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Ceuta: Strafaktion gegen Spanien initiiert von USA und Israel, Ausführung Marokko?

Marokkanische Behörden sind offensichtlich in die (vermutlich auch von israelischen und amerikanischen Geheimdiensten über soziale Medien) koordinierte Bewegung von Flüchtlingen nach Spanien involviert. Man [. . . ]

Von Dr. Peter F. Mayer · · 8 min Lesezeit

Ceuta: Strafaktion gegen Spanien initiiert von USA und Israel, Ausführung Marokko?

Zum Inhalt springenMenüMarokkanische Behörden sind offensichtlich in die (vermutlich auch von israelischen und amerikanischen Geheimdiensten über soziale Medien) koordinierte Bewegung von Flüchtlingen nach Spanien involviert. Man muss hier ganz genau hinsehen um zu verstehen, was für ein geopolitisches Spielchen da gerade gespielt wird. Wegern Spaniens Haltung zu Gaza haben die USA und Israel ihre Beziehungen zu Marokko massiv ausgebaut und unterstützen Marokko nun beim Streit mit Spanien um Ceuta und Melilla. Die Gegenleistung war, dass Marokko als erste arabische Nation Bodentruppen und Polizeikräfte nach Gaza schickt. Aus einem Dokument des US-Kongresses:Der Ausschuss stellt fest, dass die von Spanien verwalteten Städte Ceuta und Melilla auf marokkanischem Territorium liegen und nach wie vor Gegenstand marokkanischer Ansprüche sind. Der Ausschuss unterstützt die Bemühungen des Staatssekretärs, das diplomatische Engagement zwischen Marokko und Spanien über den künftigen Status von Ceuta und Melilla zu fördern. Die Ereignisse der letzten Tage fügen sich langsam zu einem klaren Bild: Die Vertiefung der strategischen Partnerschaft zwischen Israel und Marokko – vermittelt und belohnt durch die USA unter Donald Trump – trifft direkt auf die spanischen Enklaven Ceuta und Melilla. Während Marokko eine 1. 055 Kilometer lange Schnellstraße durch die Westsahara demonstrativ in „Donald J. Trump Highway“ umbenennt oder zumindest so darstellen lässt, rollt ein massiver Migrationsdruck auf Ceuta zu. Verschiedene Telegram-Kanäle und X-Posts (u. a. Monotti,DD Geopolitcs, oderMedia Guerliiaa Berlin) zeichnen das Bild einer koordinierten geopolitischen Offensive. 🇲🇦🇪🇸 Moroccan police continue to guide illegal migrants straight toward the Spanish border in Ceuta…WHAT THE HELL IS GOING ON?!Writer: Solpic. twitter. com/TntSVtiGSl— Mario Nawfal (@MarioNawfal)July 31, 2026Der Trump-Highway als Symbol der BelohnungEnde Juli 2026verbreitete Donald Trump auf Truth Socialein Video, das die neu ausgebaute Schnellstraße zwischen Tiznit und Dakhla als „President Donald J. Trump Highway“ und „Weg des Friedens zur Prosperität“ präsentiert. Trump dankte König Mohammed VI. ausdrücklich. Die Strecke verläuft über Guelmim, Tan-Tan, Laâyoune und Boujdour bis nach Dakhla und durchquert damit die von Marokko kontrollierte Westsahara. Details und Hintergrund liefert unter anderemDer Zeitpunkt ist kein Zufall. 2020 hatte die erste Trump-Administration die marokkanische Souveränität über die Westsahara anerkannt – im Tausch gegen Marokkos Beitritt zu den Abraham-Abkommen und die Normalisierung der Beziehungen zu Israel. Israel folgte 2023 mit einer eigenen Anerkennung. Die Straße ist damit nicht nur Infrastruktur für den geplanten Großhafen Dakhla Atlantique und den Zugang nach Westafrika, sondern ein sichtbares Dankeschön und ein Signal der strategischen Achse Washington–Rabat–Jerusalem. Militärische und politische VerflechtungSeit den Abraham-Abkommen hat sich die Zusammenarbeit zwischen Israel und Marokko massiv vertieft: gemeinsame Militärpläne, Waffenkäufe (Drohnen, Raketensysteme), Übungen und Geheimdienstkooperation. Israelische Medien und Analysten diskutierten bereits im Frühjahr 2026 offen, wie Israel Marokko bei den Ansprüchen auf Ceuta und Melilla diplomatisch unterstützen könnte – als Belohnung für die Normalisierung und als Druckmittel gegen Spanien, das Israel wegen Gaza scharf kritisiert und in der NATO-Frage mit Washington aneinandergeraten ist. Ein israelischer UN-Diplomat, Danny Danon, griff Spanien in diesen Tagen frontal an und erinnerte an die „kolonialen Enklaven“ in Afrika. Spanische Politiker und Kommentatoren sehen darin den Versuch, die aktuelle Migrationskrise in Ceuta als Strafaktion zu instrumentalisieren. Ceuta unter DruckInnerhalb kürzester Zeit überquerten Zehntausende die Grenze nach Ceuta – Zahlen von 49. 000 bis 60. 000 Kursieren in den Berichten. Die lokalen Behörden sprachen von einer absoluten humanitären und sozialen Notlage. Marokkanische Grenzkräfte scheinen den Zustrom jedenfalls nicht nachhaltig gestoppt zu haben. Für Kritiker ist das ein klassisches Mittel der Migrationsdiplomatie, das Rabat schon 2021 eingesetzt hat. Diesmal kommt der Verdacht hinzu, dass die enge Allianz mit Israel und den USA den Timing und die Härte beeinflusst. Ceuta und Melilla sind für Spanien souveränes Territorium und EU-Außengrenze. Für Marokko sind es koloniale Relikte auf afrikanischem Boden. Die aktuelle Lage zeigt, wie territoriale Ansprüche, Migrationsströme und die neue israelisch-marokkanische Achse miteinander verknüpft werden. Geopolitische Rechnung ohne den WirtDie Abraham-Abkommen wurden als Friedensprojekt verkauft. In der Praxis erweisen sie sich als knallharte Interessensgeschäfte: Anerkennung der Westsahara gegen Normalisierung mit Israel, Infrastrukturprojekte und öffentliche Huldigung an Trump, militärische Verflechtung und – so der Verdacht vieler Beobachter – der Einsatz von Migrationsdruck gegen ein europäisches Land, das in der Gaza-Frage und in der NATO eine abweichende Linie fährt. Ob die massiven Übertritte nach Ceuta direkt gesteuert wurden, lässt sich aus der Ferne nicht abschließend beweisen. Dass sie in einem Moment eskalieren, in dem die Achse Washington–Rabat–Jerusalem ihre gemeinsamen Interessen demonstriert und Spanien isoliert dasteht, ist jedoch kein Zufall. Die „Friedensstraße“ durch die Sahara und der Druck auf die spanischen Enklaven gehören zur selben geopolitischen Logik. Europa sollte genau hinschauen, wer hier welche Karten spielt – und wer am Ende die Rechnung bezahlt. Spaniens Politik zu Israel und PalästinaIn den letzten zwei Jahren hat die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez:Palästina anerkanntden spanischen Botschafter in Israel wegen der Lage im Gazastreifen abberufen und Israel als „Völkermordstaat“ bezeichnetSpanien als Anführer eines Israel-skeptischen Blocks europäischer Mächte positioniertden Transit von US-Waffen nach Israel über seine Stützpunkte blockiert und der Epstein-Koalition das Recht verweigert, den Luftwaffenstützpunkt Morón und den Marinestützpunkt Rota für Operationen gegen den Iran zu nutzensich dafür eingesetzt, dass Israel vom Eurovision Song Contest und von Sportverbänden ausgeschlossen wirdführte ein umfassendes, dauerhaftes Waffenembargo gegen Israel ein und verbot Importe aus den besetzten GebietenPolitbloger und Unternehmer Gerald MarkelDie vom marokkanischen König bzw dem Staat generalstabsmässig organisierte Invasion in Ceuta von über 50 000 „Migranten“ ist– ein Angriff auf die Kontrolle über die Strasse von Gibraltar– ein Angriff um die Regierung Sanchez zu stürzen der ein expliziter Gegner von Netanjahus und Trumps Kriegen ist– ein Testlauf für den Einsatz von Migranten als Waffe in einem hybriden KriegUnd bevor wir uns falsch verstehen-Dass dieser Idiot Sanchez eine Million Illegale Migranten pardonniert ist nicht nur ein Verbrechen gegen ganz EuropaSondern natürlich auch eine Einladung an die Menschen die jetzt vom marokkanischen Regime benutzt werdenChaos,Idiotie und globale PolitikEine extrem gefährliche MischungLinks zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten umUnterstützung. Folge TKP aufTelegramoderGETTRundabonniere unseren Newsletter. Ceuta: Angriff auf Spaniens Rest-KolonieSpanische Legalisierungswelle: Mehr als 1,3 Millionen betroffenVom Mythos der „ungeregelten Migration“Werfen die USA Spanien aus der NATO?Spanien und Italien entsenden Kriegsschiffe zur Schutz der Gaza-Hilfsflotte nach israelischem AngriffIch habe keinen echten Einblick was da genau vor sich geht. Aber es sieht ganz klar nach orchestriert und somit als Aktion aus, um bestimmte Ziele zu erreichen, oder weiterhin anzuheitzen. Es geht um alles andere, aber sicherlich nicht um Hilfe, nicht um diese Menschen mit dem Tarntitel Refugees, oder andere dieser Aufkleber der Gutmenschen-Werbung, die die Waffe die sich dahinter versteckt, verbirgt. Wird geladen …Lt. Compact TV YT hat Sanchez das Asxlgesetz geändert, was zu dem Ansturm führte…„Rechtslage bei Seeeinreisen: Wer schwimmend oder über das Meer eine Grenze erreicht, überwindet keine physische Barriere. Laut den Richtern dürfen diese Personen daher nicht direkt an der Grenze abgewiesen werden, sondern fallen unter das reguläre Axyl- und Prüfverfahren. “Die Invasion wurde von Schlepperbanden unterstützt. Ich hatte den Misanthropen der Goodies unter Verdacht, aber natürlich können es auch die Sakrosankten von da unten gewesen sein. Das ist ja von jeher ein „Volk“, das zur Rache tendiert. Faktum ist, Sanchez hat es ermöglicht und Spanien soll bitte die afrikanischen Geröllhaufen zurückgeben…Wird geladen …Es waren die Richter…im Bericht wird gezeigt, wie die Eindringlinge die Umzäunung umschwimmen. Es wurden auch Schlauchboote zur Verfügung gestellt. Offen sagen sie in Interviews, dass sie aufgrund der „Richter“ gekommen sind. Spanien versucht nun, Barrieren im Meer zu errichten, die als feste Grenze gelten sollen. Ja, ist das alles irre!Wird geladen …„… Faktum ist, Sanchez hat es ermöglicht und Spanien soll bitte die afrikanischen Geröllhaufen zurückgeben…“Dasselbe Muster, wie 2014, als die Massen die BRD überrannt hatten. Und wohl wieder von Soros und seinen Kumpanen in Szene gesetzt worden. Wird geladen …Ja, der Open Border Misanthrop war auch mein erster Verdacht. In Ungarn gibts noch viel Platz für die „Goldstücke“…. es ist auf jeden Fall organisiert…Wird geladen …Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann. Benutzer haften für den Inhalt ihrer Kommentare. Ceuta: Strafaktion gegen Spanien initiiert von USA und Israel, Ausführung Marokko?1. August 2026China wagt es, dem Imperium zu widersprechen1. August 2026Der Krieg in Westasien heizt sich wieder auf31. 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Quelle: tkp.at

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