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Deal mit Kolumbien: USA wollen Kartelle jetzt auch an Land wegbomben

Deal mit Kolumbien:USA wollen Kartelle jetzt auch an Land wegbombenImmer wieder haben die USA Drogenboote bombardiert, jetzt soll es den Kartellen auch an Land an den Kragen gehenFoto: HANDOUT/AFP13. 08. 2026 -. . .

Von @Bild · · 2 min Lesezeit

Deal mit Kolumbien: USA wollen Kartelle jetzt auch an Land wegbomben

Deal mit Kolumbien:USA wollen Kartelle jetzt auch an Land wegbombenImmer wieder haben die USA Drogenboote bombardiert, jetzt soll es den Kartellen auch an Land an den Kragen gehenFoto: HANDOUT/AFP13. 08. 2026 - 06:31 UhrTTS-Player überspringenArtikel weiterlesenAuf dem Wasser haben die USA einige Drogenboote gesprengt. Jetzt wollen die Amis den Kartellen auch an Land an den Kragen. Genauer: In Kolumbien, dem größten Kokain-Produzenten der Welt. Der neue Staatschef Abelardo de la Espriella (48) hat grünes Licht gegeben – sagte mit viel Tamtam US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (46). Ziel sei die Bekämpfung des „Drogen-Terrorismus“ mit gemeinsamen Militärschlägen. Demnach ist Kolumbien als 19. Land einem US-geführten Bündnis für den Kampf gegen die Kartelle (A3C) beigetreten, so Hegseth bei einem Treffen der Partnerstaaten in Panama-Stadt. Hegseth brüstete sich mit dem geplanten militärischen Vorgehen gegen Drogenkartelle: „Wir tun schlechten Menschen Schlechtes an. “ Vor Soldaten sprechend, fügte er hinzu, man werde „sehr fähig sein, gegen Drogenkartelle und als terroristisch eingestufte Organisationen Gewalt auszuüben“. Kolumbien bestätigt das AbkommenUS-Verteidigungsminister Pete Hegseth (46) trägt mit viel Tamtam den Anti-Kartell-Deal vorFoto: Carlos Lemos/EPAKolumbien wird seit wenigen Tagen vom rechten Staatschef de la Espriella regiert, den US-Präsident Donald Trump (80) im Wahlkampf unterstützt hatte. Der kolumbianische Verteidigungsminister Jorge Mora (59) bestätigte auf der Plattform X die Unterzeichnung eines bilateralen Abkommens mit den USA. Dieses solle dazu beitragen, „die operative Wirksamkeit im Kampf gegen die terroristischen und kriminellen Organisationen zu steigern“. Mora würdigte zudem „die positive Reaktion der USA auf die Einladung von Präsident de la Espriella, die Planung, Koordinierung und Durchführung von Einsätzen gegen gemeinsame Bedrohungen zu vertiefen“. Kolumbien, der weltweit größte Produzent von Kokain, war lange Zeit der wichtigste Partner der USA in Südamerika. Unter De la Espriellas linkem Amtsvorgänger Gustavo Petro (66) waren die Beziehungen jedoch deutlich abgekühlt. Trump hatte im März dieses Jahres in Miami seine neue Strategie im Kampf gegen die Drogenkartelle vorgestellt und die lateinamerikanischen Staaten aufgefordert, sich der Initiative anzuschließen. Diese ist auch unter dem Namen „The Shield of the Americas“ bekannt. Die USA hatten bereits im März Ecuador bei Militäroperationen zur Bekämpfung des Drogenhandels unterstützt. (dpa/ias)Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel? Hier können Sie uns schreiben. Haben Sie Fehler entdeckt? Dann weisen Sie uns gern darauf hin.

Quelle: bild.de

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