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Studie enthüllt: Klimawandel schaltet einen Gang höher

Fehmarnsches TageblattWeltStand:04. 08. 2026, 14:41 UhrKommentareStudie zeigt: Die globale Erwärmung schreitet inzwischen deutlich schneller voran. Die globale Erwärmung hält nicht nur an – sie schreitet. . .

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Studie enthüllt: Klimawandel schaltet einen Gang höher

Fehmarnsches TageblattWeltStand:04. 08. 2026, 14:41 UhrKommentareStudie zeigt: Die globale Erwärmung schreitet inzwischen deutlich schneller voran. Die globale Erwärmung hält nicht nur an – sie schreitet inzwischen offenbar schneller voran als in den vergangenen Jahrzehnten. Eine neue Studie liefert erstmals statistisch starke Hinweise darauf, dass sich das langfristige Erwärmungstempo seit etwa 2015 beschleunigt hat, wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung mitteilt. Content-PartnerschaftDieser Artikel entstand in Kooperation mitnewsinfive. de. In den vergangenen zehn Jahren stieg die globale Durchschnittstemperatur demnach mit einer Rate von etwa 0,35 Grad Celsius pro Jahrzehnt. Zwischen 1970 und 2015 waren es im Durchschnitt knapp 0,2 Grad. Der jüngste Wert liegt damit höher als in jedem früheren Jahrzehnt seit Beginn der instrumentellen Temperaturaufzeichnungen im Jahr 1880. Studie zeigt: Die globale Erwärmung schreitet inzwischen deutlich schneller voran. © © IMAGO / Christian Ohde / SymbolbildDie Studie der Forscher Grant Foster und Stefan Rahmstorf erschien im Fachjournal „Geophysical Research Letters“. Nach Angaben der Autoren zeigt sie mit einer statistischen Sicherheit von mehr als 98 Prozent eine Beschleunigung der Erwärmung. Das Ergebnis findet sich in allen fünf untersuchten Temperaturdatensätzen. Forscher rechnen natürliche Schwankungen herausKurzfristige natürliche Einflüsse können der Studie zufolge den langfristigen Temperaturanstieg zeitweise verstärken oder abschwächen. Dazu gehört etwaEl Niño. Das Wetterphänomen gibt Wärme aus dem tropischen Pazifik an die Atmosphäre ab und lässt die globale Durchschnittstemperatur vorübergehend steigen. Vulkanausbrüche können einen gegenteiligen Effekt haben. Dabei gelangen Partikel in die Atmosphäre, die einen Teil des Sonnenlichts zurückwerfen. Auch Veränderungen der Sonnenaktivität beeinflussen die Temperatur. Die Wissenschaftler rechneten diese Faktoren aus den Messreihen heraus. Untersucht wurden fünf weltweit verwendete Temperaturdatensätze vonNASA, NOAA, HadCRUT, Berkeley Earth und dem europäischen Datensatz ERA5. Das Ergebnis blieb gleich. In allen Messreihen zeigte sich, dass sich die Erwärmung seit den 2010er-Jahren verstärkt hat. Erste Anzeichen waren laut Studie 2013 oder 2014 erkennbar. Um 2015 wurde die Veränderung deutlicher. Auch nach der Bereinigung um El Niño und eine erhöhte Sonnenaktivität blieben den Ergebnissen zufolge 2023 und 2024 die beiden wärmsten Jahre seit Beginn der Messungen. Zwei Methoden zeigen dieselbe BeschleunigungDas Team überprüfte die Entwicklung mit zwei statistischen Verfahren. Das erste sollte klären, ob die Temperaturkurve zunehmend steiler verläuft, statt mit gleichbleibendem Tempo anzusteigen. Beim zweiten Verfahren teilten die Forscher die Messreihe in mehrere Zeiträume. Das Modell bestimmte, wann sich die Geschwindigkeit der Erwärmung verändert hat. Beide Berechnungen führten zu demselben Befund: Die globale Temperatur steigt inzwischen schneller als im Durchschnitt der Jahrzehnte zuvor. Die Studie untersucht allerdings nicht, welche Ursachen hinter der gemessenen Beschleunigung stehen. Die Autoren weisen darauf hin, dass Klimamodelle ebenfalls Zeiträume mit einem verstärkten Temperaturanstieg abbilden können. 1,5-Grad-Grenze könnte früher überschritten werdenSollte sich das Erwärmungstempo der vergangenen zehn Jahre fortsetzen, könnte die im Pariser Klimaabkommen genannte Grenze von 1,5 Grad bereits vor 2030 langfristig überschritten werden, sagte Rahmstorf. Ein einzelnes Jahr mit mehr als 1,5 Grad Erwärmung bedeutet noch nicht, dass diese Grenze dauerhaft gerissen ist. Maßgeblich ist die über einen längeren Zeitraum gemessene Durchschnittstemperatur im Vergleich zur vorindustriellen Zeit. Wie schnell sich die Erde weiter erwärmt, hängt laut Rahmstorf davon ab, wie rasch der weltweite Ausstoß von Kohlendioxid aus Kohle, Erdöl und Erdgas auf null sinkt. Quellen: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Geophysical Research Letters, ScienceDaily, nif/red.

Quelle: fehmarn24.de

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