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Beachtliche Spendensumme für die Zebrakids! Duisburger Trio radelt durch Europa

KI-Stimme. Info25 Tage und rund 2800 Kilometer per Fahrrad quer durch Europa. Die Ziele besingen die Fans vom Fußball-Drittligisten MSV Duisburg regelmäßig:London, Bukarest und Wien. Und dieses Trio hat den. . .

Von David Müller · · 5 min Lesezeit

Beachtliche Spendensumme für die Zebrakids! Duisburger Trio radelt durch Europa

KI-Stimme. Info25 Tage und rund 2800 Kilometer per Fahrrad quer durch Europa. Die Ziele besingen die Fans vom Fußball-Drittligisten MSV Duisburg regelmäßig:London, Bukarest und Wien. Und dieses Trio hat den Traum – wenn auch auf eine andere Art und Weise – wahrgemacht. Max Winkel, Luca Sankowski und Thomas Biehl-Wisniewski haben sich im Rahmen ihres Projekts„Ride4zebrakids“für den guten Zweck auf den Sattel geschwungen. Mehr zum MSV DuisburgMichael Preetz beim MSV-Familientag: „Das werden spektakuläre Spiele“Knackpunkt in der MSV-Vorbereitung – warum eine Testspielpleite wichtig warMSV-Startelf ohne Neuzugang? Das sagt Trainer Dietmar HirschNews zum MSV Duisburg auf InstagramMSV-News bei WhatsAppAm 20. Juni sind sie von derSchauinsland-Reisen-Arenagestartet. Jetzt, rund drei Monate später, erzählen sie von ihrer aufregenden Reise, welche Herausforderungen sie bewältigen mussten, wie viele Spenden für die „Zebrakids“ zusammengekommen sind und wie es nun für sie weitergeht. Fahrradabenteuer: Freunde meistern Pannen und HerausforderungenDas erste Mal seit der Tour tauschen sich die drei Freunde über ihre Erlebnisse aus. Die gemachten Erfahrungen ähnelten und unterschieden sich zugleich. „Man hatte viel Zeit zum Nachdenken, sagt Thomas Biehl-Wisniewski. Er absolvierte die Strecke von Duisburg nach London. Am Emirates Stadium, der Heimstätte desFC Arsenal, endete seine Fahrt. Größtenteils war der 35-Jährige allein unterwegs, darüber habe er aber nicht groß nachgedacht. „Am letzten Tag hätte vielleicht ein letzter Push von außen geholfen“, sagt er. Fahrradfahrer sind eine unheimlich nette Sorte Mensch, und das über alle Ländergrenzen hinweg. Thomas Biehl-Wisniewski, MSV-FanMax Winkel hingegen hatte auf seiner Fahrt von Wien nachBukarestdrei Freunde mit dabei. „Ich bin heilfroh, dass die mitgekommen sind“, meint er. „Wir waren ein cooles Team. “ Es sei auf der Fahrt nicht alles so reibungslos verlaufen. „Wir hatten ein paar Pannen an den Fahrrädern, bei mir sind zwischendurch mal die Speichen gebrochen“, berichtet der 32-Jährige. Auch bei Luca Sankowski löste wenige Kilometer vor dem Ziel, dem Allianz Stadion vonRapid Wien, ein Zahnstocher einen Platten aus. Doch im Nu war der Reifen gewechselt. „Wir haben das nicht umsonst in der Vorbereitung trainiert“, sagt der 32-Jährige. Gastfreundschaft auf Radtour: Duisburger erleben herzliche BegegnungenWas das Duisburger Trio immer wieder betont, ist die Gastfreundlichkeit, die ihnen auf ihren Touren begegnete. „Fahrradfahrer sind eine unheimlich nette Sorte Mensch, und das über alle Ländergrenzen hinweg“, sagt Thomas. Luca kann das nur bestätigen. Eigentlich wollte er nur bei einer Familie kurz den Kopf erfrischen. „Der Moment war so surreal“, sagt der 32-Jährige. „Ich bin fast vom Rad gekippt, und dann saß ich auf einmal bei einer Geburtstagsparty im Garten und wurde versorgt mit Salben, Essen und so weiter – und das einfach ohne Hintergedanken. “Thomas Biehl-Wisniewski, Luca Sankowski und Max Winkel vor ihrem Start in der Schauinsland-Reisen-Arena. © Markus LaghankeEssen ist ein gutes Stichwort, denn auch die Ernährungsumstellung spielte in der Vorbereitung eine große Rolle. „Man hatte irgendwann seinen Rhythmus: Wann esse und trinke ich was, wo mache ich eine Pause und wann komme ich an“, sagt Luca. Dennoch sei die Nahrungsaufnahme bei Temperaturen teils über 30 Grad gar nicht so einfach gewesen. „Wenn einem so heiß ist, hat man einfach keinen Hunger, man muss sich zwingen, die Kalorien wieder hineinzubekommen“, meint der gelernte Gesundheits- und Krankenpfleger. Max ergänzt: „Ich habe an einem Abend zwei Stück Pizza gegessen und war fertig. Und musste mir den Rest wirklich reinprügeln, damit ich zumindest ein bisschen was im Magen habe. “ Auch habe er wahrscheinlich noch nie in seinem Leben in so einem kurzen Zeitraum so vielColagetrunken. „Wir sind die einzige Fahrradtruppe, die dicker wieder nach Hause gekommen ist, als wir gestartet sind“, sagt der Schornsteinfeger lachend. Spendenerfolg: Über 14. 000 Euro für Zebrakids erradeltAm Ende haben sich die Strapazen aber mehr als gelohnt. Alle drei haben ihre Ziele unbeschadet erreicht. Und auch die Spendensumme kann sich sehen lassen. Über 14. 000 Euro hat dieses Projekt den „Zebrakids“ beschert. „Das Erreichte macht uns sehr stolz“, sagt Thomas. „Abgesehen von der sportlichen Leistung, die wir geschafft haben, haben wir gleichzeitig ein Zeichen gesetzt für einen Verein, in dem es um Solidarität geht. Dass man den Schwächsten in der Gesellschaft auch die Anerkennung gibt und die in unseren Kreis aufnimmt. “ Bei Kumpel Luca ist der Verarbeitungsprozess noch nicht abgeschlossen. „Man hat ja lange darauf hingearbeitet, und dann zu realisieren, dass man es schafft, dann wird man schon sentimental“, beschreibt er seine Emotionen. Doch wie geht es nun weiter mit „Ride4zebrakids“? „Wir sagen aktuell scherzhaft, dass es darauf ankommt, was sich die Fanszene noch so ausdenkt“, sagt Thomas in Bezug auf den Song, der wöchentlich bei Heim- und Auswärtsspielen derZebrasin den Stadien erklingt. „Aber im Ernst: Ein konkreter Plan existiert nicht. Wir haben das als die Aktion behandelt und haben erst einmal nicht weiter darüber hinaus gedacht. “ Luca fügt hinzu: „Wir haben am Anfang nicht umsonst gesagt, dass es aus einer Schnapsidee entstanden ist, und ich könnte mir vorstellen, dass so etwas auch irgendwann seinen Reiz verliert. “Man wolle per se nichts ausschließen. Die Community schickt schon fleißig Vorschläge für weitere Ziele. Aber „wir würden das nicht auf Zwang machen, nur um irgendwas zu machen, denn es geht nicht um uns“, sagt der 32-Jährige. Am Ende seien sie „drei normale Typen“, meint Thomas. Und ihren Instagram-Account müssten die drei auch weiter mit Aktionen bespielen. „Das würden wir nicht hinbekommen und das sind auch nicht wir“, sagt der 35-Jährige. Aber wer weiß, ob man irgendwann Max Winkel, Luca Sankowski und Thomas Biehl-Wisniewski in anderer Form doch wieder auf dem Sattel sieht. Regelmäßige Fahrradtouren wollen die drei auf jeden Fall weiterhin machen. Und die Erfahrungen und besonderen Erlebnisse nimmt ihnen keiner.

Quelle: nrz.de

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