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„Sie werden einen Weltmeister hervorbringen“: Wayne Mardle wagt mutige Darts-Prognose für Asien

Wayne Mardleist überzeugt, dass der nächste große Durchbruch im Dartsport aus Asien kommen wird. Der frühere Profi und heutige Sky-Sports-Experte sieht die Entwicklung der Spieler – insbesondere aus Japan –. . .

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„Sie werden einen Weltmeister hervorbringen“: Wayne Mardle wagt mutige Darts-Prognose für Asien

Wayne Mardleist überzeugt, dass der nächste große Durchbruch im Dartsport aus Asien kommen wird. Der frühere Profi und heutige Sky-Sports-Experte sieht die Entwicklung der Spieler – insbesondere aus Japan – mit großen Schritten voranschreiten und ist sicher, dass schon in naher Zukunft ein Weltmeister aus Asien hervorgehen wird. Für Mardle ist diese Entwicklung längst absehbar. Vor allem die außergewöhnlich saubere Wurftechnik vieler asiatischer Spieler beeindruckt den Engländer nachhaltig. „Die Japaner werden einen Weltmeister hervorbringen“„Ich habe es schon öfter gesagt und sage es wieder: Die Japaner und viele andere asiatische Spieler werden einen Weltmeister hervorbringen. Ich weiß nicht genau wann, aber ich sage innerhalb von zehn Jahren“, prognostizierte Mardlein einem Video des Dart-Herstellers Winmau. Wayne Mardle traut den asiatischen Darts-Spielern den ganz großen Durchbruch zu und erwartet innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Weltmeister aus Asien. Als entscheidenden Grund nennt der ehemalige Profi die technische Qualität der Spieler. „Schaut euch mal den Follow-through an. Der ist wirklich perfekt. Und da fange ich noch gar nicht mitLourence Ilaganund seiner Klasse an. Was daran ist eigentlich nicht schön?“Für Mardle ist eine saubere Wurftechnik zwar keine Garantie auf Erfolg, sie erhöht die Chancen jedoch erheblich. „Natürlich kann bei jedem etwas falsch laufen. Aber wenn du technisch so gut wirfst, gibst du dir eine enorme Chance. “Softtip-Darts als Schlüssel zum ErfolgEine wichtige Ursache für diese Entwicklung sieht Mardle in der enormen Popularität des Softtip-Darts in vielen asiatischen Ländern. Auch wenn sich diese Variante in mehreren Punkten vom klassischen Steeltip-Darts unterscheidet, trägt sie seiner Meinung nach maßgeblich dazu bei, technisch hervorragend ausgebildete Spieler hervorzubringen. Gleichzeitig verweist er auf einen wesentlichen Unterschied zwischen beiden Disziplinen. „Dort zielen sie auf die Bull, weil das nun einmal die Art ist, wie sie spielen. Dadurch verschwindet ein wichtiger Bestandteil des Spiels, das wir kennen: 501, bei dem die Triple-20 im Zentrum steht. “Auch die in einigen Ländern gebräuchliche Bezeichnung „Double Bull“ sorgt bei Mardle für ein Schmunzeln. „Schon der Name ‚Double Bull‘ stimmt eigentlich nicht. Das ist amerikanisch. Ich spiele gerne amerikanisches Softtip, aber das Bull ist so groß wie ein Donut. Es ist riesig. Man muss eigentlich schlecht sein, um es zu verfehlen. “Nach einem kurzen Lachen schob der Engländer selbstironisch hinterher: „Auch ich habe es allerdings oft genug verpasst. “„Die Rechenarbeit hinkt etwas hinterher“Wer für die Ausbildung der asiatischen Dartspieler verantwortlich sei, könne er zwar nicht sagen, die technische Entwicklung imponiere ihm jedoch. „Ich habe keine Ahnung, wer sie coacht. Vielleicht lernen sie einfach voneinander, aber technisch machen sie es außergewöhnlich gut. “Den größten Verbesserungsbedarf erkennt der ehemalige PDC-Profi allerdings beim Rechnen während einer Partie. „Der Nachteil des vielen Spielens auf einem Softtip-Board ist, dass die Rechenarbeit mitunter etwas hinterherhinkt. “Fordern Sie Ihren Newsletter noch heute anSchalten Sie Ihr ultimatives Darts-Erlebnis frei - melden Sie sich noch heute an, um exklusiven Zugang zu den Top-Stories zu erhalten. Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews. de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne. Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock. Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes. Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen. Beiträge des Autors ansehen

Quelle: dartsnews.de

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