Beziehungen zwischen Italien und den USA: Meloni sieht durch Streit mit Trump keine Folgen für Italien
Italiens Ministerpräsidentin Meloni bemüht sich nach dem Streit mit Donald Trump um Deeskalation. Der Konflikt habe sie aber betroffen gemacht, sagt sie. Quelle: DIE ZEIT, dpa,iyf23. Juni 2026, 21:37 UhrIhr. . .
Italiens Ministerpräsidentin Meloni bemüht sich nach dem Streit mit Donald Trump um Deeskalation. Der Konflikt habe sie aber betroffen gemacht, sagt sie. Quelle: DIE ZEIT, dpa,iyf23. Juni 2026, 21:37 UhrIhr Browser unterstützt die Wiedergabe von Audio Dateien nicht. Download der Datei als mp3: https://zon-speechbert-production. s3. eu-central-1. amazonaws. com/articles/10502c8f-00ce-4113-bfe9-43b54ce76f73/full_919803c388238093b46644c55ff1681ba500b42dfb08c582bcfebe5df30768fc745baea12c206fb68e8f1071ed307cf6. mp3»Ich denke, dass unsere bilaterale Zusammenarbeit mit den USA wieder zur Normalität zurückkehren sollte«, sagt Giorgia Meloni. © Evelyn Hockstein/ ReutersDieitalienische Ministerpräsidentin Giorgia Melonisieht die Beziehung ihres Landes mit denUSAtrotz des Konflikts mitDonald Trumpnicht gefährdet. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern beruhe auf einer »so langen und soliden Geschichte«, dass sie nicht durch »eine Diskussion in den sozialen Medien« infrage gestellt werde, sagte Meloni. Sie sei zwar aufrichtig betroffen von dem Streit gewesen, wolle nun aber deeskalieren, sagte sie. »Ich denke, dass unsere bilaterale Zusammenarbeit mit den USA wieder zur Normalität zurückkehren sollte. «Der US-Präsidenten hatte auf seiner Onlineplattform geschrieben, dass Meloni ihn beim G7-Gipfel im französischen Évian um ein Foto angefleht habe. Sie habe ihm leidgetan. Meloni bezeichnete das als »völlig erfunden«. »Ich undItalienbetteln nie«, sagte sie in einer Videobotschaft. »Sie wollte ein Foto, weil sie nicht mehr populär ist«, schrieb Trump danach auf seiner Onlineplattform. Trump warf Meloni zudem vor, aus innenpolitischen Gründen die Beziehungen zu den USA kitten zu wollen, nachdem Italien das militärische Vorgehen derUSAgegen den Iran nicht unterstützt habe. »Dir ein Freund zu sein, hat mir sicher nicht geholfen … ich rate dir, dich um deine eigenen Popularitätswerte zu kümmern!«, antwortete Meloni. »Die italienische Außenpolitik wird dieselbe bleiben wie in den letzten 80 Jahren«Meloni sagte jetzt, dass sie trotz des Streits die außenpolitische Ausrichtung Italiens nicht ändern wolle. »Die italienische Außenpolitik wird dieselbe bleiben wie in den letzten 80 Jahren: die festen Beziehungen mit den USA und derEUaufrechtzuerhalten, denn darauf beruht die Stärke des Westens. « Die Zusammenarbeit der beiden Länder in den vergangenen Wochen und Monaten sei gut verlaufen, sagte sie. Trump hatte Meloni bereits im April kritisiert, nachdem sie dessen verbale Attacken gegen den Papst als »inakzeptabel« bezeichnet hatte. Der Papst sei »schrecklich« in Bezug auf Außenpolitik, schrieb der Republikaner auf seiner Onlineplattform.