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Nahost-Krieg: Verletzte und Vermisste nach Vorfall in Katar

Newsblog zum Krieg in NahostDutzende Verletzte und Vermisste nach Explosion in Katar22. 06. 2026 - 07:34 UhrLesedauer: 3 Min. Player wird geladenIm Video: Nächtlicher Feuerball über Gasanlage. Nach einer. . .

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Nahost-Krieg: Verletzte und Vermisste nach Vorfall in Katar

Newsblog zum Krieg in NahostDutzende Verletzte und Vermisste nach Explosion in Katar22. 06. 2026 - 07:34 UhrLesedauer: 3 Min. Player wird geladenIm Video: Nächtlicher Feuerball über Gasanlage. Nach einer Explosion auf einem Exportterminal in Katar brach ein Brand aus. In der Straße von Hormus kommt die Schifffahrt fast wieder zum Erliegen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 22. JuniNach Brand bei Erdgasterminal: 54 Verletzte, 18 Menschen zunächst vermisstEine Explosion erschütterte am Sonntagabend Katars wichtiges Exportterminal für Erdgas, als Arbeiter dort versuchten, den Betrieb wieder aufzunehmen. Die Explosion löste einen Brand aus, bei dem mindestens 54 Menschen verletzt wurden. 18 weitere galten Stunden später noch als vermisst. Die Anlage war während des Krieges vomIranbombardiert worden. Die Explosion im Industriegebiet Ras Laffan könnte weitere Turbulenzen auf den globalen Energiemärkten auslösen, da Katar zu den größten Erdgasproduzenten der Welt gehört. Katar hatte seine Produktion eingestellt, nachdem Irans Kontrolle über dieStraße von Hormusdazu geführt hatte, dass das Land keine Lieferungen mehr verschicken konnte. Im Zuge der Lockerungen während der laufenden Verhandlungen zwischen dem Iran und denUSAhatte Katar die Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme seines Exportterminals wieder aufgenommen. USA und Iran richten Kommunikationskanal zur Hormus-Straße einUSA und Iran richten Kommunikationskanal zur Hormus-Straße einDie USA und der Iran haben sich bei ihren Gesprächen in der Schweiz auf die Einrichtung eines Kommunikationskanals zur Straße von Hormus verständigt. Damit sollten "Vorfälle und Kommunikationspannen" verhindert und eine sichere Schifffahrt in der Meerenge ermöglicht werden, erklärten die VermittlerstaatenPakistanund Katar in der Nacht auf Montag nach einer ersten Verhandlungsrunde. Außerdem soll zusammen mit demLibanoneine Art Konfliktlösungsstab eingerichtet werden, damit die Gefechte in dem Land enden, wie es in einer gemeinsamen Erklärung von Pakistan und Katar hieß. Im Libanon bekämpfen sichIsraelund die pro-iranische Hisbollah. Hier lesen Sie mehr zu den Verhandlungen. Schiffsverkehr in Straße von Hormus bricht wieder einDer Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist Schifffahrtsdaten zufolge nach der erneuten Blockade-Erklärung des Iran drastisch eingebrochen. Lediglich fünf Schiffe durchquerten die Meerenge am Sonntag, verglichen mit 26 am Vortag, wie aus Daten der Analysefirma Kpler hervorgeht. Das US-Militär teilt hingegen mit, dass weiterhin Handelsschiffe in dem Gebiet verkehren. Syriens Präsident weist Trump-Vorschlag zu Libanon zurückSyriens Staatschef Ahmed al-Scharaa hat einen Vorschlag von US-PräsidentDonald Trumpzurückgewiesen, wonach das syrische Militär im Nachbarland Libanon gegen die Hisbollah vorgehen könnte. "Wir suchen nach wirtschaftlichen Verbindungen zwischen dem Libanon undSyrien, nicht nach militärischen", sagte al-Scharaa in einem am Sonntag vom Sender al-Maschhad ausgestrahlten Interview. Damaskushabe gegenüberWashingtonbekräftigt, "dass der Krieg beendet werden muss", sagte der islamistische Übergangspräsident, wobei er sich auf die Gefechte zwischen Israel und der Hisbollah bezog. Dabei müsse es "verschiedene Lösungen geben, darunter wirtschaftliche, politische und soziale, sowie die Wiederaufnahme der Beziehungen und der lebenswichtigen wirtschaftlichen Verbindung zwischen Syrien und dem Libanon". Überdies seien "einige Sicherheitsmaßnahmen" erforderlich, "die in erster Linie den Bedenken Syriens und des Libanon, aber auch denen Israels Rechnung tragen", sagte al-Scharaa. Trump hatte kürzlich vorgeschlagen, dass Syrien die Bekämpfung der vom Iran finanzierten Hisbollah-Terrormiliz im Libanon übernehmen könnte. Falls Israel nicht mit der Hisbollah fertig werde, "ohne alle zu töten", dann werde al-Scharaa diese Aufgabe übernehmen, sagte Trump. US-Diplomat: Verhandlungen in der Schweiz gehen weiterDie Gespräche zwischen Delegationen der USA und des Iran in der Schweiz gehen nach US-Angaben trotz eines Streits über Äußerungen von Präsident Donald Trump weiter. Ein US-Diplomat sagte in der Nacht auf Montag, die iranische Delegation befinde sich nach wie vor im Luxushotel Bürgenstock. Es werde erwartet, dass die Gespräche die Nacht über fortgesetzt würden. Bei den Gesprächen gehe es unter anderem darum, "verwirrende Botschaften des Iran" über die Straße von Hormus zu klären, sagte der US-Diplomat. Auch sollten Mechanismen eingerichtet werden, um sicherzustellen, dass die für den Erdöl- und Flüssiggas-Handel wichtige Meerenge vollständig geöffnet bleibe.

Quelle: nachrichten.t-online.de

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