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Neue Risiken im Nahost-Konflikt treiben Zinsen – Goldpreis unter Druck

Der Nahost-Konflikt verschärft sich und treibt Ölpreise und Anleiherenditen. Steigende Marktzinsen belasten den Goldpreis an der 4. 000-Dollar-Marke. Steigende Ölpreise und Anleiherenditen verschärfen das. . .

Von @Goldreporter · · 2 min Lesezeit

Neue Risiken im Nahost-Konflikt treiben Zinsen – Goldpreis unter Druck

Der Nahost-Konflikt verschärft sich und treibt Ölpreise und Anleiherenditen. Steigende Marktzinsen belasten den Goldpreis an der 4. 000-Dollar-Marke. Steigende Ölpreise und Anleiherenditen verschärfen das Zinsdilemma der Notenbanken und belasten den Goldpreis. Nahost-Konflikt belastet die AnleihemärkteDie angespannte Lage im Nahen Osten beeinflusst weiterhin die Inflations- und Zinserwartungen. Nachdem die USA und der Iran erneut militärisch gegeneinander vorgehen, droht den Energiemärkten ein zusätzlicher Risikofaktor. Steigende Ölpreise schüren Inflationssorgen und treiben dieAnleiherenditen– für Gold bleibt das Zinsumfeld zunächst belastend. Denn die jemenitischen Huthi-Rebellen kündigten am Montag eine sofortigeSeeblockadegegen Saudi-Arabien an. Damit wächst das Risiko für die weltweite Ölversorgung. Saudi-Arabien hatte nach der weitgehenden Schließung der Straße von Hormus einen erheblichen Teil seiner Rohölexporte zum Hafen Yanbu am Roten Meer umgeleitet. Der Brent-Ölpreis notierte zuletzt bei 88 US-Dollar je Barrel. Gleichzeitig zogen die Renditen am US-Anleihemarkt wieder an. Anleiherenditen steigenDie Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg am Montagnachmittag nach einem zwischenzeitlichen Rückgang wieder auf 4,58 Prozent. Auch die europäischen Marktzinsen zogen erneut an. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten mit 3,15 Prozent und damit nur knapp unter dem Mitte Mai erreichten Hoch von 3,17 Prozent. Renditen in den USA und Europa (10-jährige Staatsanleihen) – Übersicht am 20. Juii 2026, 16:30 Uhr. Mehr dazu:Geldpolitik & Zinsen und ihr Einfluss auf den GoldpreisEZB-Zinsentscheidung am DonnerstagAm Donnerstag veröffentlicht die Europäische Zentralbank das Ergebnis ihrer aktuellen geldpolitischen Sitzung. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt derzeit bei 2,40 Prozent. Marktteilnehmer rechnen nicht damit, dass die EZB das Zinsniveau verändert. Daegegen wird in den USA die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September derzeit mit 63 Prozent eingepreist. Vor einer Woche waren es noch 66 Prozent, wie aus dem FedWatch Tool hervorgeht. Steigende Marktzinsen belasten GoldDie höheren Ölpreise verschärfen das Dilemma der Notenbanken. Denn sollte die Inflation erneut anziehen, dürfte der Druck auf die US-Notenbank steigen, die Zinsen anzuheben. Währenddessen bleiben steigende Marktzinsen bleiben zunächst ein Belastungsfaktor – insbesondere angesichts der anhaltenden charttechnischen Schwäche. Zu Wochenbeginn bewegte sich der Goldpreis erneut in einer engen Spanne um die Marke von 4. 000 US-Dollar pro Unze. Mehr dazu:Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-DatenGold richtig lagern und schützenNewsletter-AnmeldungAbonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos!Weitere Informationen?

Quelle: goldreporter.de

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