Traditionsmarke Zetor baut Traktoren jetzt in Asien - Ende der Fertigung in Brünn
Das ist ein Artikel vom Top-Thema:Schlepper-Historie© ZetorMit der Serie 6 beginnt eine neue Ära: Deutz-Motoren, ZF-Getriebe, Carraro-Achsen und Hydraulik von Bosch-Rexroth werden verbaut. Artikel. . .

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:Schlepper-Historie© ZetorMit der Serie 6 beginnt eine neue Ära: Deutz-Motoren, ZF-Getriebe, Carraro-Achsen und Hydraulik von Bosch-Rexroth werden verbaut. Artikel anhören1x0:00Redaktion agrarheute, agrarheuteam 14. 07. 2026 - 05:36 UhrEinst liefen zehntausende Traktoren vom Band, heute beginnt der Neustart: Eine traditionsreiche Schleppermarke setzt auf Deutz, ZF und einen radikal anderen Produktionskurs. Ausgerechnet zum 80-jährigen Jubiläum wird sichtbar, wie tief der Umbruch in der Traktorenbranche reicht. Die TraktormarkeZetorgehört zu den Namen, die viele Landwirte noch mitrobuster, einfacher Technik aus Brünnverbinden. Doch80 Jahre nach seiner Gründungendet dort nun ein entscheidendes Kapitel. Update 14. 07. 2026: Zetorveränderte nicht nur seine Produktion, sondernstellt die Traktorenproduktion in Brünn ein. Das verkündete das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Künftig wolle manTraktoren außerhalb Europas fertigen lassen, vor allem über sein Joint Venture in Indien. Unternehmenszentrale, Entwicklung, Vertrieb und Ersatzteilgeschäft sollen dagegen in Tschechien bleiben. Damit steht die Marke an einem Punkt, an dem Vergangenheit und Zukunft weit auseinanderliegen. Neue Baureihen, ein verändertes Produktionsmodell und der harte Wettbewerb auf den internationalen Märkten zeigen: Für den tschechischen Hersteller geht es nicht nur um ein Jubiläum, neue Traktor-Baureihen undein verändertes Produktionsmodel, sondern um eine grundlegende strategische Neuaufstellung. 80 Jahre Zetor: Warum die Traktormarke jetzt vor einem Neustart stehtEinst verließen Zehntausende Zetor-Traktoren pro Jahr das Werk in Brünn. Nun beendet die tschechische Traditionsmarke dort die Traktorenproduktion und verlagert die Fertigung für den europäischen Markt in Produktionsstätten außerhalb Europas. Damit geht der Umbau von Zetor weit über neue Baureihen hinaus. Ganz zieht sich Zetor jedoch nicht aus Brünn zurück. Der Standort bleibt globale Unternehmenszentrale sowie Sitz von Entwicklung, Vertrieb, Ersatzteilgeschäft und europäischer Logistik. Laufende Traktoren und bereits vereinbarte Bestellungen sollen in den kommenden Monaten noch fertiggestellt werden. Zugleich entwickelt Zetor in Brünn zwei neue Traktormodelle, die künftig in Indien gebaut werden sollen. Eines davon ist für den europäischen Markt vorgesehen. Darüber hinaus sucht das Unternehmen einen Produktionspartner in China und bereitet eine eigene Fertigungsstätte in Asien vor. Leider können wir Ihnen unser Angebot nicht ausspielen. Bitte deaktivieren SieAdblockeroder ähnliche technische Maßnahmen, die Ihren Zugriff blockieren. Kein Interesse? Falls wir Sie statt dessen für unser E-Paper begeistern können, besuchen Sie gerne unserendlv-Shop. TraktorTschechienZetor