Infantinos WM-Plan vor dem Aus: Auch Asien ist dagegen
Auch Asien stellt sich gegen Gianni Infantinos umstrittene WM-Pläne. Der AFC solidarisiert sich mit Uefa und Concacaf und warnt vor einem Boykott. Damit wächst der Druck auf die Fifa massiv.
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ANZEIGENachrichtenSportFußballNach Uefa und ConcacafInfantinos WM-Plan vor dem Aus: Auch Asien ist dagegenUefa-Präsident Aleksander Ceferin (l. ) und Fifa-Chef Gianni InfantinoIMAGO / Jan HuebnerFOCUS-online-RedaktionFreitag,31. 07. 2026,11:19Auch Asien stellt sich gegen Gianni Infantinos umstrittene WM-Pläne. Der AFC solidarisiert sich mit Uefa und Concacaf und warnt vor einem Boykott. Damit wächst der Druck auf die Fifa massiv. Der asiatische Fußballverband AFC hat die WM-Pläne von Infantino scharf kritisiert. Das schreibt der AFC in eineroffiziellen Mitteilung. Man glaube nicht, dass der Plan eine Chance habe und stehe in Solidarität mit der Uefa und Concacaf. Diese hatten bereits Widerstand gegen den Plan angekündigt. „Der Fußball hätte niemals in eine solche Lage gebracht werden dürfen“, heißt es vonseiten des Verbands. Der AFC weiter: „Die Tatsache, dass die Situation einen Punkt erreicht hat, an dem die reale Möglichkeit eines Boykotts der Fifa-Weltmeisterschaft in die öffentliche Debatte eingezogen ist, sollte jeden beunruhigen, dem die Zukunft unseres Sports am Herzen liegt. “Wenn Nord- und Mittelamerika (Concacaf) und Europa (Uefa) geschlossen gegen den Antrag stimmen, fehlen nur noch zehn Stimmen, um den Plan zu stoppen. Der asiatische Verband hat 46 Stimmen. Damit droht Infantinos Plan ein frühes Scheitern. Fifa will trotz Boykott-Drohungen an WM-Plänen festhaltenIn einerPressemitteilungvon Freitagmorgen teilte die Fifa mit, man werde mit der „offenen und demokratischen Beratung“ fortfahren. Die Uefa hatte einen Boykott von Fifa-Turnieren angekündigt, sollten diese Pläne nicht sofort beendet werden. Der Weltverband monierte, „falsche Medienberichte“, die die Beratungen über die Pläne gestört hätten. „Niemand verkauft den Fußball. Das ist nicht, worüber die Fifa jemals nachdenken würde“, heißt es in der Mitteilung. Teilen Sie Ihre MeinungTeilen Sie Ihre MeinungMelden Sie sich an und diskutieren Sie mit