Brisanter Plan von Xi: China will Iran mit Luftabwehr gegen US-Armee stärken – USA setzen Attacken fort
Fehmarnsches TageblattPolitikTrumps „enger Freund“ Xi liefert dem Iran Waffen: Brisanter Rüstungsdeal droht Nahost-Krieg zu eskalierenStand:30. 07. 2026, 12:21 UhrKommentareIran rüstet seine Luftverteidigung. . .

Fehmarnsches TageblattPolitikTrumps „enger Freund“ Xi liefert dem Iran Waffen: Brisanter Rüstungsdeal droht Nahost-Krieg zu eskalierenStand:30. 07. 2026, 12:21 UhrKommentareIran rüstet seine Luftverteidigung gegen die USA und Israel massiv auf. Bereits in wenigen Wochen sollen erste chinesische Flugabwehrsysteme eintreffen. Peking/Washington, D. C. – US-PräsidentDonald Trumphält den chinesischen MachthaberXi Jinpingfür einen „engen Freund“. Doch ausgerechnet er könnte jetzt die iranische Abwehr gegen die US-Armee stärken. Nach den schweren Luftangriffen der vergangenen Monate will der Iran seine Luftverteidigung offenbar umfassend verstärken. Wie die NachrichtenagenturReutersunter Berufung auf mehrere mit dem Vorgang vertraute Quellen berichtet, soll Teheran innerhalb der kommenden Wochen eine erste Lieferung chinesischer schultergestützter Flugabwehrsysteme (MANPADS) erhalten. Insgesamt sei der Kauf von 300 bis 400 Systemen im Wert von rund 60 bis 70 Millionen US-Dollar vereinbart worden. Die USA sind verblüfft: China handelt sowohl offen als auch verdeckt mit dem Iran. © AFP / Evan VucciMassive Aufrüstung der Luftverteidigung: China liefert Waffen an IranDen Quellen zufolge umfasst der Vertrag unter anderem die chinesischen Flugabwehrraketensysteme QW-12 und FN-16, die für den Abschuss von tief fliegenden Flugzeugen, Hubschraubern und Drohnen ausgelegt sind. Abgewickelt werde das Geschäft über die in Hongkong ansässige Firma Zhongqing Baoshang International Investment, die als Vermittler zwischen dem Iran und dem chinesischen Hersteller fungieren soll. Der Kauf gilt lautReutersals eine dergrößten bekannten Beschaffungsmaßnahmen des Iran im Bereich der Kurzstrecken-Luftverteidigungseit Beginn des Krieges mit den USA und Israel. Die Angriffe auf iranische Raketen-, Drohnen- und Luftabwehrstellungen hätten erhebliche Schwächen beim Schutz militärischer Einrichtungen und strategischer Infrastruktur offengelegt. Während der Iran auf massive Raketen- und Drohnenangriffe setzte, hätten die Kämpfe zugleich gezeigt, wie schwierig es sei, feste militärische Ziele gegen moderne Kampfflugzeuge und Präzisionswaffen zu verteidigen. Mobile Flugabwehrsysteme gelten deshalb als wichtige Ergänzung zu stationären Luftverteidigungssystemen, da sie schnell verlegt und von kleinen Einheiten eingesetzt werden können. Geplante Lieferung von Luftabwehrraketen über Pakistan sorgt für Dementi aus ChinaDen Quellen zufolge sollen die ersten Systeme zunächst per Lufttransport aus der westchinesischen Stadt Ürümqi verschickt und anschließend über Pakistan in den Iran gebracht werden. Unklar sei bislang, ob der Weitertransport auf dem Luft- oder Landweg erfolgen soll. Pakistan wies entsprechende Berichte jedoch entschieden zurück. Das Militär sprach von frei erfundenen Spekulationen über eine Beteiligung an Waffenlieferungen zwischen China und dem Iran. Auch das pakistanische Außenministerium äußerte sich zunächst nicht. Das chinesische Außenministerium bezeichnete dieReuters-Informationen als „völlig haltlos“ und erklärte, China setze sich weiterhin für Frieden und eine Beendigung des Konflikts ein. Auch das chinesische Verteidigungsministerium erklärte, man kenne den geschilderten Vorgang nicht. Eine Stellungnahme des iranischen Außenministeriums lag zunächst ebenfalls nicht vor. Nach Angaben europäischer und nahöstlicher Sicherheitsquellen verhandelte Teheran zuletzt über den Erwerb weiterer chinesischer Flugabwehrsysteme der QW-Serie, darunter auch modernere Varianten wie QW-18 und QW-19. Ob diese ebenfalls Teil des bereits vereinbarten Geschäfts sind, ist bislang unklar. Trump startet erneut Angriffe gegen den Iran: Antwort auf iranische RaketenattackenErstmals seit fast einer Woche hat die US-Armee indes wieder Ziele im Iran angegriffen. Es sei „erfolgreich eine massive Angriffswelle gegen den Iran abgeschlossen“ worden, erklärte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am Mittwoch (Ortszeit). Die Angriffe seien „als Reaktion“ auf die „versuchten Raketenangriffe auf US-Truppen“ zuvor in der Region erfolgt. Es seien dutzende Ziele der iranischen Revolutionsgarden getroffen worden, darunter militärische Kommandozentralen. Die jordanische Armee meldete daraufhin erneut Raketenangriffe aus dem Iran. Die US-Streitkräfte attackierten laut iranischen Medienberichten in der Nacht zum Donnerstag unter anderem Ziele in der Umgebung der Insel Keschm und in mehreren Städten in der südwestlichen Region Chusestan. Auf Keschm wurden der iranischen NachrichtenagenturFarszufolge drei Mitglieder einer Familie getötet, der Vater, die Mutter und ihr zweijähriges Kind. Zwei weitere Kinder seien verletzt worden. Außerdem trafen die US-Angriffe der iranischen NachrichtenagenturIrnazufolge Gebiete rings um die Städte Abadan, Schadegan, Arwandkenar und Ahwas in der Region Chusestan. Die US-Streitkräfte reagierten nach eigenen Angaben auf „iranische Angriffsversuche auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte“ am Vortag. Das Regionalkommando hatte dazu erklärt, dass der Iran einen „Überraschungsangriff“ auf US-Truppen in Jordanien versucht habe. Dieser sei aber abgewehrt worden. Auch am Donnerstag meldete die jordanische Armee erneut iranische Raketenangriffe. Die Luftabwehr habe fünf Raketen, die Jordanien zum Ziel gehabt hätten, „abgefangen und abgeschossen“, erklärte ein Sprecher der jordanischen Armee. Opfer wurden demnach nicht verzeichnet. US-Präsident Trump hatte wegen der neuen iranischen Angriffe am Mittwoch mit einer „harten“ Reaktion gedroht, wie der SenderFox Newsberichtete. Ein Journalist des Senders zitierte den Präsidenten mit den Worten: „Wir werden sie hart treffen. Sie werden Prügel beziehen. “ Trump habe zudem gedroht:„Wir werden sie verdammt windelweich prügeln. “Wenig später starteten die US-Streitkräfte dann die neuen Angriffe auf den Iran – die ersten seit knapp einer Woche. (Quellen: Reuters, AFP, eigene Recherche)(bb)