meerenge offen sei und der Iran von Angriffen auf Handelsschiffe absehe, schrieben unter anderem das Portal "Axios" und das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Die Botschaft sei dem Iran direkt und über die Vermittler überbracht worden. Welche Konsequenzen der iranischen Führung drohen, sollte sie der Forderung nicht nachkommen, blieb zunächst unklar. Die USA hatten in den vergangenen Tagen Ziele im Iran angegriffen und das mit Angriffen auf Handelsschiffe begründet. US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag das Ende der Waffenruhe im Iran-Krieg bekräftigt. Zugleich ließ er die Tür für Gespräche weiter offen. Trump schrieb dazu, Teheran habe um eine Fortführung von Gesprächen gebeten, und die USA hätten zugestimmt. Das Wort "Gespräche" setzte Trump in Anführungszeichen. Martin NefzgerWadephul kündigt deutsch-französische Initiative für Libanon anAußenminister Johann Wadephul hat eine deutsch-französische Initiative für den Libanon angekündigt. "Wir wollen mit Frankreich eine gemeinsame Politik für den Libanon formulieren, um die Chance auf einen Frieden im Nahen und Mittleren Osten zu erhöhen", sagte der CDU-Politiker dem "Tagesspiegel" vor dem deutsch-französischen Ministerrat in der kommenden Woche. Einzelheiten nannte er nicht. Zugleich kündigte der Minister weitere gemeinsame Initiativen mit Frankreich an. Beide Länder wollten Europa außenpolitisch handlungsfähiger machen und dazu unter anderem das «Kompetenzwirrwarr» in der EU-Außenpolitik auflösen. Louisa ThönigNahost-Spannungen treiben Diesel wieder über 2 EuroDie Spannungen zwischen den USA und dem Iran lassen die Spritpreise deutlich steigen. Zum ersten Mal seit Mitte Mai kostete Diesel im bundesweiten Tagesdurchschnitt wieder mehr als 2 Euro pro Liter, wie der ADAC mitteilt. Auch Benzin verteuerte sich deutlich. Der Diesel-Durchschnittspreis vom Donnerstag lag bei 2,012 Euro. Das waren 4,2 Cent mehr als noch am Mittwoch. Blickt man bis zum Anfang der Woche - vor der jüngsten Eskalation - zurück, ergibt sich ein Anstieg von 6,2 Cent. Auch Super E10 legte deutlich zu - mit einem Tagesanstieg von 2,6 Cent auf 2,060 Euro pro Liter allerdings nicht ganz so stark wie der typischerweise krisenanfälligere Dieselkraftstoff. Seit Montag ergibt sich ein Anstieg von 4 Cent pro Liter. Beide Kraftstoffe liegen damit noch immer ein gutes Stück unter den Werten vor Beginn des Tankrabatts, der im Mai und Juni gegolten hatte, aber sehr deutlich über den Werten vor Kriegsbeginn oder auch in der zweiten Juni-Hälfte. Damals hatte der Tankrabatt Diesel zeitweise auf das Vorkriegsniveau gedrückt. In den aktuellen Preisen dürfte sich auch der Ölpreis bemerkbar machen, er hat seit Wochenbeginn ein gutes Stück angezogen, seit die Spannungen rund um die Straße von Hormus wieder zugenommen haben. Oskar SchulzUS-Medien: Israel informiert Trump über „konkreten“ iranischen MordplanDer israelische Geheimdienst hat laut US-Medienberichten Washington über einen neuen „konkreten“ Plan des Irans zur Ermordung von US-Präsident Donald Trump informiert. Die US-Regierung habe zwar schon länger fortlaufende Geheimdiensthinweise auf mögliche Attentatspläne gegen Trump bekommen, berichtete am Donnerstag der Fernsehsender CNN. „Doch die Warnung aus Israel war neu und bezog sich auf ein konkretes Komplott. “Die Warnung aus Israel sei in dieser Woche eingegangen, berichtete CNN. Der Sender berief sich auf nicht namentlich genannte Quellen, die mit dem Vorgang vertraut seien. Auch das „Wall Street Journal“ berichtete von aus Israel an Washington übermittelten Geheimdienstinformationen. Diese hätten ein „neues“ Komplott Teherans gegen Trump beschrieben. Oskar SchulzIrans oberster Führer Chamenei beerdigtMehr als vier Monate nach seiner Tötung ist Irans früherer oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei beerdigt worden. Die Bestattung erfolgte im Imam-Resa-Schrein seiner Heimatstadt Maschhad im Nordosten des Landes unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wie mehrere iranische Medien in der Nacht übereinstimmend berichteten. Die Trauerzeremonien laufen bereits seit rund einer Woche. Louisa ThönigIranische Staatsmedien melden Angriff auf Militäranlage nahe Atomkraftwerk BuschehrEine Militäranlage in der Nähe der Stadt Buschehr im Süden des Iran ist laut Staatsmedien Ziel eines Angriffs geworden. „Eine Militäranlage in der Umgebung von Buschehr wurde angegriffen und von einem Geschoss des amerikanisch-zionistischen Feindes getroffen“, sagte Vizegouverneur Ehsan Dschahanian am Donnerstag laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. In Buschehr befindet sich das einzige aktive Atomkraftwerk des Irans. „Die US-Streitkräfte haben in den vergangenen Stunden keinen neuen Angriff im Iran ausgeführt“, sagte ein Vertreter des US-Verteidigungsministeriums der Nachrichtenagentur AFP. Louisa ThönigUS-Vertreter: USA sollen israelischen Rückzug aus „Pilotzonen“ im Südlibanon steuernIn den Verhandlungen zwischen der libanesischen Regierung und Israel unternehmen die USA offenbar erste Schritte, um einen Rückzug israelischer Truppen aus einzelnen Gebieten im Süden des Libanon zu organisieren. Der US-Botschafter im Libanon, Michel Issa, habe ihm mitgeteilt, dass „in den kommenden Tagen eine US-Militärdelegation in Beirut eintrifft, um das Vorgehen für die Umsetzung vor Ort festzulegen“, erklärte der libanesische Präsident Joseph Aoun am Donnerstag. Ein US-Regierungsvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, eine erste „Pilotzone“ solle in wenigen Tagen eingerichtet werden. „Weitere Pilotzonen befinden sich derzeit in der Planungs- und Ausarbeitungsphase. “ Das für die Region zuständige US-Zentralkommando Centcom werde sich dabei mit den beiden Ländern abstimmen. Daniel WeidmannIran meldet Angriffe auf US-Zerstörer vor BahrainIrans Streitkräfte haben staatlichen Angaben zufolge mehrere US-Ziele in der Region attackiert. Unter anderem seien US-Zerstörer und US-Schiffe vor der Küste Bahrains mit Marschflugkörpern angegriffen worden, hieß es in einem Bericht des staatlichen Rundfunks. Als Reaktion auf Bombardierungen durch das US-Militär in den vergangenen beiden Tagen hatte der Iran bereits Angriffe auf die Golfstaaten Kuwait und Bahrain gemeldet. Ein Luftwaffenstützpunkt in Jordanien sei außerdem mit ballistischen Raketen vom Typ "Cheibarschekan" attackiert worden. Daniel WeidmannJordanien meldet Raketenbeschuss aus dem IranErstmals seit Wochen ist Jordanien wieder Ziel von iranischen Raketenangriffen geworden. Die jordanischen Streitkräfte schossen nach eigenen Angaben acht Raketen ab. Durch die Abfangmaßnahmen seien Trümmerteile niedergegangen. Nach Angaben der Streitkräfte wurde niemand verletzt. Auch seien keine Sachschäden entstanden. Die Raketen seien aus dem Iran abgefeuert worden. Nach Angaben eines jordanischen Regierungssprechers seien landesweit Sirenen ausgelöst worden, nachdem die Raketen in den Luftraum eingedrungen waren. Die US-Botschaft in der jordanischen Hauptstadt Amman rief US-Staatsbürger wegen Berichten über Raketen, Drohnen oder Flugkörper dazu auf, sich umgehend in geschützte Bereiche zu begeben, in Gebäuden zu bleiben und lokale Warnmeldungen sowie behördliche Anweisungen zu verfolgen. Die Warnung gelte landesweit. Nutzer in den sozialen Medien hatten zuvor über den Start von Raketen aus mehreren iranischen Provinzen berichtet. Ballistische Raketen seien etwa nahe der iranischen Stadt Urmia im Nordwesten und aus dem Landeszentrum abgefeuert worden, hieß es. Mehr ladenTickarooLive Blog Software