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Studie: Nahost-Preisschock trifft vor allem ärmere Haushalte

München () – Die Preissteigerungen infolge des Nahost-Konflikts belasten einkommensschwache Haushalte in Deutschland deutlich stärker als wohlhabende. Das zeigt eine neue Studie des Ifo-Instituts. „Wir sehen,. . .

Von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur · · 3 min Lesezeit

Studie: Nahost-Preisschock trifft vor allem ärmere Haushalte

München () – Die Preissteigerungen infolge des Nahost-Konflikts belasten einkommensschwache Haushalte in Deutschland deutlich stärker als wohlhabende. Das zeigt eine neue Studie des Ifo-Instituts. „Wir sehen, dass ärmere Haushalte einem Preisschock, der Tausende Kilometer entfernt seinen Ursprung hat, schlechter ausweichen können und größere Kaufkraftverluste erleiden“, sagte Ifo-Forscherin Tiphaine Wibault. Das könnte Sie auch interessieren:Häufig gestellte Fragen (FAQ)Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?Insgesamt steigen die Konsumausgaben der deutschen Haushalte durch die Krise im Nahen Osten derAnalysezufolge um rund 16,8 Milliarden Euro. Haushalte im untersten Einkommensdezil verlieren so im Schnitt 2,87 Prozent ihres verfügbaren Einkommens, während die einkommensstärksten Haushalte nur 0,65 Prozent einbüßen. Über alle Haushalte hinweg beträgt der durchschnittliche Verlust 1,15 Prozent. „Gerade weil es für diesen Schock keinen europäischen Preisdeckel gibt wie in der Energiekrise 2022, landet die Lastfastungebremst bei den Haushalten – und dort besonders bei denen mit niedrigen Einkommen“, sagte Ifo-Forscher Andreas Peichl. Stark betroffen sind laut der Studie auch ältere Menschen: Rentnerpaare verlieren durch den Preisschock 1,53 Prozent, alleinlebendeSenioren1,45 Prozent ihres Einkommens. Grund dafür ist, dass ihnen kein Lohneinkommen als Puffer zur Verfügung steht und sie einen überdurchschnittlich hohen Anteil ihres Budgets für Heiz- und Energiekosten aufwenden müssen. Text-/Bildquelle:Übermittelt durch www. dts-nachrichtenagentur. deBildhinweis:Tankstelle (Archiv)Häufig gestellte Fragen (FAQ)Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?Tiphaine Wibault, Andreas PeichlWelche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?Ifo-InstitutZu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?Nicht erwähntAn welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?München, DeutschlandWie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?Die Ifo-Studie zeigt, dass die Preissteigerungen infolge des Nahost-Konflikts einkommensschwache Haushalte in Deutschland deutlich stärker belasten als wohlhabende (mit durchschnittlichen Verlusten von 2,87% im untersten und 0,65% im obersten Einkommensdezil) und besonders Rentner stark treffen. Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?Auslöser sindPreissteigerungen infolge des Nahost-Konflikts, die die Konsumausgaben in Deutschland spürbar erhöhen und einkommensschwache Haushalte besonders belasten. Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?Im Artikel wird keine konkrete Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien auf die Studie oder die Preissteigerungen beschrieben. Es werden lediglich die Ergebnisse der Ifo-Studie und die Aussagen der Ifo-Forscher angeführt, wonach einkommensschwache Haushalte besonders stark belastet werden. Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?Kaufkraftverluste, größere Kaufkraftverluste für einkommensschwache Haushalte, stärkere Belastung einkommensschwacher Haushalte als wohlhabender Haushalte, Konsumausgaben steigen um rund 16,8 Milliarden Euro, Verlust des verfügbaren Einkommens im untersten Einkommensdezil (2,87 Prozent), Verlust des verfügbaren Einkommens bei einkommensstärksten Haushalten (0,65 Prozent), durchschnittlicher Verlust über alle Haushalte (1,15 Prozent), keine Abfederung durch einen europäischen Preisdeckel wie 2022 (Last ungebremst bei Haushalten), stärkere Verluste bei Rentnerpaaren (1,53 Prozent), stärkere Verluste bei alleinlebenden Senioren (1,45 Prozent), stärkere Belastung älterer Menschen mangels Lohneinkommen und wegen überdurchschnittlich hohem Budgetanteil für Heiz- und EnergiekostenLiegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?Ja. Das Ifo-Institut wird mit Stellungnahmen von zwei Personen zitiert: Tiphaine Wibault sagt, dass ärmere Haushalte schlechter ausweichen können und größere Kaufkraftverluste erleiden. Andreas Peichl betont, dass es keinen „europäischen Preisdeckel“ wie 2022 gebe, weshalb die Last ungebremst bei den Haushalten ankommt – besonders bei Menschen mit niedrigen Einkommen. Views: 0

Quelle: redaktion-paedagogik.de

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