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250. Geburtstag: König Charles gratuliert den USA, Papst mahnt zur Zusammenarbeit

Charles III. lobt zum 250. Jahrestag der USA ein erfolgreiches Bündnis. Papst Leo warnt vor Alleingängen, Putin hebt »zahlreiche ruhmreiche Kapitel« beider Länder hervor. Quelle: DIE ZEIT, dpa,scAktualisiert. . .

Von @zeitonline · · 3 min Lesezeit

250. Geburtstag: König Charles gratuliert den USA, Papst mahnt zur Zusammenarbeit

Charles III. lobt zum 250. Jahrestag der USA ein erfolgreiches Bündnis. Papst Leo warnt vor Alleingängen, Putin hebt »zahlreiche ruhmreiche Kapitel« beider Länder hervor. Quelle: DIE ZEIT, dpa,scAktualisiert am 4. Juli 2026, 16:59 UhrDer britische König Charles III. hält am 28. April im Rahmen eines Staatsbesuches eine Rede vor dem US-Kongress. © Kylie Cooper/ ReutersDer britische König Charles III. hat denUSAzum250. Geburtstaggratuliert. »Dieses Jahr markiert einen wahrhaft historischen Meilenstein und ist für Amerikaner überall einAnlass zum Feiern«, schrieb Charles in seinem Grußwort anUS-Präsident Donald Trumpund das US-amerikanische Volk. Es sei auch ein Anlass, innezuhalten und auf all das zu blicken, was die USA seit 1776 erreicht hätten. Charles ging auch auf die Beziehung der Briten zu den US-Amerikanern ein: Sie sei eine Geschichte »außergewöhnlicher Entwicklung – vom Überwinden früherer Konflikte bis hin zum Aufbau einer der engsten und erfolgreichsten Bündnispartnerschaften, die die Welt je gesehen« habe. Papst LeoXIV. gratulierte in einem offenen Brief »allen Amerikanern anlässlich des 250. Jahrestags der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung«. Der persönliche Brief des Papstes ist nicht an den US-Präsidenten oder ein anderes Staatsorgan adressiert. In dem Schreiben hob der aus Chicago stammende Papst hervor, das Jubiläum markiere einen entscheidenden Moment in der Geschichte. Mit Nachdruck mahnte er die USA zur Zusammenarbeit mit anderen Nationen: »Niemand kann allein das Gewicht der Herausforderungen schultern, vor denen die Welt steht. Wir brauchen einander und müssen in Eintracht zusammenarbeiten. « Als »Sohn dieses großartigen Landes« bete er, dass die Ideale, die in der Unabhängigkeitserklärung ausgedrückt wurden, die USA weiter »in Einheit, Gerechtigkeit und Frieden« leiten würden. Putin wünscht den USA »Glück und Wohlstand«Russlands PräsidentWladimir Putinsprach seinen Amtskollegen im Weißen Haus in einem Telegramm direkt an mit den Worten: »Sehr geehrter Herr Präsident, lieber Donald«. Die Unabhängigkeitserklärung der USA habe nicht nur den Beginn des Staates markiert, sondern sei auch ein wichtiger Meilenstein in der Weltgeschichte gewesen, schrieb Putin. Russland, damals noch unter den Zaren, habe die nordamerikanischen Kolonisten unterstützt schrieb er und hob »zahlreiche ruhmreiche Kapitel« in der Geschichte der Beziehungen zwischen den beiden Ländern hervor: »Wir waren Verbündete in zwei Weltkriegen, haben gemeinsam die Menschheit von den Schrecken des Nationalsozialismus befreit und anschließend eine wichtige Rolle bei der Schaffung der Grundlagen der modernen Weltordnung gespielt. «Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zog bei seiner Gratulation einen historischen Vergleich: So wie die Amerikaner ihre Unabhängigkeit erkämpft und verteidigt hätten, so kämpfe nunmehr die Ukraine um ihre Unabhängigkeit, ihre Freiheit und um das Recht ihrer Bürger auf Glück, teilte er mit. Amerika habe im 20. Jahrhundert geholfen, die Welt von Tyrannen zu befreien, und mit amerikanischer Hilfe und Technologie könne die Ukraine die Angriffe Russlands abwehren. »Die Welt braucht diese Art der Führung, die den Schutz von Freiheit und Leben garantiert«, schrieb Selenskyj. »Mögen die Träume freier Menschen stets das Böse und den Hass derer besiegen, die die Freiheit zerstören wollen. «Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte Trump seine Glückwünsche zum 250. Geburtstag der USA bereits am Freitag übermittelt. In dem Telefonat habe Merz »die besondere Verbundenheit zwischen Deutschen und Amerikanern unterstrichen«, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gratulierte nach Angaben seines Büros bereits am Freitag telefonisch. In dem Gespräch habe er die USA als Garant globaler Freiheit bezeichnet und die enge Bindung zwischen beiden Ländern hervorgehoben, hieß es. Trump und Netanjahu verständigten sich demnach außerdem darauf, sich »in naher Zukunft« in den USA zu treffen.

Quelle: marktplatz.zeit.de

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